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Haushaltsplan BMU 2027: Atommüllkosten steigen – Umweltschutzkosten sinken – Atomlasten blockieren Zukunft

Klimakrise? Da ist der Atommüll vor! Die Ausgaben für die Atommüll-Lagerung im Etat des Bundesumweltministeriums für 2027 steigen erneut. Bei geplanten Gesamtausgaben in Höhe von 2,74 Mrd. Euro betragen die geplanten Kosten der Atommüll-Lagerung nunmehr 1,48 Mrd. Euro. Bei genauer Betrachtung müsste das Umweltministerium eigentlich Atommüllministerium heißen. Insgesamt 54 Prozent der Ausgaben beim BMU stehen direkt mit den radioaktiven Hinterlassenschaften im Zusammenhang. Weitere hohe Kosten für das strahlende Atomerbe sind zusätzlich im Finanz-, Wirtschafts- und Forschungsministerium eingebucht. Allein weitere fast 500 Millionen Euro werden beim Forschungsministerium in 2027 für Rückbau und Stilllegung der staatlichen Atomforschungsprojekte insbesondere in Karlsruhe und Jülich anfallen.  Der größte Teil all dieser Kosten wird noch für Jahrzehnte die Haushaltspläne der Bundesministerien und damit der Steuerzahler*innen belasten und zukunftsorientierte Investitionen blockieren. „Haushaltsplan BMU 2027: Atommüllkosten steigen – Umweltschutzkosten sinken – Atomlasten blockieren Zukunft“ weiterlesen

Bis zum Super-Gau? Nukleare Sicherheit: Tote und Schwerverletzte – Drohnenangriff auf Personal – AKW Saporischschja

Am immer wieder in Kriegshandlungen beteiligten AKW Saporischschja ist es zum zweiten Mal zu einem Drohnenangriff gekommen, der offenbar gezielt auf Beschäftigte des Atomkomplexes durchgeführt wurde. Ein Mensch wurde diesmal getötet. Mit Bezug auf eine Meldung der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA, immer noch auf X, Twitter) berichtet der Spiegel vom 18. August: „Zudem seien 15 weitere Personen verletzt worden, darunter drei schwer.“ Bereits im Juli gab es einen gezielten Drohenangriff, bei dem der Chefingenieur und sein Fahrer am AKW-Komplex getötet wurden. (Foto: Betreiber, IAEA) „Bis zum Super-Gau? Nukleare Sicherheit: Tote und Schwerverletzte – Drohnenangriff auf Personal – AKW Saporischschja“ weiterlesen

Klimakrise: Uniper muss in öffentlicher Hand bleiben. Keine rePrivatisierung

Eines der wichtigsten deutschen Steuerungsinstrumente gegen die Klimakatastrophe will die Bundesregierung jetzt verscherbeln. Angesichts von Hitzewellen, Waldbränden, Starkregen, Überflutungen und wachsenden nuklearen Risiken absolut keine gute Idee: Uniper, Deutschlands größter Gasimporteur und eng verbunden mit vielen Stadtwerken, soll rePrivatisierung werden. Das wäre fatal! (Foto: KI) „Klimakrise: Uniper muss in öffentlicher Hand bleiben. Keine rePrivatisierung“ weiterlesen

Atomruine Lubmin: Auch Zerlegehalle kommt später und wird teurer

Seit den 90er Jahren läuft die Stilllegung und der Rückbau der ehemaligen Atomanlagen der DDR. Wie überall in Deutschland und anderswo mit erheblichen Zeitverzögerungen und Kostensteigerungen. Das hatte umweltFAIRaendern.de vor wenigen Tagen mit Blick auf die Atomruinen von Lubmin, Rheinsberg und auch Wismar berichtet. Betroffen ist offenbar auch die sogenannte Zerlegehalle (ZLH) in Lubmin. Dort sollen radioaktive Großkomponenten wie Reaktordruckgefäße und Dampferzeuger sowie aktivierte Bauteile, die bereits teilweise vor Ort zwischengelagert werden, zerlegt, konditioniert und endlagergerecht verpackt werden. Wegen der hohen Strahlenbelastung eine überaus anspruchsvolle Angelegenheit. Statt wie geplant Ende 2025 soll die Halle nun erst Ende 2027 fertig sein, die Inbetriebnahme ist nunmehr für 2028 geplant. (Foto: Grafik/Screenshot Betreiber EWN) „Atomruine Lubmin: Auch Zerlegehalle kommt später und wird teurer“ weiterlesen

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