Atomtransporte im Hamburger Hafen – kein Wasser, wenn es brennt

Dirk Seifert - Hamburg Hafen - Verladungs von UF6 -Kontrolle
Hamburger Hafen: Strahlen-Kontrolle an Behältern mit Uranhexafluorid. (Anfang der 90er Jahre). Foto Dirk Seifert.

Die taz-hamburg berichtet heute über Atomtransporte und fehlende Löschboote im Hamburger Hafen. Am 1. Mai 2013 ist der Atomfrachter Atlantic Cartier in Brand geraten, während gleich um die Ecke tausende Menschen an einer Veranstaltung des Kirchentags teilnahmen. An Bord waren neben Munition auch radioaktive Stoffe: Uranhexafluorid und frische Uran-Brennelemente. Nur das umsichtige Verhalten der Feuerwehr und drei im Dauereinsatz befindliche Löschboote konnten schlimmeres verhindern. Nun meldet die taz, dass diese drei Löschboote gleichzeitig ausfallen, während morgen früh erneut ein Atomfrachter im Hamburger Hafen festmachen wird, um u.a. radioaktive Stoffe umzuschlagen. Der Artikel ist hier nachzulesen: Unglückliche Verkettung

Mehr zum Thema Atomtransporte:

Viele grundsätzliche Informationen über Atomtransporte in Hamburg enthält auch die 1990 veröffentlichte Broschüre ATOMMÜLL AUF GEISTERFAHRT (PDF)

 

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar verfassen