Die Suche nach Hitlers “Atombombe” – ZDF Rechereche und Doku

Gab es ihn wirklich - den Bau an Hitlers Atombombe? Copyright: ZDF/Lukas Kronsteiner
Gab es ihn wirklich – den Bau an Hitlers Atombombe? Copyright: ZDF/Lukas Kronsteiner

Das ZDF hat sich auf die “Suche nach Hitlers “Atombombe”” begeben und in Verbindung mit einer recht umfangreichen Recherche eine Dokumentation gesendet. Als wissenschaftlicher Berater u.a. mit dabei Rainer Karlsch, der mit dem Buch “Hitlers Bombe” im Jahr 2005 für Aufsehen sorgte, weil er auf bislang wenig beachtete Atomforscher in Nazi-Deutschland abstellte und über Forschungsarbeiten berichtete, die möglicherweise auf eine Art nuklearer Waffe auf dem Prinzip der Hohlladungsexplosion (Implosion) abzielten. In dem ZDF Beitrag wird außerdem über Standorte in Österreich berichtet, wo zahlreiche unterirdische Anlagen existieren, die unter Leitung des SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Hans Kammler entstanden, – Hitlers “Geheimwaffenchef”.

Uran-Verein: Bohr-Briefe an Heisenberg im Internet veröffentlicht (Februar 2002)

Uran-Verein: Bohr-Briefe an Heisenberg im Internet veröffentlicht
Diskussion um Rolle deutscher Physiker bei der Entwicklung der Atombombe für die Nazis neu entfacht

Atommülllager ASSE: Strahlenschrott aus der Nazizeit und militärisches Erbe?

ASSE-RoWoAktion-Sylverster2011-001Liegt im absaufenden Atomlager ASSE auch das radioaktive Erbe aus der Nazizeit? Im Juli 2011 berichteten zahlreiche Medien: “Die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” vom 29. Juli 1974 zitiert den damaligen stellvertretenden Asse-Betriebsleiter Alwin Urff mit den Worten: “Als wir 1967 mit der Einlagerung begannen, hat unsere Gesellschaft als erstes radioaktive Abfälle aus dem letzten Krieg versenkt, jene Uranabfälle, die bei der Vorbereitung der deutschen Atombomben anfielen”, sagte Urff. “Die mussten wir nämlich aus Betonbunkern in der Nähe von München herausholen, wo sie seinerzeit deponiert worden waren, weil man damals ja nicht wusste, wo in drei Teufels Namen man das Zeug denn lassen sollte.”” (zitiert nach Verivox, dpad)

Die Atombombe kam aus Deutschland – Ein Bericht von RBB

Radioaktiv-07.jpgBereits vor 1945 forschten Physiker in Deutschland intensiv an der Atomenergienutzung. Die Entwicklung von Reaktor-Prototypen ebenso wie die militärische Nutzung spielten dabei eine Rolle. Im Zentrum dabei stand der Uran-Verein, der die deutschen Forscher zusammen fasste. Ausführlich berichtet Rainer Karlsch in seinem 2005 veröffentlichten Buch “Hitlers Bombe: Die geheime Geschichte der deutschen Kernwaffenversuche” (siehe hier auf Wikipedia). Darin versucht Karlsch nachzuweisen, dass es möglicherweise im März 1945 im deutschen Faschismus zu einer Explosion mit Kernenergiefreisetzung kam. In der Folge der Veröffentlichung kam es zu einer heftigen Kontroverse.