G20-Proteste: Polizei missachtet Gerichtsurteile – Fast 20.000 bei der Protestwelle

Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg haben heute mit einer ersten Großdemonstration begonnen. Fast 20.000 Menschen kamen laut Angaben der Veranstalter trotz Regen zu der von Umweltorganisationen, Gewerkschaften und anderen NGOs organisierten „Protestwelle“ auf dem Rathausmarkt und rund um die Alster. (Manche sprechen auch von bis zu 25.000 TeilnehmerInnen.) Währenddessen weigert sich die Hamburger Polizei trotz entsprechender Gerichtsurteile den Aufbau eines Camps in Entenwerder zuzulassen, wo die vielen tausend Gäste, die aus Anlass der Demonstrationen in Hamburg erwartet werden, übernachten können. Der rot-grüne Hamburger Senat schweigt zu dieser rechtswidrigen Vorgehensweise der Polizei. Siehe auch „Grundrechte-verteidigen“ und zu den weiteren Protesten und Demonstrationen hier und hier (Übersicht). Der BUND Hamburg informiert hier über G20-Proteste.

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