Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
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BBU-Vorstandsmitglied und kritischer Einzelaktionär Eduard Bernhard stellt Antrag auf Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat auf der HV der Fraport AG am Mittwoch, 01.06.05 in Frankfurt

Eduard BERNHARD

(Kritischer Einzelaktionär und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e.V. und Vorstandsmitglied des Bund Naturschutz KG Aschaffenburg)

An die Fraport AG

Frankfurt am Main per Fax

Kleinostheim, 24.05.05

Hauptversammlung der Fraport AG am 01. Juni 2005 in Frankfurt am Main, 10:00 Uhr in Jahrhunderthalle–Höchst/ Gegenanträge

Sehr verehrte Damen und sehr geehrte Herren!

Hiermit stelle ich vorab folgende Gegenanträge:

Zu TOP 3 Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2004

Beantragt wird Nicht-Entlastung wegen:

  • Planung einer neuen Start- bzw. Landebahn mit schwerem Landschaftseingriff, drohenden zusätzlichen Umweltbelastungen in bzw. um Frankfurt bis ins bayrische Grenzgebiet Alzenau/ Aschaffenburg und drohendes Absturzrisiko auf die Chemiefabrik "Ticona". Selbst die EU-Kommission hat deshalb schwere Bedenken.

Anmerkung: Zahlreiche Kommunen, Bürgerinitiativen in Hessen und Bayern sowie der BUND Hessen und Bund Naturschutz, Bayern ^haben schwersten Protest sowie massive politische bzw. juristische Schritte angekündigt.

Außerordentlich schwerwiegend aber ist, dass sich der Fraport-Vorstand nicht dafür einsetzte, dass die Antrags- und Genehmigungsunterlagen für die geplante zusätzliche Start/ Landebahn den BürgerInnen im Aschaffenburger Grenzgebiet zur Information bzw. zu möglichen Rückfragen behördlich ausgelegt wurden.

  • fehlende Informationen, ob und ggf. wenn ja an welche Abgeordnete des Landtages bzw. des Bundestages finanzielle Leistungen erfolgten.

Zu TOP 4: Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2004

Beantragt wird Nicht-Entlastung wegen mangelnder Aufsicht und Kontrolle des Vorstands.

Weitere Anträge bzw. Fragen werde ich auf der Hauptversammlung stellen.

Gemäß Aktiengesetz beantragen wir die Aktionäre rechtzeitig über die Gegenanträge zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Eduard Bernhard