Ende Gelände gegen Rollback: Keine fossile und sicherlich auch nicht atomare Laufzeitverlängerung – auch nicht anderswo!

++ Ende Gelände goes Hamburg ++ Massenaktion gegen koloniale Kontinuitäten und den fossilen Rollback im August im Großraum Hamburg angekündigt ++

Ende Gelände kündigt eine Sommeraktion für Klimagerechtigkeit im Großraum Hamburg an. Für eine Aktionswoche in und um Hamburg wird für den 09. bis 15. August 2022 ein Klimacamp aufgebaut. Das Klimagerechtigkeitsbündnis will sich insbesondere gegen den fossilen Rollback und den Ausbau fossiler Gasinfrastruktur wenden und die globalen Ungerechtigkeiten in den Mittelpunkt rücken, die sich mit den Plänen für neue LNG-Terminals an der Elbmündung verbinden.

Massenaktion 2022 Hamburg
Massenaktion 2022 Hamburg

Hamburg, den 14.04.2022

„Die Klimakrise spitzt sich zu. Vor allem im Globalen Süden drohen Dürren, Hungersnöte und Vertreibung. Doch während radikale systemische Veränderungen ausbleiben, treibt der Energiehunger des fossilen Kapitalismus immer neue Blüten. Energiepartnerschaften mit autoritären Staaten wie Katar oder Fracking-Gas aus den USA und Argentinien gehen auf Kosten der Menschen im globalen Süden und von indigenen Gemeinschaften“, erklärt Luka Scott, Pressesprecherin von Ende Gelände.

Bereits im letzten Jahr hatte Ende Gelände mit einer Massenaktion gegen den geplanten Bau eines LNG-Terminals in Brunsbüttel protestiert. Pressesprecherin Elia Nejem begründet den Widerstand gegen neue Infrastruktur für Flüssiggas:

„Methan ist ein Brandbeschleuniger der Klimakrise. Im letzten Jahr hat dieses hochriskante Klimagas bereits einen Rekordanstieg verzeichnet. Mehr fossiles Gas heißt mehr Methan in der Atmosphäre. Mehr Fracking heißt mehr Vertreibung, mehr Vergiftung von Trinkwasser und Böden.“

Auch durch die deutlichen Worte und Katastrophenszenarien des jüngsten Berichts des Weltklimarats IPCC sehen sich die Aktivist:innen bestärkt und zum Handeln gezwungen. So erklärt Luka Scott:

„Die Wissenschaft sagt klarer als je zuvor: Wir müssen jetzt handeln oder wir verfehlen das 1,5 Grad Ziel. Doch der fossile Kapitalismus ist unfähig eine radikale Kehrtwende zu vollziehen. Deshalb müssen wir den Ausstieg aus allen Fossilen selbst in die Hand nehmen. In Hamburg werden wir mit der Lüge vom sauberen Gas aufräumen, die kolonialen Kontinuitäten sichtbar machen und den Systemwechsel einleiten.“

Der Hamburger Hafen ist ein wichtiger europäischer Umschlagplatz für Waren und Rohstoffe aus aller Welt. Er gilt auch als Drehscheibe für Waffen- und Atomtransporte. An der Elbe sollen zudem in Stade und Brunsbüttel zwei neue Terminals für Flüssiggas entstehen. Das Aktionsbündnis Ende Gelände ist bekannt für Massenaktionen zivilen Ungehorsams gegen fossile Energien und Energiekonzerne. Die großen Camps von Ende Gelände mit oftmals mehreren tausend Menschen gelten als Vernetzungsorte der Klimagerechtigkeitsbewegung mit internationaler Reichweite.

ATOM-Bomber? NEIN DANKE!

