Bundesregierung schweigt zur geplanten Verstaatlichung des Atommülls von Siemens und Framatone

Trotz Nachfrage des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (DIE LINKE) schweigt sich die Bundesregierung über eine geplante Beteiligung von Siemens und Framatome am neuen Entsorgungsfonds aus. Gegen eine Einmalzahlung würden die Unternehmen dann nicht mehr für die langfristigen Kosten der Atommülllagerung haften. Diese für die Steuerzahler*innen unverantwortliche Regelung war Ende 2016 mit den Stimmen der Grünen, der … „Bundesregierung schweigt zur geplanten Verstaatlichung des Atommülls von Siemens und Framatone“ weiterlesen

Hochradioaktiver Atommüll: Staatliche Zwischenlager bis 350 Millionen Euro versichert

Zum Jahreswechsel geht die Verstaatlichung der Zwischenlagerung hochradioaktiven Atommülls über die Bühne. Dann sind die Atomkonzerne endgültig aus dem Schneider und alle finanziellen und realen Risiken in staatlicher Hand, bzw. bei den SteuerzahlerInnen. Die neue Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ) will diese Verstaatlichung natürlich gut versichert antreten. Im Oktober schrieb sie die Versicherung der Standortzwischenlager, … „Hochradioaktiver Atommüll: Staatliche Zwischenlager bis 350 Millionen Euro versichert“ weiterlesen

Hochradioaktiver Atommüll: Jenseits von Castor – Frankreichs Behälter TN und ein neuer von Skoda

Es muss nicht immer CASTOR sein, um hochradioaktiven Atommüll in deutschen Atomkraftwerken zu verpacken und in den Zwischenlagern langfristig zu parken. Frankreich hat den Behälter „TransNuklear“ entwickelt, in dem derartiger Müll verpackt wird und der in Deutschland zugelassen ist. Zum Einsatz kommt er in einigen Zwischenlagern wie Neckarwestheim, Philippsburg, Brokdorf, Isar (PDF, Drs: 18/9977) und Gorleben. … „Hochradioaktiver Atommüll: Jenseits von Castor – Frankreichs Behälter TN und ein neuer von Skoda“ weiterlesen

Falsch abgedichtet: Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll im AKW Brokdorf

(Update 4.12.) So kann das gehen. Am 29. November besucht der neue schleswig-holsteinische „Energiewendeminister“ Jan Philipp Albrecht (Grüne) das Atomkraftwerk Brokdorf und das dortige Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll (Stichwort: Zwischenlager dürfen nicht zu Endlagern werden, siehe auch unten). Einen Tag später kommt die Meldung: „Falsche Dichtung – Montagefehler im Atomkraftwerk Brokdorf (IWR)“. Während der Besuch … „Falsch abgedichtet: Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll im AKW Brokdorf“ weiterlesen

Nachgefragt: Werden noch mehr Konzerne von den Kosten-Risiken der Atommülllagerung befreit?

Werden noch mehr Unternehmen ihre Verantwortung für die Kosten der dauerhaften Atommülllagerung mit Zustimmung der Bundesregierung auf die SteuerzahlerInnen abwälzen? Das will der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE) mit einer schriftlichen Frage an die Bundesregierung in Erfahrung bringen. Zum Beispiel Siemens und der Betreiber der Uran-Brennelemente-Fabrik in Lingen hatten vor einiger Zeit Interesse bekundet, sich … „Nachgefragt: Werden noch mehr Konzerne von den Kosten-Risiken der Atommülllagerung befreit?“ weiterlesen

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