„Friedliches“ Uran für militärische Zwecke? Linke fragt Bundesregierung

Darf der zivile Urankonzern URENCO, an dem deutsche Unternehmen beteiligt sind und über den auch die Bundesregierung samt VETO-Rechten eine Kontrollfunktion ausübt, künftig für britische Atom-U-Boote Kernbrennstoff für die Nuklear-Reaktoren herstellen? Diesen Tabubruch eines der „friedlichen“ Nutzung der Atomenergie verpflichteten Unternehmens für militärische Zwecke Uran anzureichern, hatten die beteiligten Niederlande vor wenigen Tagen öffentlich gemacht und Zustimmung bekundet. Jetzt reagiert DIE LINKE mit deutlicher Kritik an diesem Vorhaben und hat dazu eine „Schriftliche Frage“ an die Bundesregierung auf den Weg gebracht. (Foto: Screenshot von der Homepage der URENCO-Anlage in Capenhurst, UK. Dort soll die Urananreicherung für militärische Zwecke erfolgen.) „„Friedliches“ Uran für militärische Zwecke? Linke fragt Bundesregierung“ weiterlesen

Tabubruch: Was sagt die Bundesregierung? Ziviles Uranunternehmen produziert für militärische Atom-U-Boote

Was sagt die Bundesregierung als Mitglied im Kontrollrat dazu, dass der der friedlichen Atomenergienutzung verpflichtete zivile Urankonzern URENCO Kernbrennstoff für den Einsatz in den nuklearen Antriebsreaktoren in britischen Atom-U-Booten herstellen soll? Diese Boote werden auch mit Atomwaffen bestückt. Die niederländische Regierung hatte das dortige Parlament erst vor wenigen Tagen über eine entsprechende Anfrage der britischen Regierung vom November 2024 informiert und Zustimmung verkündet. Seitens der Bundesregierung liegt dazu noch keine öffentliche Stellungnahme oder Aussage vor. „Tabubruch: Was sagt die Bundesregierung? Ziviles Uranunternehmen produziert für militärische Atom-U-Boote“ weiterlesen

Atomenergie zivil-militärisch: Urananreicherung für britische Atom-U-Boote

Die Niederlande haben zugestimmt, dass der zivile Urankonzern URENCO für das britische Militär Atombrennstoff herstellen darf. Auch eine Zustimmung von der deutschen Bundesregierung müsste erfolgen, denn Deutschland gehört mit den Niederlanden und Großbritannien zu den drei Kontrollmächten über die URENCO. URENCO reichert Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken zur Stromerzeugung an, könnte technisch aber auch atomwaffenfähiges Uran herstellen. Daher unterliegt das Unternehmen einem Kontrollsystem im Rahmen von Euroatom und IAEO. Seit Jahren werden die Grenzen zwischen ziviler und militärischer Atomenergie immer mehr aufgeweicht. „Atomenergie zivil-militärisch: Urananreicherung für britische Atom-U-Boote“ weiterlesen

Klimakatastrophe, Gasgeschäfte und Atomstrom: Bundesregierung strebt Reprivatisierung von Uniper an

Die Bundesregierung hat angekündigt, seine in Rahmen des Ukraine-Kriegs als Rettungsaktion durchgeführte Verstaatlichung des Energiegiganten Uniper rückgängig zu manchen und eine Reprivatisierung durchzuführen. Uniper zählt zu den größten deutschen Energiekonzernen, ist neben Strom vor allem im Gasgeschäft unterwegs und hält u.a. auch Anteile an den in Betrieb befindlichen schwedischen Atomkraftwerden. Daher hat auch der schwedische Atomkonzern Vattenfall sein Interesse an einem Kauf signalisiert. Zuletzt betrug der Umsatz von Uniper ca. 61 Mrd. Euro. Eine Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent will die Bundesregierung allerdings behalten. „Klimakatastrophe, Gasgeschäfte und Atomstrom: Bundesregierung strebt Reprivatisierung von Uniper an“ weiterlesen

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