Anti-Atom und Kritische Wissenschaft: Gruppe Ökologie und INTAC in Rente

Eine der wichtigen „Erfindungen“ nicht nur der Anti-Atom-Bewegung waren in den Auseinandersetzungen um Gutachter und vermeintliche Fachleute der eher industrienahen Einrichtungen die „Kritischen WissenschaftlerInnen“ – diejenigen, die sich seit den 70er Jahren mit erheblichem Fachknowhow einmischten und deren Expertisen erheblich dazu beitrugen, dass der Ausbau der Atomenergie stockte und Sicherheit immer wieder verbessert wurde. Das ändert nichts daran, dass Atomenergienutzung unverantwortlich ist, hat aber die Kritik der Anti-Atom-Bewegung maßgeblich verstärkt. Egal ob zur WAA in Wackersdorf, über die Risiken der Atommeiler, die riskanten Atomtransporte quer durch die Republik oder die Mängel bei der geplanten „Endlagerung“ in Gorleben, ASSE oder dem Schacht Konrad. Zu diesen und vielen anderen Fragen nahmen Kritische WissenschaftlerInnen Stellung. Eine dieser Einrichtungen war die Gruppe Ökologie Hannover, die später zur „Intac“ mutierte. Die Journalistin Juliane Dickel schreibt auf ihrem Blog einen lesenswerten und wichtigen „Nachruf auf eine atomkraftkritische Instanz„.

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