Atomstadt Gronau demnächst mit radioaktivem Urenco-Fußballpark ?

Noch gibt es Hoffnung, dass die Stadt Gronau sich verweigert. Während der in Gronau ansässige Urankonzern URENCO, nach dem Willen der Bundesregierung immer noch vom Atomausstieg ausgenommen ist, jüngst erneut mit Billig-Atommüll-Entsorgung nach Russland Schlagzeilen machte, diskutiert der Sportausschuss, ob Sportstätten künftig durch Firmen wie URENCO gesponsert und gebrandet werden dürfen. Mit Empfehlung des Ausschusses könnte die Sportanlage „Wolbertshof“ künftig „Urenco-Fußballpark“ werden. Radioaktiv, Uran, Park. Toll! Noch steht die Entscheidung des Stadtrats aus. Den größeren Teil der Geschichte erzählen die Westfälischen Nachrichten hier. URENCO? Das steht für Uranium Enrichment Company oder Uran-Anreicherung-Gesellschaft. Vielleicht finden das die LeserInnen ja auch reichlich daneben, einen völlig aus der Zeit gefallenen Atomkonzern als Sponsor von Sportstätten zuzulassen? Beschwerde-Mails könnten hier beim Rat der Stadt Gronau adressiert werden.

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