Russland raus aus der Ukraine! Sofortiger Waffenstillstand und Abzug der russischen Truppen. Frieden schaffen – ohne Waffen! Abzug der Atomwaffen – aus Europa! Kein Aufrüstungsprogramm und keine neuen Kampfbomber für die nukleare Teilhabe. Ostermärsche in der Bundesrepublik – mit vielen wichtigen Diskussionen über verstaubte und überholte Russland-Vorstellungen. Die NATO jedoch ist weder Friedestaube noch unschuldiges Osterlamm und hätte viel tun können, dass es nicht zum Krieg gekommen ist. Der Druck der USA ebenso. Das wären Erklärungen, aber keine Rechtfertigung für einen unverantwortlichen Krieg, den Russland gegen und in der Ukraine führt. Das muss sofort beendet werden.

Die Waffen nieder! Gegen Krieg und Militarisierung! Unsere Zeitenwende muss sozial-ökologisch sein!

Unbefristet trotz Atomausstieg: Lizenz für hochradioaktive Atommüll-Vorprodukte – Uranfabrik Lingen – Powered by Russia

Es ist nochmal: Im emsländischen Lingen steht eine Uranfabrik, die Brennelemente für den Betrieb von Atomkraftwerken in Westeuropa und „Übersee“ herstellt. Zuletzt war geplant, ein russisches Unternehmen zu beteiligen. Nur zu 50 Prozent ist die „Advanced nuclear fuels“ (ANF) ausgelastet, wirtschaftlich eine Belastung für den ohnehin finanziell schwer angeschlagenen französischen Atomkonzern Framatome bzw. letztlich Frankreich. Der aber will unter allem Umständen auch Atommacht bleiben! Der Krieg machte einen Strich durch diese Russland-Pläne. Große Mengen von Uran-Brennstoff-Produkten, die die ANF Lingen für westliche Atomkraftwerke herstellt, kommen seit Jahren aus Russland. Eine Abhängigkeit, die niemanden aus den Reihen der Atomkraftbefürworter in Europa je richtig gestört hätte.

Auch die USA haben beim Betrieb ihrer an die 100 Atomkraftwerke eine hohe Brennstoffabhängigkeit von Russland. Ein teilweise deutsches Uranunternehmen URENCO und Frankreich helfen, damit die USA nicht vollständig von Russland abhängig sind. Aber: Russland und URENCO und die ANF hatten über viele Jahre keine Probleme, wenn es um den Ausbau der Atomenergie ging, mit allen zusammenzuarbeiten.  Bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen nach der letzten Bundestagswahl hatten viele erwartet, dass damit auch das Ende für die Uranfabriken in Gronau und Lingen eingeleitet wird. Bis heute ist trotz Atomaustieg der Betrieb dieser Anlagen nicht befristet.

Grüne und Linke hatte das in der letzten Legislatur im Bundestag massiv eingefordert! In den Schubladen des Bundesumweltministeriums liegen Gutachten, die aufzeigen, wie die Stilllegung der Uranfabriken EU-rechtssicher abgewickelt werden können. Wenn man es denn politisch auch durchsetzt. Im neuen Koalitionsvertrag – mit grüner Beteiliung – steht genau kein einziges Wort dazu – oder nur solche Worte, die normal sterblich GrüneFachleute auch nicht genauer erklären können. Die FDP wollte das so, heißt es. UmweltFAIRaendern dokumentiert von der Homepage der zu Framatome und letztlich zu Frankreich gehörenden ANF Brennelementefabrik Lingen die Angaben zur Herstellung von Brennelementen und die dabei verarbeitete Menge Uran, wie es auf der Seite der Uranfabrik veröffentlicht wird. Die Angaben erfolgen monatsweise.

