BUND legt Faktenblatt und Studie zu Risiken einer atomaren Laufzeitverlängerung vor

Die Debatte um eine Laufzeitverlängerung der alten Atomreaktoren in der Bundesrepublik entfernt sich immer mehr von Fakten und Argumenten. Erschreckend, dass dabei angesichts des Katastrophenpotentials dieser Technologie von Sicherheitsfragen kaum die Rede ist. Da es einen energiewirtschaftlichen Sinn auch vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges nicht gibt, werden immer neue Ideen in die Medien geschubst, um zu erreichen, was einige schon immer wollten: Atomenergie. Allen voran CSU/CDU und immer mehr die FDP. Bestenfalls unbeholfen verlieren immer mehr Grüne den Überblick und lassen sich von Emotionen und Medienmacht lenken. Der Umweltverband BUND hat jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz Argumente gegen die Laufzeitverlängerung präsentiert. Eine Studie der Physikerin Oda Becker zu den Risiken der Laufzeitverlängerung und ein von Angela Wolff vom BUND vorgelegtes Faktenblatt sind jetzt auch online verfügbar. Gemeinsam mit dem BUND-Vorsitzenden Olaf Bandt warnten sie vor den Atomgefahren veralteter Atomanlagen, fehlender Sicherheitsbewertungen und unterlassener Nachrüstungen. „Die Forderungen nach einem Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke sind populistisch. Energie aus Atomkraft ist unsicher, unrentabel und unnötig“, erklärte Bandt.

Dokumenation Presseerklärung BUND:

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine stellt Deutschland vor große Herausforderungen bei der Energieversorgung. Aus der Debatte um Gasengpässe und kalte Wohnungen ist ein Szenario um einen drohenden Stromengpass geworden, in dessen Folge der Weiterbetrieb der verbliebenen Atomkraftwerke (AKW) debattiert wird. Die sicherheitspolitischen Fakten sind für die Befürworter eine vernachlässigte Randnotiz. Eine aktuelle Sicherheitsstudie im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt, dass ein Weiterbetrieb aufgrund ungeklärter Sicherheitsfragen nicht genehmigungsfähig ist. Der Umweltverband lehnt den Weiterbetrieb und damit eine Laufzeitverlängerung der AKW Emsland, Neckarwestheim 2 sowie von Isar 2 über den 31. Dezember 2022 hinaus ab.

„Die Forderungen nach einem Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke sind populistisch. Energie aus Atomkraft ist unsicher, unrentabel und unnötig“, erklärt Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender. „Wer angesichts der drohenden Gasengpässe behauptet, nur mit Atomkraft einen warmen Winter ermöglichen zu können, führt eine Scheindebatte und rechnet die Leistungsfähigkeit der AKW schön. Sowohl die Opposition als auch die Regierungsparteien stellen leichtfertig den vor elf Jahren von einem breiten Konsens getragenen gesamtgesellschaftlichen Vertrag zum Atomausstieg zur Disposition. Damit riskieren sie auch die Verlässlichkeit und Tragfähigkeit langfristiger politischer Entscheidungen in diesem Land. Einige Grüne Politker*innen stellen mit ihrer Öffnung für verlängerte Atomlaufzeiten den Gründungskonsens der Grünen in Frage.“

Am eigentlichen Sachverhalt hat sich seit dem Atomausstiegsbeschluss 2011 nichts geändert. Bandt weiter: „Atomkraft ist eine unberechenbare Hochrisikotechnik. Für die Energieversorgung spielt sie mit einem Anteil von etwa einem Prozent am Endenergieverbrauch weder kurz- noch mittelfristig eine wesentliche Rolle. Die bestehenden Sicherheitsrisiken bei einem Weiterbetrieb der drei AKW, die selbst die Betreiber nicht mehr tragen wollen, werden in der politischen Debatte auf sträfliche Weise missachtet.“ Aus Sicht des BUND stehen Sicherheitsrisiken und die Kosten für den Erhalt der geringen AKW-Kapazitäten in keinem Verhältnis. Daran ändert auch ein erneuter Stresstest nichts.

