Stopp Krieg, und Atom#Waffen: Ich bleibe dabei – nicht sein wie die!

Es ist total abgefahren. Haufenweise Politkakteure und „Irgendwas mit Medien“ erhöhen Reichweiten, stopfen Sommerlöcher, geben sich nachdenklich, haben ihr Coming out und neue Erkenntnisse. Zuviele Medien-Formate (?, NEIN) stoßen auf zuviel vermeintliche „öffentliche“ Kanäle, Verwerter:innen, Nachrichten und Formate (?, NEIN!). Zuviele Formate, die aus ökonomischen Gründen ihren JOB machen oder aus kommerzielen WERBE-Gründen „informieren“. Wir brauchen neue Standards, wie Demokratie funktionieren soll – und ökonomische Interessen dabei zum Wohl aller und der Nationen zurück gedrängt werden. Am besten ohne Nationen! Lindner sollte Adam Smith lesen. Hat es jemals irgendwelche Probleme mit Atomenergie, mit atomaren Bedrohungen – mit Atomwaffen – gegeben? Hiroshima (USA), Nagasaki (USA)? Kuba-Krise (Sowjetunion, was war das nochmal?)? Kriege überall in der Welt (Korea, Vietnam, Griechenland, Der Lange Marsch?)? Nein, nur aus dem Ruder gelaufene Spät-68er und bekiffte Hippies haben offenbar im Drogenrausch für einige Jahrzehnte vollkommenen Irrsinn halluziniert – und Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima waren einfach „German Angst“ – und us-amerikanischer Kultur-Kommunismus – NO NUKES (Youtube Warnung, aber gute Songs!). Schwerter zu Pflugscharen war keine so schlechte Idee – in Ost und West. Jetzt wird alles besser, weil wir ja viel rationaler sind als damals: Neoliberale Deutungen? Niemals! Lindners Freiheit, Lindners Eigentverantwortung ist eine Ansage für Armut, Spaltung und Krieg. Warum verdammt noch mal haben der Krieg im Jemen, in Syrien nie die Bedeutung, die jetzt die Ukraine hat? Putin war immer ein Geheimdienstler, autoritäter Großmachtpolitiker. So, wie die Führung der USA, Obama, Trump, Biden. Wir brauchen Antworten – gegen das Sterben, gegen Waffen. Und keine AtomenergieWaffen. Slime macht auf seinem/ihrem letzten Album vom Dezember 2021 eines klar: Nicht sein wie die. (Leider auf yotube.) Ich glaube, die würden das auch jetzt noch behaupten. Gut so! Grade bleiben für eine solidarische gemeinsame Welt!

Oder so:

UmweltFAIRaendern – gegen Atomstrom-Atom/waffen-Krieg! Kein Vertun:

 

Tschüss Uwe Seeler

Mexico – Weltmeisterschaft, 1970. Was für Dramen. Gegen England. Was für ein Hinterkopf. Uwe Seeler. Und dann gegen Italien. Ich war erst sechs, als das in Wembley 1966 passierte. Ich war 12, als ich im Volksparkstation beim Abschiedsspiel von Uwe Seeler oder wohl – neuer – hier – war. Er war ein Tor zur Welt. Das war mir immer klar. Und er war derjenige, der nie die Erdung verlor. Heimat. Redlichkeit. Und so viel war möglich. Uwe Seeler war in Hamburg, war Fussball. War Anstand! David Bowie und andere warteten um die Ecke – nicht mit Tüdelband – oder vielleicht doch? Auch Günther Netzer und die Fohlen waren da. Aber alles nichts, ohne ihn: Danke UWE.