Dokumentation von der Seiten der zu Framatome gehörenden Uran-Brennelemente-Fertigung bei ANF Lingen – Quelle Homepage Framatome/ANF

Unsere Produkte

  • Siedewasser-Brennelemente: ATRIUM 11, ATRIUM 10
  • Druckwasser-Brennelemente: Focus, HTP, GAIA
  • Gadolinium-Tabletten
  • Chrom-dotierte Tabletten
  • MELOX-Pulver
  • Brennelement-Service
  • Um- und Auseinanderbau ungenutzter Brennelemente

Monatliche Herstellung von Uran-Brennelementem und eingesetzes Uran laut ANF Betriebsberichten ab Januar 2018:

Betriebsjahr 2022

Betriebsbericht für den Zeitraum Februar 2022

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 28. Februar 2022

Im Monat Februar wurden 114 Brennelemente mit insgesamt 20.027 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt und die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

News am Standort: Wartungshalle für Transport-Behälter im Bau

Durch eine hohe Investition des Mutterkonzerns Framatome kann die ANF ihr Technologie-Geschäft weiter ausbauen. Zukünftig werden am Standort im Industriepark Süd Transportcontainer für unbestrahlte Brennelemente gewartet und Wiederholungsprüfungen durchgeführt. Dafür wird eine neue Wartungshalle benötigt und gebaut.

Die Transportcontainer kommen in Europa zum Einsatz, um dort gefertigte Brennstäbe und Brennelemente vom Hersteller zum Kunden zu transportieren. Die Wartungshalle wird zum Jahresende fertiggestellt sein und Anfang 2023 den Betrieb beginnen.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Januar 2022

Im Berichtszeitraum wurden 114 Brennelemente mit insgesamt 20.650 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa hergestellt. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Im Monat Januar 2022 gab es ein meldepflichtiges Ereignis, das bereits im Betriebsbericht für Dezember 2021 beschrieben wurde.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt und die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten. Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Zukünftig werden unsere Betriebsinformationen ausschließlich online auf unserer Homepage veröffentlicht.

Betriebsjahr 2021

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Dezember 2021

Im Berichtszeitraum wurden 20 Brennelemente mit insgesamt 9.471 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.
Im Monat Dezember war kein meldepflichtiges Ereignis zu verzeichnen. Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.
Am 4. Januar 2022 kam es bei der Umfüllung von Tabletten in einen 20-Liter-Behälter aufgrund einer defekten Füllgewichtsüberwachung zu einer Überfüllung über den in den Betriebsanweisungen festgelegten Wert. Ein Mitarbeiter stellte die Überschreitung unmittelbar fest und korrigierte die Überschreitung gemäß den Betriebsvorschriften. Das Ereignis ist gemäß atomrechtlicher Meldeverordnung nach Kriterium N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) der zuständigen atomrechtlichen Aufsichtsbehörde fristgerecht mitgeteilt worden. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf Mitarbeitende oder die Umgebung.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. November 2021

Im Berichtszeitraum wurden 52 Brennelemente mit insgesamt 23.304 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienst­leistungen wird kontinuierlich ausgebaut. Die Demontage von nicht bestrahlten Brennelementen aus zwei abgeschalteten deutschen Kernkraftwerken und die Rückführung von Uran ist bereits zu mehr als 80 Prozent abgeschlossen. Mehr als 40.000 kg zurückgewonnenes Uran wurde in neu gefertigte Brenn­elemente eingesetzt.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Quali­tätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren. Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Oktober 2021

Im Berichtszeitraum wurden 42 Brennelemente mit insgesamt 11.283 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. September 2021

Im Berichtszeitraum wurden 90 Brennelemente mit insgesamt 45.356 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden inWesteuropa ausgeliefert.
Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.
Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zuverzeichnen waren.
Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Im September 2021 bestätigte eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft die Übereinstimmung des ANF Energiemanagementsystems mit den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 und verlängerte das Zertifikat um drei weitere Jahre.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. August 2021

Im Berichtszeitraum wurden 8 Brennelemente mit insgesamt 3.669 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte mit einer Gesamtmasse von 11.441 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert. In der Fertigung befinden sich aktuell Projekte, deren Lieferung für den Herbst vorgesehen ist.

