Kernbotschaften einer atomaren Endlagersuche – Eine Kommission und Konsultationen

012016-Workshop-Kriterien-Atommuell-Kommission-004Fertig ist der Bericht der „Endlager-Kommission“ noch lange nicht. Über einen Entwurf will sie dennoch – kurz vor Toresschluss am 30. Juni – eine Konsultation durchführen. Viele wichtige Fragen sind noch offen. Eine Chance oder ein Hindernis, sich in die Debatte einzumischen? Kernbotschaften – ausgerechnet – will die Kommission über die Lagerung hoch radioaktiven Atommülls bei der Veranstaltung präsentieren, die am kommenden Freitag ab Mittag beginnt und mit dem „Infomarkt Kernbotschaften aus „Endlagerbericht im Entwurf““ in die Debatte einsteigt.

Viele Fragen sind noch ungeklärt oder strittig und insofern legt die Kommission für die „Konsultation“ eher einen Zwischenbericht vor, zu dem die offenen Fragen auf der Veranstaltung benannt werden sollen. Die letzte Kommissions-Sitzung zeigte, wie tief die Differenzen in einem der Hauptthemen sind: Die Frage, wie es um Gorleben steht, wenn das Ziel eines gesellschaftlichen Konsenses tatsächlich ein wesentlicher Punkt der „neuen“ Standortsuche sein soll. Michael Müller, Co-Vorsitzender der Kommission, brachte es in der Sitzung am 18. April auf den Punkt. In der Pressemitteilung zur Sitzung heißt es: Er „plädierte eindringlich dafür, sich mit Gorleben lösungsorientiert auseinanderzusetzen. Die Kommission würde ihre Arbeit verfehlen, wenn sie es nicht täte. Die Kunst werde sein, eine für alle „befreiende Lösung“ zu finden. „Das wird die Nagelprobe der Kommissionsarbeit sein“, sagte Müller.“

Hintergrund für eine kurze, aber scharfe und bedeutsame Kontroverse über ein Papier für den Bericht der Kommission zur Geschichte von Gorleben und den Konsequenzen: Das Papier ist als Entwurf der AG4 als PDF online!

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