Atommüll-Kommission zwischen Plan und Wirklichkeit: Am Ende nur ein Zwischenbericht?

Atommuell-Kommission_Juli2015-2Von einer „Neuen Herausforderung“ für die Atommüll-Kommission spricht die Süddeutsche nach der gestrigen Sitzung in Berlin. Für Klaus Brunsmeier vom BUND gerät die Kommission immer mehr in die Enge: der bisherige Zeitplan bis zum 31. Juni 2016 war schon vor der Vorlage des Nationalen Entsorgungsprogramms der Bundesregierung nicht mehr einhaltbar. Jetzt könne man sich von dem Termin endgültig verabschieden. Der Kommissionsbericht könne möglicherweise nur ein Zwischenbericht sein, stellt SPD-Umweltpolitiker Matthias Miersch fest und auch Michael Müller, einer der beiden Kommissionsvorsitzenden benutzt inzwischen dieses Wort. Nach der Vorstellung des NaPro durch den Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth betonen Hubertus Zdebel von den Linken ebenso wie der BUND und Stefan Wenzel, Niedersachsens Grüner Umweltminister: Man habe frühzeitig – wie auch viele andere Umweltverbände und Anti-Atom-Gruppen – darauf verwiesen, dass eine isolierte Betrachtung nur der hochradioaktiven Abfälle nicht reichen würde. Jetzt holt die Realität die Kommission ein. „Atommüll-Kommission zwischen Plan und Wirklichkeit: Am Ende nur ein Zwischenbericht?“ weiterlesen

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