Über zwei meldepflichtige Ereignisse vom 4. und 8. August der Kategorie N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) wurde bereits im Betriebsbericht Juli berichtet.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Unsere Projekte (Technologie und Anlagenbau) sowie Dienstleistungen wurden entsprechend der Planungen durchgeführt. Zusätzlich wurden neue Angebote für die Lieferung von z.B. hochentwickelten Prüfgeräten gelegt.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Juli 2021

Im Berichtszeitraum wurden 20 Brennelemente mit insgesamt 9.203 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Der Aufsichtsbehörde wurden zwei meldepflichtige Ereignisse der Kategorie N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnischeBedeutung) mitgeteilt.
Am 04.08.2021 trat an einem Leitungsstück in einem Ausdampfautoklaven eine Leckage auf, wodurch das Innere des Autoklaven kontaminiert wurde. Die Kontamination war auf das Innere des Autoklaven beschränkt und wurde umgehend entfernt. Das betroffene Leitungsstück wurde repariert.
Des Weiteren kam es am 08.08.2021 zu einem Sauerstoffanstieg in der Prozessabgasstrecke der Trockenkonversion. Dieser Sauerstoffanstieg, der durch eine Undichtigkeit im Pulverfördersystem hervorgerufen wurde, führte zu einer automatischen Abschaltung des Trockenkonversionsprozesses. Die Undichtigkeit im Pulverfördersystem wurde beseitigt.

Beide Ereignisse hatten keinen Einfluss auf die Umwelt oder das Betriebspersonal.
Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. Juni 2021

Im Berichtszeitraum wurden 60 Brennelemente mit insgesamt 10.593 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten. 1240 Tage ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall – das zeugt von einer hohen Sicherheitskultur aller Mitarbeitenden am Standort Lingen.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Mai 2021

Im Berichtszeitraum wurden 36 Brennelemente mit insgesamt 11.002 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Auch in diesem Jahr wurde das Safeguards Programm der IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation) unterstützt. Das Programm ermöglicht Trainees aus aller Welt, deutsche kerntechnische Anlagen kennenzulernen, um so nukleares Fachwissen zu sammeln. Als anerkannter Partner der IAEA leistet ANF einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Safeguards Programms. Dies dient unter anderem dazu, dass weltweit verbindliche Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. April 2021

Im Berichtszeitraum wurden 48 Brennelemente mit insgesamt 22.425 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Die ANF ist 100%ige Tochter der Framatome GmbH. Diese Eigentümerstruktur wird auch zukünftig – unabhängig von Kunden und Kooperationen – unverändert beibehalten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. März 2021

Im Berichtszeitraum wurden 100 Brennelemente mit insgesamt 22.421 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren. Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Es wurden neue Ausbildungsverträge für 2021 auf dem Niveau wie für die Vorjahre abgeschlossen. Kontinuität in der Ausbildung – auch in Corona Zeiten – ist uns ein wichtiges Anliegen.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 28. Februar 2021

Im Berichtszeitraum wurden 20 Brennelemente mit insgesamt 5.372 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum  01. bis 31. Januar 2021

Im Berichtszeitraum wurden 68 Brennelemente mit insgesamt 25.657 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsjahr 2020

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Dezember 2020

Im Berichtszeitraum wurden 104 Brennelemente mit insgesamt
30.125 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in
Westeuropa ausgeliefert.
Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und
Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut. Eine größere
Investition in die Entwicklung einer zusätzlichen nicht nuklearen
Aktivität wurde intern genehmigt. Durch die ergriffenen Schutzmaßnahmen
im Rahmen der Corona-Pandemie und die Disziplin und
das Engagement aller Mitarbeitenden konnten in 2020 sowohl die
Fertigungs- wie auch die Technologieaktivitäten wie geplant durchgeführt
werden.
Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau
durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu
verzeichnen waren. Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden
weit unterschritten.
Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den
Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und
sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir
uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. November 2020

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 102 Brennelemente mit insgesamt 46.031 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Eine Klage einer einzelnen Person gegen eine Ausfuhrgenehmigung des BAFA wurde gerichtlich überprüft. Es wurde entschieden, dass die Klage keine aufschiebende Wirkung für die Transporte hat. Damit hat die Ausfuhrgenehmigung unmittelbar ihre Gültigkeit. Diese gerichtliche Entscheidung hat Bedeutung über die beklagte Ausfuhrgenehmigung hinaus.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Oktober 2020

