Steinkohleausstieg – sozial, fair und ökologisch?

Am vergangenen Freitag, den 21.12., schloss die letzte Steinkohlezeche Deutschlands in Bottrop – mit einem pathetischen Schlussakt. Die Steinkohle wurde als Grundstein des Wirtschaftswunders und als Paradebeispiel der „Sozialpartnerschaft“ gefeiert, als ginge es um eine feierliche Beerdigung. Verschwiegen wurde natürlich, dass die ArbeiterInnen in kaum einer anderen Branche so verheizt worden sind wie im Steinkohleabbau… Steinkohleausstieg – sozial, fair und ökologisch? weiterlesen

Atomarer Rückbau: Für AKW Brunsbüttel genehmigt – Für Isar 1 gerichtlich zugelassen

Atommülllagerung am AKW Brunsbüttel: Gericht hob die Genehmigung wegen fehlender oder falscher Sicherheitsnachweisen auf. Liegt die Verantwortung beim BMU? Foto: Dirk Seifert

Dass auch die Stilllegung von Atomkraftwerken eine überaus riskante Sache ist, zeigt die jetzt von der Atombehörde in Schleswig-Holstein erteilte Genehmigung zum Abriss des AKW Brunsbüttel. Etwas über 700 Seiten braucht die Atomaufsicht, um die Regularien und Bedingungen für den Rückbau des AKWs festzulegen (hier direkt als PDF). In Bayern ist man in dieser Sicherheits-Sache… Atomarer Rückbau: Für AKW Brunsbüttel genehmigt – Für Isar 1 gerichtlich zugelassen weiterlesen

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Bundesregierung schweigt zur geplanten Verstaatlichung des Atommülls von Siemens und Framatone

Trotz Nachfrage des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (DIE LINKE) schweigt sich die Bundesregierung über eine geplante Beteiligung von Siemens und Framatome am neuen Entsorgungsfonds aus. Gegen eine Einmalzahlung würden die Unternehmen dann nicht mehr für die langfristigen Kosten der Atommülllagerung haften. Diese für die Steuerzahler*innen unverantwortliche Regelung war Ende 2016 mit den Stimmen der Grünen, der… Bundesregierung schweigt zur geplanten Verstaatlichung des Atommülls von Siemens und Framatone weiterlesen

Hochradioaktiver Atommüll: Staatliche Zwischenlager bis 350 Millionen Euro versichert

Zum Jahreswechsel geht die Verstaatlichung der Zwischenlagerung hochradioaktiven Atommülls über die Bühne. Dann sind die Atomkonzerne endgültig aus dem Schneider und alle finanziellen und realen Risiken in staatlicher Hand, bzw. bei den SteuerzahlerInnen. Die neue Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ) will diese Verstaatlichung natürlich gut versichert antreten. Im Oktober schrieb sie die Versicherung der Standortzwischenlager,… Hochradioaktiver Atommüll: Staatliche Zwischenlager bis 350 Millionen Euro versichert weiterlesen

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„Vergleichende Risikobewertung von Entsorgungsoptionen für hoch radioaktive Abfälle“

Entria im Atommülllager Morsleben

„ENTRIA-Arbeitsbericht-12 „Vergleichende Risikobewertung von Entsorgungsoptionen für hoch radioaktive Abfälle“ (Eckhardt, Neumann, Kreusch)“. So lautet der Titel des 12. Arbeitsberichts über den Umgang mit Atommüll im Rahmen des staatlichen Forschungsprojektes Entria. Erarbeitet wurde der Bericht von Anne Eckhardt mit Beiträgen von Wolfgang Neumann und Jürgen Kreusch. Immerhin 260 Seiten widmen die AutorInnen dieser vergleichenden Risikobewertung. Mit… „Vergleichende Risikobewertung von Entsorgungsoptionen für hoch radioaktive Abfälle“ weiterlesen

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