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- ROBIN WOOD: Protestaktion gegen Atomtransporte am historischen Kran in der Hamburger HafenCity
- Plutonium im AKW Brokdorf: Grüne Partei demonstriert – Grüner Minister schweigt
- Unter strenger Geheimhaltung: Plutonium-Transport im AKW Brokdorf angekommen
- Ärzteorganisation fordert “Atomminister” Robert Habeck auf, Plutonium-Einsatz in Brokdorf zu stoppen
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- Nicht nur neuer Atommüll für Schleswig-Holstein: Jetzt rollt auch noch Plutonium in das AKW Brokdorf
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ROBIN WOOD: Protestaktion gegen Atomtransporte am historischen Kran in der Hamburger HafenCity
Nach dem 16stündigen Brand auf einem Frachter mit radioaktiver Ladung im Hamburger Hafen Anfang Mai protestierten Aktive heute in luftiger Höhe gegen weitere Atomtransporte und die mangelhafte Information der Bevölkerung
Mehrere AktivistInnen von ROBIN WOOD fordern heute Vormittag mit einer Kletter- und Banneraktion an einem historischen Kran in der HafenCity (Kaiser-Kai) einen Stopp von Atomtransporten durch die Hansestadt.
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Plutonium im AKW Brokdorf: Grüne Partei demonstriert – Grüner Minister schweigt
Aus Anlaß der Atomtransporte mit Plutonium-Brennelementen in das schleswig-holsteinische AKW Brokdorf demonstriert die Grüne Partei heute um 18 Uhr vor dem Kraftwerk. “Solange Brokdorf am Netz ist, produzieren wir hochradioaktiven Müll, für dessen Entsorgung überhaupt keine Lösung erkennbar ist”, heißt es in dem Aufruf. Vor dem Werkstor werden die Landesvorsitzende Ruth Kastner und der Landtagsabgeordnete Bernd Voss sprechen. Die Ärtzeorganisation IPPNW hatte gestern den grünen “Atomminister” Robert Habeck aufgefordert, dein Einsatz von Plutonium-Brennelementen in Brokdorf zu stoppen. Während die Partei demonstriert, schweigt der Minister bislang. In Niedersachsen hat der Grüne Umweltminister inzwischen eine umfassende Prüfung zum Einsatz vom MOX in den dortigen AKWs angekündigt. Gestern und in der letzten Woche sind mit zwei geheim gehaltenen Atomtransporten insgesamt 12 Plutonium-Brennelemente (MOX) aus dem belgischen Dessel in das AKW Brokdorf gebracht worden. Am 26. Mai sind in Schleswig-Holstein Kommunalwahlen.
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Ärzteorganisation fordert “Atomminister” Robert Habeck auf, Plutonium-Einsatz in Brokdorf zu stoppen
Die internationale Ärzteorganisation IPPNW hat den schleswig-holsteinischen Energieminister Robert Habeck (Grüne) heute aufgefordert, den Einsatz von Plutonium im AKW Brokdorf zu stoppen. Dieser Tage sollen weitere solcher so genannter MOX-Brennelemente per LKW-Transport aus dem belgischen Dessel über Niedersachsen und Hamburg zu dem Atommeiler an der Unterelbe rollen.
Siehe auch: Nicht nur neuer Atommüll für Schleswig-Holstein: Jetzt rollt auch noch Plutonium in das AKW Brokdorf und: Nix gelernt und falsch: Hamburger Umweltbehörde erklärt Plutoniumtransporte für harmlos
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Nix gelernt und falsch: Hamburger Umweltbehörde erklärt Plutoniumtransporte für harmlos

MOX-Transport zum AKW Brokdorf (1991), Spezialfahrzeuge sind für den Plutoniumtransport erforderlich. Foto: Dirk Seifert
Die SPD-geführte Umweltbehörde hat auch nach dem Kommunikations-Desaster aus dem Feuer im Hamburger Hafen an Bord der “Atlantic Cartier” nichts dazugelernt. Noch in dieser Woche sollen Plutonium-Transporte durch Hamburg rollen. Auch deren Risiken werden von einem Sprecher der Hamburger Umweltbehörde verharmlost, teilweise sind die Informationen auch einfach falsch!