Im Berichtszeitraum wurden 15 Brennelemente mit insgesamt 6.925 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Ein Team von elf Mitarbeitern der ANF hat zuvor gelieferte Anlagen und Maschinen bei einem internationalen Kunden in Betrieb genommen sowie eine technische Einweisung durchgeführt. Alle Aktivitäten wurden unter Corona Schutzmaßnahmen zeitgerecht und erfolgreich durchgeführt.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein.
Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. September 2021

Im Berichtszeitraum wurden 90 Brennelemente mit insgesamt 45.356 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden inWesteuropa ausgeliefert.
Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.
Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zuverzeichnen waren.
Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Im September 2021 bestätigte eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft die Übereinstimmung des ANF Energiemanagementsystems mit den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 und verlängerte das Zertifikat um drei weitere Jahre.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein. Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. August 2020

Im Berichtszeitraum wurden 62 Brennelemente mit insgesamt 20.318  kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa gefertigt. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Am 1. August begannen vier junge Leute ihre Ausbildung in verschiedenen Berufen. Zusätzlich führen drei Studierende ihre Pflichtpraktika durch.

Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein.
Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Juli 2020

Im Berichtszeitraum wurden 29 Brennelemente mit insgesamt13.027 kg Uran sowie zusätzliche Spezialprodukte für Kunden in Westeuropa gefertigt. Das internationale Geschäft mit Technologie-Produkten und Dienstleistungen wird kontinuierlich ausgebaut.
Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.
Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.
Kerntechnische Kompetenzen erhalten und ausbauen. Den Industriestandort Deutschland stärken. Qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in Lingen anbieten. Dafür setzen wir uns ein.
Jetzt und in Zukunft.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. Juni 2020

Im Berichtszeitraum wurden 2 Brennelemente mit insgesamt 351 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Mai 2020

Im Berichtszeitraum wurden 20 Brennelemente mit insgesamt 10.780 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. April 2020

Im Berichtszeitraum wurden 8 Brennelemente mit insgesamt 3.728 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. März 2020

Im Berichtszeitraum wurden 28 Brennelemente mit insgesamt 12.845 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum  01. bis 29. Februar 2020

Im Berichtszeitraum wurden 140 Brennelemente mit insgesamt 33.811 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum  01. bis 31. Januar 2020

Im Berichtszeitraum wurden 106 Brennelemente mit insgesamt 32.382 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

 

BETRIEBSJAHR 2019

 

Betriebsbericht für den Zeitraum  01. bis 31. Dezember 2019

Im Berichtszeitraum wurden 68 Brennelemente mit insgesamt 31.930 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

 

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. November 2019

Im Berichtszeitraum wurden 76 Brennelemente mit insgesamt 34.379 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Haben Sie Fragen?

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Oktober 2019

Im Berichtszeitraum wurden 44 Brennelemente mit insgesamt 20.648 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Im Oktober ereignete sich wie bereits am 01. November 2019 berichtet ein meldepflichtiges Ereignis nach Kriterium N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung), dass der zuständigen atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz fristgerecht mitgeteilt wurde.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. September 2019

Im Berichtszeitraum wurden 32 Brennelemente mit insgesamt 15.189 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. August 2019

Im Berichtszeitraum wurden 12 Brennelemente mit insgesamt 2.176 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Juli 2019

Im Berichtszeitraum wurden 104 Brennelemente mit insgesamt 39.864 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. Juni 2019

Im Berichtszeitraum wurden 88 Brennelemente mit insgesamt 15.377 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Mai 2019

Im Berichtszeitraum wurden 100 Brennelemente mit insgesamt 17.482 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. April 2019