Krieg – Stoppt das Töten – Keine Atomenergie – Kundgebung in Hamburg

Fossile und Atom.Energie sollen zu den Kriegsgewinnlern gehören – so streben es AfD, CSU, CDU und auch die FDP an. Auch immer mehr Grüne reagieren nahezu besinnungslos, wenn eine ökonomisch an Auflagensteigerung orientiere Presse immer neue nukleare Verharmlosungen und Verdrehungen durchs Sommerloch treibt. Wie konservativ und kriegerisch Grüne sein können, zeigen nicht nur die aktuell führenden Minister:innen. Die BI Lüchow-Dannenberg muss sich von Gründungsmitglied Rebecca Harms distanzieren. Da hat Heinz Smital von Greenpeace schon recht, wenn er feststellt: „Was mich besonders stört, ist, dass die Debatte in vielen Medien, etwa in der Talkshow „Anne Will“ vom vergangenen Sonntag oder auch in Beiträgen der Tagesschau, überhaupt nicht sachgerecht geführt wird. Da wird so getan, als sei es nur „grüne Ideologie“, die einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke im Wege stünde. Aber die Situation ist weit komplizierter.“ Die russischen Verstrickungen der hiesigen Atomwirtschaft werden von Medien einfach ausgeblendet. Strom und Wärme kann man immer und gern verwechseln, wenn Schlagzeilen und Auflagen das rechtfertigen. Und Sicherheitsrisiken werden zur Nebensache. Dass selbst die Öffentlich-Rechtlichen versagen oder gar den Schulterschluss der Kriegsfraktionen gegen Russland an vorderster Front mitgehen: Wo bitte bleibt unabhängiger Journalismus? Dass Söder und Co. schon seit einem Jahrzehnt die Atomenergie wieder herbeibeschwören und den Krieg und das Sterben von Menschen nun abermals funktionalisieren, sollten Protest und Empörung auslösen. Doch selbst dazu sind die Grünen offenbar nicht mehr in der Lage. Es braucht Opposition in dem, was wir Demokratie nennen. Gut, dass .ausgestrahlt in Hamburg nun zu einer Kundgebung am kommenden Sonntag um 17 Uhr am Altonaer Balkon aufruft. Doch was fehlt: Nicht nur die Energiewende ist zu retten. Menschenleben sind zu retten, überall. STOPPT DEN KRIEG – KEINE ATOMENERGIE – KEINE WAFFEN!

Angriff auf die Energiewende

Welch ein Irrsinn: Fünf Monate vor dem Abschalten der letzten drei AKW in Deutschland versuchen namhafte Vertreter*innen vor allem von CDU, CSU und FDP, den Konsens zum Ausstieg aus der Atomkraft erneut zu brechen. Sie wollen die Verunsicherung wegen des drohenden Gasmangels nutzen, um den Atomausstieg zu kippen und die Energiewende zu sabotieren. Das dürfen wir nicht zulassen!

→ Setz mit uns am Sonntagnachmittag (24.7.) in Hamburg-Altona ein deutliches Zeichen gegen Atomkraft!

Hunderttausende haben in den vergangenen Jahrzehnten für das Abschalten aller AKW und für die Energiewende gekämpft und damit auch den weltweiten Siegeszug der erneuerbaren Energien losgetreten. Diejenigen hingegen, die jetzt wieder nach Atomkraft rufen, haben jahrelang alles getan, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu bremsen und zu behindern. Zugleich sperren sie sich gegen einen zügigen Kohleausstieg. Gehen wir diesen Saboteur*innen der Energiewende nicht auf den Leim!

Atomstrom hilft nicht gegen Gasmangel

Gas wird in Deutschland in erster Linie als Rohstoff für die chemische und die Düngemittelindustrie genutzt, außerdem zum Erzeugen industrieller Wärme und zum Heizen von Gebäuden. AKW produzieren weder Dünger noch nutzbare Wärme. Mit Atomkraft lässt sich die Gaskrise nicht lösen.

Sicher ist nur das Risiko

Die noch laufenden AKW stammen aus den 1980er-Jahren, entsprechend groß ist die Gefahr von Alterungsschäden. Vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfungen sind seit 2019 ausgesetzt worden. In allen drei AKW besteht der Verdacht auf unerkannte Risse, die Betreiber verweigern Kontrollen. Anlagen in diesem Zustand gehören nur eins: sofort vom Netz!

Deutschland ist mehrfach nur durch Glück einem schweren Atomunfall entgangen. Auch in den noch laufenden drei AKW kann es jeden Tag zum Super-GAU kommen. Wer das sicher verhindern will, muss die Atomkraftwerke abschalten. Und zwar bevor es zur nächsten Katastrophe kommt.

Kein Rütteln am Atomausstieg!

Es ist höchste Zeit, all jenen entschieden entgegenzutreten, die das Atom-Risiko kleinreden und schon wieder nach Atomkraft rufen. Lassen wir nicht zu, dass die Energiewende erneut ausgebremst/sabotiert wird!

