Gruß an Atommülllager Morsleben – Nationales Begleitgremium tagt in Magdeburg

Das Nationale Begleitgremium (NBG), das die Suche nach einem Atommülllager nach dem Standortauswahlgesetz überwachen soll, tagt am 10. November bereits zum elften Mal: Diesmal in Magdeburg, unweit des Atommülllagers in Morsleben (ERAM). Dort kommt das Verfahren zur Stilllegung nicht vom Fleck, weil Sicherheitsnachweise bis heute nicht erbracht werden können. Außerdem gibt es Überlegungen, das bisherige Verfahren auf Null zu stellen und noch einmal neu anzufangen. Dabei könnte es sogar passieren, dass der bisherige Antragsteller zur neuen Genehmigungsbehörde wird (siehe dazu Endlagerdialog). (Foto: Die Vorsitzenden des NBG: Prof. Dr. Klaus Töpfer und Prof. Dr. Miranda Schreurs.)

Das NBG hat sich dazu für den Top1 ERAM-Experten eingeladen: Matthias Ranft, Leiter Projekt Morsleben, Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Klaus Rehda, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, den Vorstand der Initiative gegen das Atommüllendlager Morsleben e.V. und den Vorstand des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.. Anwesend sein werden wegen des Top3 aber auch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) und das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Die vollständige Tagesordnung der Sitzung des NBG ist hier online.

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