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Nicht nur neuer Atommüll für Schleswig-Holstein: Jetzt rollt auch noch Plutonium in das AKW Brokdorf

Plutonium auf dem Weg zum AKW Brokdorf. Spezialtransporter sind dabei im Einsatz, wenn der Atombombenstoff über die Straßen von Niedersachsen und Hamburg nach Schleswig-Holstein rollt. Foto: Dirk Seifert
Während im Rahmen der Endlagersuche derzeit Schleswig-Holstein und das AKW Brunsbüttel als Anwärter für neuen Atommüll per Castortransporten auf der ToDo-Liste stehen, soll nun auch noch Plutonium als Brennstoff zum AKW Brokdorf rollen. Das Plutonium stammt aus der so genannten Wiederaufarbeitung, sprich: Der Abtrennung des Bombenstoffs in Frankreich (und England). Dieses Plutonium wird unter extremsten Sicherheitsvorkehrungen in sogenannte Mischoxid-Brennelemente (MOX) eingebaut. Es ist hochgiftig und tödlich. Und es erhöht die Sicherheitsprobleme in Atomkraftwerken. Siehe dazu: E.on räumt ein – Plutonium-Brennelemente machen nur Probleme.
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Plutoniumeinsatz im AKW Grohnde stoppen – die neue Regierung in Niedersachsen ist gefordert.

Am kommenden Wochenende wird das AKW Grohnde zum Brennelementewechsel runter gefahren werden. Eon will dann MOX-Brennelemente einsetzen, die als besonders gefährlich gelten. Foto: Dirk Seifert
Atomkraftgegner haben heute dem grünen Umweltminister Wenzel in Niedersachsen eine “Denkschrift gegen MOX-Brennelemente” (PDF) übergeben. In einer Pressemitteilung zur Übergabe teilt die Regionalkonferenz “AKW Grohnde abschalten” mit: “Vor dem Ministerium hatten die AWK-Gegner eine 3 Meter hohe AKW-Attrappe mit Kühlturm und 16 Atommüll-Fässer mit der Aufschrift “STOPP MOX PLUTONIUM” aufgebaut. Bilder von der Aktion finden Sie unter http://www.publixviewing.de
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Plutoniumfabriken in Sellafield wegen Winter geschlossen
Wegen des massiven Wintereinbruchs sind die Plutonium-Fabriken im englischen Sellafield vorübergehend geschlossen worden. Das teilen Medien mit. Spiegel online schreibt: “Wegen Sturmböen und Schnee ist am Freitag der Betrieb der Atomanlage Sellafield im Nordwesten Englands vorübergehend ausgesetzt worden, teilte die Betreiberfirma Sellafield Ltd mit. “Angesichts der derzeitigen und vorhergesagten ungünstigen Wetterbedingungen in und um die Anlage Sellafield” sei diese “als Vorsichtsmaßnahme sicher in einen kontrollierten Abschaltungszustand versetzt worden”, hieß es.”
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Atomare Fracht auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Atomtransporte zwischen Russland, Schweden und Finnland auf der einen Seite und Deutschland, Frankreich, Schweiz und Belgien auf der anderen Seite: Immer mehr Atomtransporte gehen per Schiff auch über den Nord-Ostsee-Kanal. Foto: Karin-Behr/PubliXviewinG: Atomfrachter im Hafen Nordenham (NDS)
Über Atomtransporte durch den Nord-Ostsee-Kanal in Schleswig-Holstein berichtet SHZ.de auf seiner Homepage: “Alle drei Wochen ist ein Transport mit Kernbrennstoffen unterwegs – das könnte künftig öfter werden, fürchten die Grünen. Denn in Russland wird derzeit ein Atomkraftwerk gebaut.” Der erste Meiler dort soll 2017 ans Netz gehen, der zweite 2018.