Komm zur Hamburger Etappe der Anti-Atom-Radtour 2022 am Sonntag, den 24. Juli:

Kundgebung am Altonaer Balkon um 17 Uhr,
mit .ausgestrahlt, GreenpeaceBUND Hamburg und Hamburger Anti-Atom-Büro

Playing for Change – Higher Ground! Krieg stoppen – Keine ATOMenergieWaffen

Söder und Lindner für Atomenergie. Für Atomwaffen und Krieg. Für mehr Waffen, die töten, die spalten, die zerstören und die niemals Frieden bringen. Für alles, was wir nicht brauchen, was die liberalen Finanzinteressen abschaffen wollen, die nur für Gewinne einstehen, für individuelle Gewinne und gegen gemeinsame solidarische Werte, für die, die diesen Planeten und die Menschen zerstören: Playing for Change. Higher Ground. LEAN on me! Bob Dylan erzählte uns davon! All along the wachtower! Stoppt die Grünen und FDP, die in die neuen Kreuzzüge ziehen wollen … Stoppt alle, die Spaltung und Egoismus fördern – statt Solidarität! ATOMenergieWAFFEN … am Ende … Am Anfang! Liebesgrüße aus Österreich!

Klimakiller Krieg: Statt Tod und Zerstörung – Waffenstillstand für 1,5 Grad-Ziel

Auf der Internetplattform IPG-Journal der Friedrich Ebert Stiftung schreibt Angelika Claußen mit Blick auf den russischen Krieg in der Ukraine: „Krieg bringt Tod und Zerstörung – auch für die Umwelt und für das Klima“. Claußen ist Co-Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW (der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) sowie Präsidentin der IPPNW Europa. „In Folge des russischen Einmarschs steigt der ohnehin massive globale CO2-Fußabdruck des militärischen Sektors weiter an. Die aktuellen Kämpfe in der Ostukraine betreffen Städte mit Chemiefabriken, Ölraffinerien und Kohlegruben. Bombardierungen auf diese fossile Infrastruktur hinterlassen ein Gemisch aus verschiedenen toxischen Stoffen, die schwerwiegende Umweltschäden verursachen. Gleichzeitig werden Rohstoffe und Ressourcen von allen Kriegsbeteiligten in Aufrüstung investiert, die zur Bewältigung der Klimakrise nötig wären.“

  • Der gesamte Artikel von Angelika Claußen ist hier beim IPG-Journal online. „Klimakiller Krieg – Der Angriff auf die Ukraine hat die Klimadebatte vom Tisch gefegt. Nur mit einem Waffenstillstand kann das 1,5-Grad-Ziel noch erreicht werden.

Der Krieg in der Ukraine und das Vorgehen der russischen Truppen hat außerdem eine weitere nukleare Bedrohung ins Blickfeld geraten lassen: Atomkraftwerke und andere nukleare Anlagen sind im Krisenfall auch immer als Angriffsziele ein unkalkulierbares Risiko. Die Besetzung von Tschernobyl und die anhaltenden Kämpfe rund um den weltweit größten Atomkraftwerks-Kompelx in  Saporischschja haben selbst die IAEO in Alarmbereitschaft versetzt. Siehe auch hier Bundesamt BaSE.

Auch in der Bundesrepublik und in anderen Staaten könnten Angriffe auf Atomanlagen verheerende Folgen haben. Spätestens seit den Terroranschlägen von 9/11 sind diese Risiken verstärkt in den Focus geraten. Seitdem werden auch in der Bundesrepublik alle Atomanlagen einer massiven Nachrüstung von Schutzmaßnahmen unterzogen. Das erfolgt unter strenger Geheimhaltung, sodass eine unabhängige Bewertung dieser Maßnahmen nicht erfolgen kann.

  • Diese Maßnahmen sind bekannt unter dem Begriff SEWD – Schutz gegen Störmaßnahmen und sonstige Einwirkungen Dritter. Alles zum Thema SEWD auf umweltFAIRaendern.

Die mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Ärzt:innen der IPPNW warnen vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, aber auch mit Blick auf die seit vielen Jahren laufenden nuklearen Aufrüstungsprogramme vor dem wachsenden Risiko eines Atomkrieges. Die IPPNW gehört auch zu den wichtigen Initiatoren für den im letzten Jahr von der UN auf den Weg gebrachten Atomwaffenverbotsvertrag. Die Organisation ICAN hatte für ihre Verdienste zu diesem Verbotsvertrag ebenfalls einen Nobelpreis erhalten.

IPPNW und ICAN hatten gemeinsam mit anderen Friedens-Organisationen vor wenigen Tagen in Wien auf der ersten Vertragskonferenz zum Atomwaffenverbot vielfältige Aktionen und Beiträge geleistet, um auf die Atomgefahren hinzuweisen und für Abrüstung zu demonstrieren. Auch in Büchel, wo im Rahmen der NATO die US-Atomwaffen stationiert sind, die von deutschen Kampfpiloten per Kampfjet ins Ziel geflogen werden sollen, hat es Anfang Juli eine Aktionswoche gegeben.

Weiteres zum Hintergrund auf umweltFAIRaendern:

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