AKW Gundremmingen – da waren es noch sieben

Der nächste Schritt zum Ausstieg aus der Atomenergie wird in Bayern um die Mittagszeit am 31. Dezember stattfinden. Dann geht der Block B des AKW Gundremmingen mit rund 1.350 MW endgültig vom Netz. Noch bis Ende 2021 ist dann der Block C als letzter deutscher Siedewasserreaktor in Betrieb. Der Block A ist bereits 1977 nach einem schweren Störfall abgeschaltet worden. Die strahlenden Hinterlassenschaften allerdings werden noch für Jahrzehnte vor Ort im Zwischenlager für hochradioaktive Brennelemente verbleiben. Der Rückbau wird ebenfalls noch 20 – 30 Jahre dauern. Dennoch und erst recht feiert die Mahnwache Gundremmingen die bevorstehende Stilllegung von Block B bereits am 29. Dezember. Vor wenigen Tagen überreichten AtomkraftgegnerInnen über 40.000 Unterschriften an die Staatsregierung, mit der die umgehende Stilllegung auch von Block C gefordert wurde.

Als nächstes AKW geht der Block 2 in Philippsburg Ende 2019 vom Netz. Die Uranfabriken in Gronau und Lingen, die weltweit Atommeiler mit Brennstoff versorgen, sind bislang immer noch vom Atomausstieg ausgenommen.

Die Süddeutsche bringt einen knappen Überblick über die Geschichte der Atomanlagen in Gundremmingen. Bei Heise gibt es Infos auf Basis einer dpa-Meldung.

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