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Atomtransporte in Hamburg – über 60 mal radioaktiv durch die Hansestadt
Seit Mitte November 2012 haben in Hamburg über 60 Atomtransporte stattgefunden. Darunter auch ein erster Transport mit Brennelementen für das im Bau befindliche AKW Olkiluoto/Finnland. Das teilt der Hamburger Senat auf eine Kleine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft mit (Drucksache 20/6819). Auf Schiff, Schiene und LKW sind die radioaktiven Frachten durch die Hansestadt transportiert worden. Insgesamt hat das Bundesamt für Strahlenschutz als zuständige Behörde 29 Genehmigungen für diese Transporte erteilt. Zu den radioaktiven Materialien für die Versorgung von Atomkraftwerken gehören Uranhexafluorid, Urandioxid und unbestrahlte Brennelemente. In vielen Fällen ist die Nuclear Cargo Service (NCS) Inhaber der Genehmigungen. Ein größerer Anteil der bestehenden Genehmigungen lässt Atomtransporte sogar bis ins Jahr 2014 zu.
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Risiko Atomtransporte – Radioaktiv quer durch Städte und Häfen
Welche Risiken gegen von der Vielzahl von Atomtransporten aus, die täglich über Seewege und Flüsse, über die Landstraßen und Autobahnen und durch Städte und Dörfer rollen? Nur ein Teil dieser Atomtransporte ist genehmigungspflichtig durch das Bundesamt für Strahlenschutz. Diese werden als so genannte Kernbrennstofftransporte bezeichnet, weil ihr spaltbarer Anteil an URAN 235 höher als im Naturzustand ist. Dazu zählen frische und abgebrannte Brennelemente, angereichertes Uranhexafluorid und Urandioxid und einiges mehr. Eine große Zahl von Atomtransporten fällt nicht unter dieses Kriterium: So können zahlreiche radioaktive Materialien für die Ver- und Entsorgung von Atomkraftwerken ohne Genehmigung durch das BfS transportiert werden. Natürliches Uran und abgereichertes Uran in Form von Uranhexafluorid (UF6) gehören zu den häufigsten dieser Transporte.
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Hansestadt Bremen lehnt Atomtransport-Anträge ab!

Bremen lehnt Anträge für Atomtransporte durch seine Häfen ab. Foto: Plutonium-Transport im Hafen von Nordenham.
Anfang 2012 hat die Hansestadt Bremen seine Häfen für den Umschlag von Atomtransporten mit Kernbrennstoffen gesetzlich gesperrt. Diese Entscheidung ist heftig umstritten. Die CDU-Fraktion in Bremen hat gegen diese Maßnahme Klage erhoben und die EU-Kommission prüft die rechtliche Zulässigkeit.
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AKW Grohnde – Handlungsbedarf bei Sicherheitsfragen
Auf einer Pressekonferenz haben heute – wenige Tage vor den Landtagswahlen in Niedersachen – Anti-Atom-Initiativen einen Forderungskatalog in Sachen Sicherheit und Nachrüstungen für das AKW Grohnde vorgelegt. Damit richten sie sich an die Atomaufsichtbehörde in Niedersachen, die endlich schärfere Sicherheitsanforderungen durchsezten müsse. Die Materialien zur Pressekonferenz gibt es hier als Dokumentation:
“AKW-Grohnde: Akuter Handlungsbedarf für die neue Landesregierung – AKW-GegnerInnen legen Schwachstellenanalyse und ToDo-Liste vor
Eine Schwachstellenanalyse zum niedersächsischen Atomkraftwerk Grohnde, die AKW-GegnerInnen heute in Hannover vorgelegt haben, stellt akuten Handlungsbedarf für die niedersächsische Atomaufsicht fest und legt eine ToDo-Liste vor.
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