Nichts für die Ewigkeit: Heinen-Esser beendet Atommüll-Endlager-Suche

Die ehemalige Co-Vorsitzende der Atommüllkommission und noch bis nächste Woche Chefin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Ursula Heinen-Esser (CDU), beendet ihre Endlagersuche und wird neue Umweltministerin in NRW (WDR). Trotz ihrer CDU-Zugehörigkeit hat die ehemalige parlamentarische Staatssekretärin sich in den letzten Jahren beim Atommüll-Thema und Bürgerdialog viel Anerkennung erworben. Sie war maßgeblich mit beteiligt an dem Gesetz zur Räumung des maroden Atommülllagers in der ASSE. Auch in den dann nur rund eineinhalb Jahren bei der BGE stritt sie Richtung höherer Dienststellen für eine glaubwürdige Rolle bei ihren Aufgaben im Rahmen der Endlagersuche. Diese Suche wird nun ohne sie weitergehen und zu befürchten ist, dass die Rolle des Bundesumweltministeriums im Atommüll-Regime weiter verstärkt wird.

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