Deutschland hat den Ausstieg aus der Atomenergie 2011 aufgrund der unberechenbaren Sicherheitsrisiken beschlossen. Die AKW sind heute elf Jahre älter und haben allesamt eine Betriebsdauer von 30 Jahren weit überschritten. Oda Becker, Diplom-Physikerin und Expertin für Risiken von Atomanlagen, führt mit Verweis auf eine für den BUND erstellten aktuellen Sicherheitsstudie aus: „Die AKWs Emsland, Neckarwestheim 2 und Isar 2 sind seit 13 Jahren nicht mehr umfänglich sicherheitstechnisch überprüft worden. Die letzte periodische Sicherheitsprüfung, die mindestens alle 10 Jahre erfolgen, fand 2009 und nach einem Sicherheitsanforderungen aus den 1980er Jahren. Dass die Atomaufsicht auf dieser Basis Laufzeitverlängerungen ohne umfassende Sicherheitsüberprüfungen genehmigt, ist aus fachlicher Sicht nicht vorstellbar. Denn ein sicherer Betrieb der Reaktoren nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik ist nicht gewährleistet.“ Mit Blick auf die AKW Emsland und Neckarwestheim 2 fügt Becker an: „Die Anlagen wurden seit mehr als 10 Jahren in Hinblick auf die vereinbarten Restlaufzeiten betrieben, das zeigt sich zum Beispiel an dem Umgang an den gefährlichen Rissen in den Dampferzeugern im AKW Neckarwestheim 2.“

Der Weiterbetrieb der AKW wäre nicht nur aufgrund langfristiger und aktuell nicht verfügbarer Brennelemente, sondern auch durch die massiven Sicherheitsrisiken nicht zielführend. „Selbst die Betreiber stellen fest, dass auch ein kurzer Weiterbetrieb nur möglich wäre, wenn der Anspruch an Sicherheitsprüfungen massiv verringert oder umfangreiche Nachrüstungen nicht vorgenommen werden. Die aktuelle Situation in Frankreich belegt zudem, dass die angestrebte Versorgungssicherheit mit Atomkraftwerken nicht gewährleistet ist“, führt die Sicherheitsexpertin weiter aus.

In der aktuellen Auseinandersetzung rächt sich jetzt, dass jahrzehntelang auf fossile Brennstoffe gesetzt wurde und der Ausbau der Erneuerbaren Energien vernachlässigt oder verhindert wurde. Angela Wolff, BUND-Expertin für Atom- und Energiepolitik, erklärt: „Diese Debatte ist der letzte verzweifelte Versuch von CDU und CSU, die Atomenergie in Deutschland am Leben zu halten. Die Unionsparteien haben die Energiewende jahrelang massiv blockiert und Deutschland mit ihrer reaktionären Energiepolitik weiter in die fossile Abhängigkeit gedrängt. Und auch jetzt in der Krise fällt den beiden Parteien nichts Besseres ein als der energiepolitische Rückwärtsgang. Dabei können die AKW weder die Gaskrise lösen, noch spielen sie mit einem Anteil von insgesamt lediglich fünf Prozent im Strommix eine wesentliche Bedeutung für die Stromversorgung.“

Aktuell produzieren die deutschen AKW ihren Strom rechnerisch allein für den Export nach Frankreich, wo seit etwa einem halben Jahr die Reaktorflotte stillsteht. Dort zeigt sich das ganze energiepolitische Dilemma der Atomkraft-Nutzung. „Atomkraft bietet weder Versorgungssicherheit noch schafft sie Energieunabhängigkeit von Russland“, so die BUND-Expertin weiter. „Vielmehr hat die verstaatlichte russische Atomindustrie Europa und die USA als Lieferant von Uran und Nukleartechnik so fest im Griff, dass diese es sich bislang nicht leisten konnten, im Atomsektor Sanktionen gegen den Aggressor zu verhängen.“