Im Berichtszeitraum wurden 95 Brennelemente mit insgesamt 18.687 kg Uran für Kunden in Westeuropa hergestellt.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. März 2019

Im Berichtszeitraum wurden 204 Brennelemente mit insgesamt 44.450 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 28. Februar 2019

Im Berichtszeitraum wurden 118 Brennelemente mit insgesamt 30.741 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Januar 2019

Im Berichtszeitraum wurden 40 Brennelemente mit insgesamt 19.017 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Nach dem Brandereignis vom 06. Dez. 2018 wurde im Januar 2019 eine von Sachverständigen begleitete Übertragbarkeitsprüfung durchgeführt und abgeschlossen. Hierbei wurden alle Anlagen und Arbeitsplätze betrachtet, die dem abgebrannten Laborplatz ähneln. Nach dem vorgelegten Ergebnis der Prüfungen sind verschiedene Maßnahmen und Empfehlungen vor und nach der Aufnahme der Produktion umzusetzen. Darüber hinaus wurde die Funktionsfähigkeit weiterer sicherheitstechnisch bedeutsamer Einrichtungen überprüft, die von dem Brand möglicherweise betroffen waren, ohne dass Mängel festgestellt wurden.

Betriebsjahr 2018

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Dezember 2018

Im Berichtszeitraum wurden 10 Brennelemente mit insgesamt 4.613 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Am Abend des 06. Dezembers 2018 war es in einem Laborraum zu einem Brand gekommen. Anschließende Messungen wiesen nach, dass dabei keine radioaktiven Stoffe in die Umwelt freigesetzt wurden. Dies wurde durch den NLWKN* bestätigt. Weder Einsatzkräfte noch Mitarbeiter wurden durch  den Brand verletzt.

Das Ereignis wurde der zuständigen atomrechtlichen Aufsichtsund Genehmigungsbehörde NMU** als Kategorie N 3.2.1 sowie N 2.2.1 gemeldet.

Nach Abschluss der Untersuchungen wird über die Ursachen des Brandes Bericht erstattet.

Weitere Informationen zum Brand finden Sie unter:

http://www.framatome.com/EN/businessnews-1447/

* Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
** Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. November 2018

Im Berichtszeitraum wurden 114 Brennelemente mit insgesamt 51.534 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Am 27. November 2018 sind bei einer wiederkehrenden Prüfung an einem Reaktionsbehälter Rissanzeigen festgestellt worden. Der betroffene Reaktionsbehälter ist außer Betrieb genommen worden.

Das Ereignis ist gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) nach Kriterium N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) der zuständigen atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz fristgerecht mitgeteilt worden.

Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf die Mitarbeiter oder die Umgebung.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Oktober 2018

Im Berichtszeitraum wurden 60 Brennelemente mit insgesamt 28.023 kg Uran für Kunden in Westeuropa hergestellt.

Am 30. Oktober 2018 sind Feuchtigkeitsansammlungen in der Trockenkonversionsanlage festgestellt worden, die auf eine Fehlfunktion in der Wasserdampfversorgung zurückzuführen waren. Die betroffenen Komponenten wurden ausgetauscht und die Wasserdampfversorgung kontrolliert.

Das Ereignis ist gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) nach Kriterium N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) der zuständigen atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz fristgerecht mitgeteilt worden.

Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf die Mitarbeiter oder die Umgebung.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. September 2018

Im Berichtszeitraum wurden 42 Brennelemente mit insgesamt 7.554 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Des Weiteren wurden 60 unbestrahlte Brennelemente mit 10.729 kg Uran aus einem deutschen Kernkraftwerk zur Weiterverarbeitung des Urans angenommen.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. August 2018

Im Berichtszeitraum wurden 90 Brennelemente mit insgesamt 16.218 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Juli 2018

Im Berichtszeitraum wurden 52 Brennelemente mit insgesamt 28.066 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. Juni 2018

Im Berichtszeitraum wurden 30 Brennelemente mit insgesamt 5.429 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert.

