Hoch radioaktiver Atommüll aus Sellafield über die Nordsee nach Brokdorf – BGZ informiert

Die Vorbereitungen für den Transport von hoch radioaktivem Atommüll aus der britischen Plutoniumfabrik in Sellafield laufen. In Glasblöcke eingeschmolzen und in Castor-Behälter verpackt soll der bei der Plutonium-Abtrennung in England angefallene Atommüll per Schiff nach Deutschland und dann entweder per Bahn und LKW oder auch nur per LKW in das Zwischenlager nach Brokdorf gebracht werden. Die zuständige Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hat nun eine Informationsveranstaltung angekündigt. Der Transport selbst wird von der GNS im Auftrag von Preussen Elektra durchgeführt. Anti-Atom-Initiativen warnen vor den enormen Risiken beim Transport dieses brisanten Atommülls, der noch für Jahrzehnte in Brokdorf bleiben wird, weil sich die Suche nach einem Atommüll-Endlager erneut verschiebt. „Hoch radioaktiver Atommüll aus Sellafield über die Nordsee nach Brokdorf – BGZ informiert“ weiterlesen

Atommülllager Schacht Konrad? Bedeutung des Grundwasserschutzes und wasserrechtlicher Anforderungen. Ein Kleine Anfrage im Bundestag

Wie geht es weiter mit der umstrittenen Genehmigung für den Bau eines Atommüllendlagers für leicht- und mittel radioaktive Abfälle im Schacht Konrad in Salzgitter? Immer wieder neue Probleme. Immer wieder verschiebt sich die Inbetriebnahme. Immense Kosten sind die Folgen. Für das Projekt „Endlager Schacht Konrad“ und für die AKW-Standorte, deren Rückbau immer neue Atommüll-ZWISCHEN-Lager erfordert. In vielen Punkten fummelt die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) an den veralteten Vorgaben herum, um mit neuen oder vermeintlichen Realitäten die Wirklichkeit mit der Genehmigungslage übereinander zu bringen. Ob das vernünftig ist? Lässt sich bezweifeln. „Atommülllager Schacht Konrad? Bedeutung des Grundwasserschutzes und wasserrechtlicher Anforderungen. Ein Kleine Anfrage im Bundestag“ weiterlesen

11. Überprüfungskonferenz zum Atomwaffen-Sperrvertrag: Nukleare Risiken wachsen

Möglicherweise 25 Staaten werden schon bald laut Aussagen des Chefs der „Internationalen Atomenergie Organisation“ (IAEO) über Atomwaffen verfügen. Nobelpreisträger warnen vor den wachsenden Risiken eines Nuklearkonflikts. Nicht mehr allein der Einsatz von Atomwaffen, sondern auch der Beschuss von Atomkraftwerken oder Atommülllagern mit Kriegswaffen oder bei Terrorangriffen könnte zu einer nuklearen Katastrophe führen.  Vor diesem Hintergrund tagt bei der UN in New York die 11. Überprüfungskonferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen (NVV). Die Aussichten, dass es zu griffigen Maßnahmen kommt, die die nuklearen Bedrohungspotentiale reduziert, stehen schlecht. „11. Überprüfungskonferenz zum Atomwaffen-Sperrvertrag: Nukleare Risiken wachsen“ weiterlesen

Geopolitik, Atompolitik und Antrag im Bundestag: Statt Atomdeals mit russischen Atomkonzern – Uranfabrik abschalten

Radioaktive Risiken und Geopolitik de luxe: Trotz Ukraine-Krieg und massiver Sicherheitsbedenken sollen am bundesdeutschen Standort der Uranfabrik Lingen mit einer neuen französisch-russischen Atom-Connection die Atomgeschäfte ausgeweitet werden. Die Bundesregierung taucht ab, der Umweltminister in Niedersachsen soll über einen entsprechenden Kooperations-Antrag entscheiden. Die Linksfraktion setzt das Thema nun auf die Agenda des Deutschen Bundestags:  Uranfabrik Lingen stilllegen – Keine Atomkooperationen mit Russland heißt der Antrag mit der Drucksache 21/5397.  Angestrebt wird eine Anhörung im Umweltausschuss. „Geopolitik, Atompolitik und Antrag im Bundestag: Statt Atomdeals mit russischen Atomkonzern – Uranfabrik abschalten“ weiterlesen

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