Der BUND fordert einen konsequenten und naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren und schnelle sowie sinnvolle Energiesparmaßnahmen. Bandt: „Es wäre fatal, wenn sich die Bundesregierung in dieser schweren Krise weiter von einer populistisch geführten Debatte antreiben lässt und damit nicht nur wichtige Maßnahmen verpasst, sondern auch die energiepolitische Zukunft Deutschlands aufs Spiel setzt. Sicherheit, Frieden und eine zuverlässige Energieversorgung sind nur mit einem Schritt nach vorn erreichbar. Dazu müssen wir Atomkraft und fossile Brennstoffe so schnell wie möglich hinter uns lassen. Das Atommüll-Problem ist nach wie vor ungelöst. Das laufende Suchverfahren für eine dauerhafte Lagerstätte für die Jahrtausende lang gefährlichen hochradioaktiven Abfälle wird mit dieser sinnlosen Debatte um Laufzeitverlängerungen aufs Spiel gesetzt. Der BUND wird eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten nicht tatenlos hinnehmen und rechtliche Schritte prüfen.“

Mehr Informationen:

Nukleare Risiken: Brennstab im AKW Brokdorf abgestürzt

Im endgültig abgeschalteten AKW Brokdorf ist es bei Arbeiten an einem hochradioaktiven Brennelement zu einem Störfall gekommen. Ein Brennstab sollte in ein Uran-Brennelement mit einem Greifarm eingesetzt werden. Dabei stürzte der Brennstab in das mit Wasser gefüllte Lagerbecken ab. Die zuständige Atomaufsicht in Schleswig-Holstein berichtete über diesen Störfall. Bei dem Absturz wurde der Brennstab verformt. Erste Untersuchungen ergaben keine Undichtigkeiten, so die Behörde. Auch das Lagerbecken, in dem sich die Brennelemente befinden, soll keinen Schaden genommen haben. Auf Nachfrage von umweltFAIRaendern teilte die zuständige Atomaufsicht mit: „Der Brennstab sollte aus einem Köcher in ein Brennelement mit freien Positionen eingesetzt werden. Um die Anforderungen an Zwischen- und Endlager zu erfüllen, dürfen Castorbehälter nur mit intakten Brennelementen beladen werden. Alle Brennstabpositionen müssen vollständig belegt sein. Hierzu können Brennelemente mit intakten Brennstäben oder Stäben ohne Kernbrennstoff (Dummystäbe) bestückt werden. Brennstäbe, die z. B. Undichtigkeiten oder Verformungen aufweisen, dürfen nicht ohne Weiteres in Castorbehälter eingebracht werden. Hierfür gibt es gesonderte Köcher.“ Ein Schädigung des Brennelements mit seinen 256 Brennstäben hätte zu einer Freisetzung von Radioaktivität führen können.

Weiter teilte das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur in der Nachfrage mit: „Brennstäbe können für Brennelementreparaturen aus den entsprechenden Brennelementen entnommen und in speziellen Gestellen (Köchern) in einem Lagerbecken aufbewahrt werden. Brennelementreparaturen wurden auch während der Betriebszeit des Kernkraftwerks durchgeführt. Für die Handhabung von Brennstäben sind im Kernkraftwerk Brokdorf gesonderte Einrichtungen (z.B. die Brennstabwechselvorrichtung) vorhanden.

Der hier in Rede stehende Brennstab enthielt als Kernbrennstoff Uran.

Die Handhabung von Brennstäben findet unter Wasser statt. Es werden Vorkehrungen getroffen, um die Brennelemente im Lagerbecken und die Auskleidung des Lagerbeckens für den unwahrscheinlichen Fall eines Lastabsturzes zu schützen. Der Boden des Lagerbeckens wird durch zusätzliche Stahlplatten geschützt. Brennstäbe werden nicht über gelagerte Brennelemente transportiert. Der Brennstabköcher und das zu ergänzende werden direkt nebeneinander aufgestellt, um den Transportweg möglichst kurz zu halten.

