Wieso Filz? Ex-Atomminister Röttgen und Ex-Atomchef Hennenhöfer gründen Kanzlei

radioaktiv„Röttgen und Hennenhöfer: Zwei Juristen starten durch“, meldet das Handelsblatt und schreibt: „Der frühere Bundesumweltminister und sein ehemaliger Abteilungsleiter wollen eine Anwaltskanzlei eröffnen – mit einem besonderen Spezialgebiet. Damit könnten sie Bundeskanzlerin Merkel das Fürchten lehren.“ Röttgen war Umwelt- bzw. Atomminister und hatte in seiner Amtszeit Gerald Hennenhöfer zum obersten Atomaufseher gemacht, nachdem dieser u.a. als Manager bei der VIAG (heute E.on) tätig gewesen war.

Der Rest des Textes ist im Handelsblatt dann leider gebührenpflichtig. Daher muss JUVE als weitere Quelle herhalten: „Röttgen hatte 2009 Hennenhöfer zum Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium berufen. Dieser war bis dato Counsel bei Redeker Sellner Dahs in Berlin gewesen. Zuvor war er sechs Jahre lang Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik bei der Viag (heute E.on). Die weitaus größte Zeit seiner beruflichen Laufbahn arbeitete Hennenhöfer allerdings bei Behörden und Ministerien. Die Laufbahn endete Anfang 2014, als Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ihn vom Posten des Chef-Atomaufsehers abberief. Seitdem war Hennenhöfer im Ruhestand.“

Felix Werdermann schrieb im Freitag über Gerald Hennenhöfer: Der Lobbyist als Kontrolleur

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1 Gedanke zu „Wieso Filz? Ex-Atomminister Röttgen und Ex-Atomchef Hennenhöfer gründen Kanzlei

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