Gesundheitsrisiken damals – heute – morgen: Ärzt*innen ziehen Bilanz # 40 Jahre europäische Atomkatastrophe Tschernobyl # 15 Jahre Super-GAU im japanischen Fukushima

1985 erhielten die „Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) den Nobelpreis. Im April 1986 explodierte in der Nähe von Kiew, in der Ukraine, damals Teil der Sowjetunion, einer der vier Atomreaktoren von Tschernobyl. Eine radioaktive Wolke zog über die Nachbarstaaten, über Weißrussland bis rauf nach Schweden und über die DDR und die Bundesrepublik bis in Teile Westeuropas. In unterschiedlichem Maß für viele Regionen in Europa je nach Wind und Wetter radioaktiv verstrahlt. Zuletzt war Tschernobyl mitten im Kriegsgeschehen einbezogen, erst von russischen Truppen besetzt, dann angegriffen. Drohnen haben die Schutzkonstruktion zerstört, die weitere Strahlenemissionen verhindern soll. Im April 2026 machen die Mediziner*innen der IPPNW in Stuttgart auf einer Tagung einen Faktencheck über die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe. Und sie schauen sich an, welche Auswirkungen die Atomkatastrophe in Fukushima, Japan im März 2011 hatte. (Foto: ScreenShot Tagesschau, Erste Meldungen …)
- Über die Tagung in Stuttgart und das Programm informieren die Ärzt*innen der IPPNW hier. Dort auch der Link zur Anmeldung!
- Strahlenschutz Tschernobyl: Schutzhülle ist nicht mehr gegen radioaktive Freisetzungen sicher
- Alles über das Thema Tschernobyl und Folgen auf umweltFAIRaendern.de und über Fukushima und Folgen.
IPPNW informiert über Anlass und Themen der Tagung: „Im Jahr 2026 jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal und die von Fukushima zum 15. Mal. Auch nach Jahrzehnten sind die Folgen längst nicht überwunden. Daher lädt die IPPNW am Samstag, dem 7. März 2026, in Stuttgart zu einer Tagung ein mit dem Titel: „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl, Atomgefahren und Gesundheitsrisiken: damals – heute – morgen“.
Wir widmen uns den bis heute anhaltenden, teils verheerenden Folgen der beiden größten Atomunfälle der Geschichte und werfen einen kritischen Blick auf ausgewählte Gegenwarts- und Zukunftsthemen der Atomenergie. Die Veranstaltung knüpft an die Tradition der IPPNW-Kongresse zu Fukushima und Tschernobyl an.
Das Programm umfasst Vorträge von Expert*innen, Berichte mit Stimmen und Eindrücken aus den von den Reaktorkatastrophen betroffenen Regionen, fundierte Informationen zu gesundheitlichen Folgen und Analysen aktueller Atomrisiken. Abschließend wird es Gelegenheit zu weiterem Austausch und zur Vernetzung geben.
Das Programm und die Anmeldung sind unter: https://www.ippnw.de/atomenergie/tagung.html abrufbar.
Die Tagung findet im Bürgerzentrum Stuttgart-West in Präsenz (von 11.00 -17.00 Uhr) statt.“




