Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
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BBU

 

 

Übersicht

BBU: Berliner Anti-Atomkraft-Demonstration ist ein großer Erfolg!
Den atomaren Geisterspuk beenden!


(Gorleben, Bonn, Berlin, 05.09.2009) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat als Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen und Umweltverbände die Anti-Atomkraft-Demonstration in Berlin mit 300 - 400 Traktoren und mit rund 50.000 TeilnehmerInnen als großen Erfolg der Anti-Atomkraft-Bewegung bewertet. Die Demonstration wurde von einem überparteilichen Trägerkreis initiiert und zahlreiche Verbände und Initiativen hatten zur Teilnahme aufgerufen. Für den BBU wurde mit der bunten und kraftvollen Anti-Atomkraft-Demonstration erwartungsgemäß ein unübersehbares, antinukleares Zeichen gesetzt, das im Vorfeld der Bundestagswahl bei allen Parteien auf Beachtung stößt.

Der BBU betont, dass es sich bei der Demonstration um die größte Anti-Atomkraft-Demonstration seit vielen Jahren handelt. Udo Buchholz vom BBU-Vorstand: "Alle Versuche der Atomindustrie, den Widerstand kleinzureden, haben nicht gefruchtet. Ständige Störfälle in Atomanlagen, Skandale im Umgang mit Atommüll und die berechtigte Sorge vor gesundheitlichen Auswirkungen tragen dazu bei, dass große Teile der Bevölkerung den atomaren Geisterspuk beendet sehen möchte."

Der BBU bedankt sich bei allen Personen, Bürgerinitiativen und Verbänden, die zum Gelingen der Demonstration beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt den Landwirten aus der Region um Gorleben (Wendland), die in einem tagelangen Treck vom Wendland nach Berlin gefahren sind.

Für den BBU steht fest: Es gibt weltweit keine Lösung des brennenden Atommüllproblems und Gorleben ist als Endlagerstandort ungeeignet. Die weitere Produktion von Atommüll ist unverantwortlich. Und auch bereits der Uranabbau, der für den Betrieb von Uranfabriken und Atomkraftwerken erforderlich ist, ist der jeweiligen Nachbar-Bevölkerung in Kanada, Australien, Niger oder anderswo nicht zumutbar und ist absolut nicht umweltverträglich; radioaktive Stäube belasten die Umgebung – seien es Landstriche oder Gewässer. Und Udo Buchholz betont: „Die Atomindustrie betreibt mit dem angeblichen Klimaschutz Augenwischerei: Energie, die zum Uranabbau benötigt wird, wird in Kohlekraftwerken gewonnen.“

Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!

Weitere Hintergrundinformationen zur Berliner Demonstration gibt es auf der Internetseite http://www.anti-atom-treck.de.