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Mai 2018

Im Berichtszeitraum wurden 214 Brennelemente mit insgesamt 37.358 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

 

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 30. April 2018

Im Berichtszeitraum wurden 146 Brennelemente mit insgesamt 26.575 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Am 16. Mai 2018 ist am Rohrleitungssystem für die Förderung von Uranoxidpulver innerhalb der Trockenkonversionsanlage eine Undichtigkeit festgestellt worden. Das betroffene Rohrleitungs-stück wurde erneuert und vergleichbare Einrichtungen kontrolliert.

Das Ereignis ist gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) nach Kriterium N (INES 0, keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) der zuständigen atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz fristgerecht mitgeteilt worden.

Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf die Mitarbeiter oder die Umgebung.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. März 2018

Im Berichtszeitraum wurden 38 Brennelemente mit insgesamt 10.235 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 28. Februar 2018

Im Berichtszeitraum wurden 134 Brennelemente mit insgesamt 32.387 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

Betriebsbericht für den Zeitraum 01. bis 31. Januar 2018

Im Berichtszeitraum wurden 85 Brennelemente mit insgesamt 41.698 kg Uran für Kunden in Westeuropa ausgeliefert .

Alle Arbeiten wurden auf höchstem Arbeitssicherheits- und Qualitätsniveau durchgeführt, ohne dass meldepflichtige Ereignisse zu verzeichnen waren.

Die genehmigten Emissionsgrenzwerte wurden weit unterschritten.

 

Über 380.000 kg Uranbrennstoff: Russische Atomtransporte und der nukleare Weiterbetrieb der Uranfabrik in Lingen

Uran-Kernbrennstoff für Atomkraftwerke aus Russland könnte in der gegenwärtigen Kriegssitation und trotz der laufenden EU-Sanktionen weiterhin nach Deutschland und in die EU importiert werden. Gültige Genehmigungen für Atomtransporte mit angereichertem Uran zur bundesdeutschen Brennelementefabrik in Lingen liegen laut dem zuständigen Bundesamt vor. Erst vor wenigen Wochen war eine geplante Zusammenarbeit zwischen dem Eigentümer der Uranfabrik im emsländischen Lingen und dem russischen Atomkonzern TVEL gleich zum Kriegsbeginn in der Ukraine geplatzt. Insgesamt etwa 25 Prozent des in Westeuropa genutzten angereicherten Urans kommt aus Russland. Schon vor dem Ukraine-Krieg und dem geplatzten Russland-Deal war die Uranfabrik in Lingen nur zur Hälfte wirtschaftlich ausgelastet. Bis heute sind die Uranfabriken in Deutschland vom Atomausstieg ausgeklammert. Die Stilllegung und ein Import- und Exportverbot von angereichertem Uran ist längst überfällig. Wann handeln die Grünen bzw. die Bundesregierung?

Die Versorgung von Uran für Atomkraftwerke ist nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion – bzw. den nachfolgenden osteuropäischen Republiken – von Lieferungen aus Russland und befreundeten Ländern wie Kasachstan abhängig. Ausnahme: Ukraine, die für einen Teil ihrer russischen Atommeiler inzwischen Uranbrennstoff aus Schweden und Deutschland erhält. Auch in Westeuropa und den USA wären viele Atommeiler ohne Uran aus Russland nicht in Betrieb. Auch in der Schweiz ist das derzeit ein großes Thema. Das Öko-Institut hat jüngst auf die Rolle Russlands für die westeuropäische Atom-Versorgung hingewiesen (siehe unten die links).

Welches Uran in deutschen Meileren eingesetzt wurde und wird, haben AKW-Betreiber und Bundesregierung über Jahrzehnte geheim gehalten oder verschleiert. So wird bis heute Uran, das aus dem Niger stammt, meist als französisches Uran angeführt, weil es innerhalb der EU erstmals in Frankreich weiter veredelt wird. Koloniales Erbe? Genau!

