Rebellion und Gelände: BUNDjugend Hamburg sucht Grundrecht auf Ungehorsam

Klima-Streik für die Zukunft? Wie gehen Umweltverände damit um, die nicht so richtig streiken können, die aber möglicherweise mit radikaleren Aktionsform politischen Druck verstärken könnten. Was haben der BUND und seine (jungen) Mitglieder mit ExtensionRebellion, mit Ende Gelände, – vor allem aber mit Formen zivilen Ungehorsams zu tun? Darüber reden die Hamburger BUND-Jugend und das Komitee für Grundrechte und Demokratie im Dezember im Centro Sociale.

Vortrag: Grundrecht auf Ungehorsam?

Datum: 08.12.2019, 18:30 Uhr
Ort: Centro Sociale, Hamburg
Adresse: Sternstr. 2, 20357 Hamburg

Grundrecht auf Ungehorsam?
Eine Aktionsform auf dem Prüfstand

Zivilgesellschaftlicher Protest, gerade im Bereich Klima und Umwelt, wird immer mehr. Auch Ziviler Ungehorsam scheint dabei eine immer größere Rolle zu spielen, bspw. bei Aktionen von Ende Gelände, DeCOALonize Europe oder Extinction Rebellion. Auch Fridays For Future setzt sich über die Schulpflicht hinweg, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise hinzuweisen.

Doch gibt es viele offene Fragen rund um das Thema: Ist Ziviler Ungehorsam gefährlich? Was passiert wenn ich festgenommen werde? Wurde jemensch schon mal verurteilt deswegen? Bringt das überhaupt was?

Gemeinsam mit Michèle Winkler vom Komitee für Grundrechte und Demokratie möchten wir auf die Geschichte des Zivilen Ungehorsams in Anti-AKW-, Klima- und Umweltbewegungen blicken. Ein Fokus liegt dabei auf den rechtlichen Konsequenzen und den Spannungslinien zwischen Zivilem Ungehorsam und dem Grundgesetz.
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Eine Veranstaltung der BUNDjugend Hamburg aus der Reihe “Wir haben genug!” Mehr Infos:
https://www.bundjugend-hamburg.de/projekt/wir-haben-genug/

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