Keine „Grüne Wiese“ am AKW Grafenrheinfeld – BUND kritisiert Rückbau-Planungen von E.on als mangelhaft

AKW-Grafenrheinfeld-2015-2
Das AKW Grafenrheinfeld soll zurückgebaut werden – der Atommüll bleibt für eine Ewigkeit.

Der BUND Naturschutz in Schweinfurt/Bayern fordert mehr Sicherheit beim von E.on beantragten Rückbau des AKW Grafenrheinfeld. Das geht aus der Einladung zu einer Pressekonferenz am kommenden Donnerstag in Schweinfurt hervor. „Der BUND Naturschutz begrüßt die endgültige Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld am 27.6.2016“, heißt es dort. Aber der Umweltverband fordert in der Einladung, „dass die Strahlenbelastung durch die Stilllegung so gering wie möglich gehalten werden muss. Der BUND Naturschutz sieht keine „Grüne Wiese“, denn der Hauptteil der Radioaktivität bleibt am Standort, im Zwischenlager BELLA und in der geplanten Bereitstellungshalle (BeHa), für sehr lange Zeiten. Reduktionen der Belastungen durch Radioaktivität sind beim Abriss nicht geplant.“

Die PK findet statt am Donnerstag, den 9. Juni 2016, um 11.00 Uhr
in Schweinfurt, Geschäftsstelle des BUND Naturschutz.
Fischerrain 63, 97421 Schweinfurt, Tel: 09721/18 53 53

Print Friendly

1 Gedanke zu „Keine „Grüne Wiese“ am AKW Grafenrheinfeld – BUND kritisiert Rückbau-Planungen von E.on als mangelhaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.