Deutsche Uranfabriken – Viele Fragen von Abgeordneten – Kaum Antworten der Bundesregierung

Abgeordnete der Grünen und Linken im Bundestag haben viele Fragen zu den beiden vom Atomausstieg ausgenommenen deutschen Uranfabriken. Doch die Antworten der Bundesregierung sind eher begrenzt. Es geht um die Urananreicherung in Gronau (NRW), die umfangreich modernisiert wird und um die Brennelementefabrik in Lingen, die jetzt sogar mit Russland enger zusammen arbeiten will. umweltfairaendern mit einem Überblick über Kleine Anfragen und schriftlichen Fragen im Bundestag. „Deutsche Uranfabriken – Viele Fragen von Abgeordneten – Kaum Antworten der Bundesregierung“ weiterlesen

AKW Brunsbüttel: Atommüll-Fass umgekippt – radioaktiver Abfall entleert

Im AKW Brunsbüttel (Vattenfall) kam es bei „Handhabungen“ mit radioaktiven Stoffen zu einer „Abweichung vom vorgesehenen Ablauf“, teilt die zuständige Atomaufsichtsbehörde in Schleswig-Holstein per Pressemeldung mit.  Ein Fass fiel von einer Transporteinrichtung auf den Boden und entleerte sich dort, schreibt die Pressestelle in bestem amtsdeutsch. Aber keine Bange: „Das ausgetretene Verdampferkonzentrat wurde kontrolliert in die vorgesehene Sumpfleitung gespült. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.“ „AKW Brunsbüttel: Atommüll-Fass umgekippt – radioaktiver Abfall entleert“ weiterlesen

Brokdorf: Transporte mit hoch radioaktivem Atommüll aus britischer Plutoniumfabrik ins Zwischenlager genehmigt

Die zuständige Behörde BASE hat nach Mitteilung der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) die Genehmigung für den Transport von sieben Castor-Behältern mit hoch radioaktivem Atommüll aus der britischen Plutoniumfabrik in Sellafield in das Zwischenlager am AKW Brokdorf an der Elbe erteilt. umweltFAIRaendern hatte letzte Woche über das Thema und die Hintergründe informiert. Anti-Atom-Initiativen kritisieren die hochgefährlichen Atomtransporte. „Brokdorf: Transporte mit hoch radioaktivem Atommüll aus britischer Plutoniumfabrik ins Zwischenlager genehmigt“ weiterlesen

Hamburg und Atomtransporte: Sicherheitsrelevanter Mangel im Umgang mit radioaktiven Stoffen – Quartalsabfrage der linken Bürgerschaftsfraktion

Insgesamt 43 Atomtransporte in nur knapp drei Monaten über Hamburgs Straßen und im Hafen. Vor allem aber: Bei Kontrollen der Atomtransporte ist in einem Fall im Bereich Seeverkehr ein sicherheitsrelevanter Mangel im Umgang mit radioaktiven Stoffen festgestellt worden. Die Wasserschutzpolizei hat für das betroffene Schiff ein Beförderungsverbot verhängt und angeordnet, die radioaktive Fracht von einer Fachfirma umzuladen. Das teilt der Senat in einer Schriftlichen Kleinen Anfrage der Linken Bürgerschaftsabgeordneten Stephan Jersch und Kay Jäger mit. In der Anlage 4 der Senatsantwort heißt es: „Schwerwiegender struktureller Mangel durch Verformung/Beschädigung des oberen Querträgers der Güterbeförderungseinheit auf einer Länge von ca. 25 cm.“ Angaben welches Schiff mit welcher Ladung betroffen war, sind den Angaben nicht zu entnehmen. „Hamburg und Atomtransporte: Sicherheitsrelevanter Mangel im Umgang mit radioaktiven Stoffen – Quartalsabfrage der linken Bürgerschaftsfraktion“ weiterlesen

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