Der in Rede stehende Brennstab ist nach dem Herausrutschen auf den geschützten Boden des Lagerbeckens im Bereich zwischen dem zu bestückenden Brennelement und der Lagerbeckenwand gefallen.

Aktuell befindet sich die Anlage im Nachbetrieb. Alle Brennelemente wurden bereits Anfang 2022 aus dem Reaktor in das Brennelement-Lagerbecken ausgeladen. Es sind nach dem Abschalten der Anlage keine Castoren beladen und in das Zwischenlager verbracht worden. Die nächste Beladekampagne für Castorbehälter ist für 2023 vorgesehen.“

  • Das RedaktionsnetzwerkDeutschland berichtete hier.

Dokumenation: Die PM der Behörde zum Störfal: Kernkraftwerk Brokdorf: Absturz eines Brennstabes bei Brennelementreparatur 

BROKDORF/KIEL. Im Kernkraftwerk Brokdorf ist bei Reparaturarbeiten an einem Brennelement im mit Wasser gefüllten Lagerbecken ein Brennstab aus der Greifvorrichtung herausgefallen. Der Brennstab wurde geborgen und zeigte dabei eine Verformung. Durch radiologische Messungen und visuelle Inspektionen konnte die Dichtheit und Unversehrtheit der Brennstabhülle belegt werden. Kernbrennstoff ist nicht ausgetreten, radioaktive Aerosole wurden nicht freigesetzt. Schäden am Brennelement-Lagerbecken wurden ebenfalls nicht festgestellt.

Ein Brennelement besteht aus 256 Brennstäben. Die Brennelement-Reparaturen dienen der Vorbereitung zur Entsorgung der Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Brokdorf.

Die PreussenElektra-Betreibergesellschaft hat das Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) zugeordnet und der Reaktorsicherheitsbehörde fristgemäß gemeldet.

Die Reaktorsicherheitsbehörde hat zur Ursachenklärung Sachverständige hinzugezogen.

Hintergrund:

Orientiert an sicherheitstechnischer Bedeutung und Eilbedürftigkeit von Abhilfemaßnahmen werden Meldepflichtige Ereignisse in Deutschland in drei Kategorien eingeteilt: Normalmeldung (N) = Meldefrist fünf Arbeitstage, Eilmeldung (E) = Meldefrist 24 Stunden und Sofortmeldung (S).

Das Kernkraftwerk Brokdorf wurde am 31.12.2021 endgültig abgeschaltet und befindet sich seitdem im Nachbetrieb. Der Reaktor ist entladen, alle Brennelemente befinden sich im Brennelementlagerbecken.

AKW-Laufzeitverlängerung „Absurd“ sagt ehemaliger Leiter des Präsidialbereichs beim Bundesamt für Strahlenschutz

Per „Brief des Tages“ in der aktuellen Ausgabe der Taz hat sich Karl Amannsberger, ehemaliger Leiter des Präsidialbereichs des damals für Atomenergie-Fragen zuständigen „Bundesamts für Strahlenschutz“ (BfS) in die Debatte um die Atom-Laufzeitverlängerung und die unglaublich absurden Reaktionen ausgerechnet der Grünen, eingemischt. „1 Prozent des Gasverbrauchs soll dadurch eingespart werden. Absurd, dafür das Risiko einer atomaren Katastrophe in Kauf zu nehmen“, heißt es in dem Brief, der die Grünen massiv dafür kritisiert, dass sie damit „den Atomhardlinern aus Söders CSU mit fragwürdigen Argumenten aus der Klemme helfen“. Jahrelang hatte die CSU in Bayern die Energiewende gezielt untergraben und blockiert.

  • Der Brief des Tages von Karl Amannsberger ist hier online. Amannsberger leitete den Präsidialbereich an der Seite des damaligen Präsidenten Wolfram König, der später zum BfE (Bundesamt für kerntschnische Entsorgung), dem heutigen BaSE (Bundesamt für die Sicherheit in der kerntechnischen Entsorung) ging.
  • Auch das BaSE nimmt umfangreich auf seiner Homepage zur Laufzeitverlängerung Stellung und betont nicht nur die technischen Sicherheitsrisiken der AKWs, sondern verweist auch auf die militärischen Risiken, die die Anlagen als Angriffsziele darstellen. Schon seit Jahren wachsen die Risiken eines Nuklear-Terrorismus. Und im Ukraine-Krieg hat Russland wiederholt gezeigt, dass Atommeiler im Kriegsfall kein Tabu sind.

