Atomtransporte Hamburg: Uran für AKWs – Radioaktiv über Elbe und Straßen

Atomtransporte Hamburg: Uran für AKWs – Radioaktiv über Elbe und Straßen

Über Atomtransporte durch die Hansestadt Hamburg hat der rot-grüne Senat auf eine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Stephan Jersch von der Linksfraktion geantwortet. Insgesamt sind Kernbrennstoffe mit Uran in 26 Fällen im Zeitraum vom 21. Februar bis zum 11. Mai per LKW durch die Hansestadt gerollt. Absender oder Empfänger waren die Uranfabriken in Västeras (Schweden) oder URENCO in Lingen oder Almelo (NL) oder in Lingen und diverse Atommeiler im In- und Ausland. Außerdem fanden 12 Atomtransporte mit sonstigen radioaktiven Materialien durch den Hafen statt. Neben den genannnten Kernbrennstoffen fanden auch weitere Straßentransporte mit „sonstigen radioaktiven Stoffen“ statt, werden in der Hansestadt aber nicht erfasst. Außerdem gibt die Antwort des Senat weitere Auskünfte zu einer Havarie auf der Elbe, bei der ein Schiff beteiligt war, auf dem sich radioaktive Stoffe befanden.

Seit Anfang 2021 unterliegen auch Atomtransporte mit „sonstigen radioaktiven Stoffen“ erhöhten Sicherungsanforderungen aufgrund höherer Terrorrisiken in Verbindung mit derartigen Materialien. Für Kernbrennstoffe gelten schon seit längerem erhöhte Anforderungen, die aber in den letzten Jahren auch immer weiter verschärft wurden. Zur neuen – geheimen – Richtlinie für die sonstigen radioaktiven Stoffe siehe:


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Dirk Seifert

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