Stopp Krieg, und Atom#Waffen: Ich bleibe dabei – nicht sein wie die!

Es ist total abgefahren. Haufenweise Politkakteure und „Irgendwas mit Medien“ erhöhen Reichweiten, stopfen Sommerlöcher, geben sich nachdenklich, haben ihr Coming out und neue Erkenntnisse. Zuviele Medien-Formate (?, NEIN) stoßen auf zuviel vermeintliche „öffentliche“ Kanäle, Verwerter:innen, Nachrichten und Formate (?, NEIN!). Zuviele Formate, die aus ökonomischen Gründen ihren JOB machen oder aus kommerzielen WERBE-Gründen „informieren“. Wir brauchen neue Standards, wie Demokratie funktionieren soll – und ökonomische Interessen dabei zum Wohl aller und der Nationen zurück gedrängt werden. Am besten ohne Nationen! Lindner sollte Adam Smith lesen. Hat es jemals irgendwelche Probleme mit Atomenergie, mit atomaren Bedrohungen – mit Atomwaffen – gegeben? Hiroshima (USA), Nagasaki (USA)? Kuba-Krise (Sowjetunion, was war das nochmal?)? Kriege überall in der Welt (Korea, Vietnam, Griechenland, Der Lange Marsch?)? Nein, nur aus dem Ruder gelaufene Spät-68er und bekiffte Hippies haben offenbar im Drogenrausch für einige Jahrzehnte vollkommenen Irrsinn halluziniert – und Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima waren einfach „German Angst“ – und us-amerikanischer Kultur-Kommunismus – NO NUKES (Youtube Warnung, aber gute Songs!). Schwerter zu Pflugscharen war keine so schlechte Idee – in Ost und West. Jetzt wird alles besser, weil wir ja viel rationaler sind als damals: Neoliberale Deutungen? Niemals! Lindners Freiheit, Lindners Eigentverantwortung ist eine Ansage für Armut, Spaltung und Krieg. Warum verdammt noch mal haben der Krieg im Jemen, in Syrien nie die Bedeutung, die jetzt die Ukraine hat? Putin war immer ein Geheimdienstler, autoritäter Großmachtpolitiker. So, wie die Führung der USA, Obama, Trump, Biden. Wir brauchen Antworten – gegen das Sterben, gegen Waffen. Und keine AtomenergieWaffen. Slime macht auf seinem/ihrem letzten Album vom Dezember 2021 eines klar: Nicht sein wie die. (Leider auf yotube.) Ich glaube, die würden das auch jetzt noch behaupten. Gut so! Grade bleiben für eine solidarische gemeinsame Welt!

Oder so:

UmweltFAIRaendern – gegen Atomstrom-Atom/waffen-Krieg! Kein Vertun:

 

Tschüss Uwe Seeler

Mexico – Weltmeisterschaft, 1970. Was für Dramen. Gegen England. Was für ein Hinterkopf. Uwe Seeler. Und dann gegen Italien. Ich war erst sechs, als das in Wembley 1966 passierte. Ich war 12, als ich im Volksparkstation beim Abschiedsspiel von Uwe Seeler oder wohl – neuer – hier – war. Er war ein Tor zur Welt. Das war mir immer klar. Und er war derjenige, der nie die Erdung verlor. Heimat. Redlichkeit. Und so viel war möglich. Uwe Seeler war in Hamburg, war Fussball. War Anstand! David Bowie und andere warteten um die Ecke – nicht mit Tüdelband – oder vielleicht doch? Auch Günther Netzer und die Fohlen waren da. Aber alles nichts, ohne ihn: Danke UWE.

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