Die Uranfabrik in Lingen, die Brennelemente für Atomkraftwerke in aller Welt herstellt und immer noch vom bundesdeutschen Atomausstieg ausgenommen ist, verfügt aktuell über zwei Genehmigungen, mit denen es zugelassen ist, angereichertes Uran aus Russland zu importieren. Auch wenn seit Februar 2022 keine Transporte mehr von Russland nach Lingen in Niedersachsen stattgefunden haben, wäre ein Transport derzeit offenbar möglich.

Auf die Frage, ob nach nach aktueller Lage solche Atomtransporte aus Russland nach Lingen (oder anderswo in der EU oder der Bundesrepublik) geliefert werden dürften, teilt BASE-Sprecherin Diana Feuerer eher ausweichend mit: „Eine allgemeine Neubewertung der Transporte von Kernbrennstoffen von und nach Russland erfolgt vor dem Hintergrund der Ereignisse derzeit durch das zuständige Ministerium und ist nach unserer Kenntnis noch nicht abgeschlossen.“ Noch vor einigen Wochen haben wiederholt Urantransporte per Flugzeug mit Ausnahmegenehmigung für die Versorgung osteuropäischer AKWs stattgefunden.

BASE (Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung) stellt auf Nachfragen klar, dass es Genehmigungen für Atomtransporte aus Russland über Deutschland in andere europäische Länder nicht gibt: „Über das Verbringen uranhaltigen Kernbrennstoffs in andere EU-Staaten kann das BASE keine Aussage treffen. Entsprechende Genehmigungen für Transits durch Deutschland liegen allerdings nicht vor.“

Nach Angaben des Bundesamts dürfen laut der Genehmigungsnummer 7761 insgesamt rund 111.744 kg Uran in Form angereicherter Pellets per Schiff und LKW von Russland nach Lingen geliefert werden. Absender ist die russische Firma PJSC aus Elektrostal. Transporte im Rahmen dieser seit Mai 2021 erteilten und noch bis Mai 2023 gültigen Genehmigung waren vor allem im November letzten Jahres und zuletzt am 18. Januar 2022 durchgeführt worden. Lediglich ein knappes Viertel der genehmigten Menge an Uran-Pellets – laut Behörde 23.490 kg Uran – sind bislang ausgeliefert worden. Pellets werden in Brennstäbe gefüllt, die dann passgenau zu Brennelementen für die jeweiligen Reaktoren weiter verarbeitet werden.

Eine weitere Genehmigung mit der Nummer 7761/1 umfasst eine Menge von sogar 269.500 kg Uran in Form des gasförmigen Vorprodukts Hexafluorid UF6. SC Tenex Techsnabexport heißt in diesem Fall der russische Absender. Gültig ist die seit April bestehende Genehmigung noch bis zum Jahres 2022. Lediglich einmal – im Juli 2021 – wurde angereichertes Uranhexafluorid aus Russland angeliefert. Die bisherige Liefermenge beträgt nach Aussage von BASE 41.460 kg Uran.

Damit sind im Rahmen dieser Genehmigungen also noch größere Uranlieferungen aus Russland an die Uranfabrik in Lingen vereinbart und grundsätzlich auch möglich. Offenbar stünde entsprechenden Transporte von derartigem Uranbrennstoff von Russland in die Bundesrepublik rechtlich bislang nichts entgegen. Allerdings prüft die EU derzeit offenbar, auch Kernbrennstoffe zu sanktionieren.

Karin Reiche, Pressesprecherin bei Framatome, Eigentümerin der Uranfabrik in Lingen, teilt auf Nachfrage von umweltFAIRaendern mit: „Die Framatome unterhält seit vielen Jahren Geschäftsbeziehungen mit Russland. Produkte und Dienstleistungen, die unter die Sanktionen der europäischen Union fallen, werden nicht ausgeliefert, d.h. wir setzen alle EU-Sanktionen strikt um. Die Situation ist dynamisch und wird durch eine Task Force der Framatome ständig neu bewertet.“ Während hier Exporte aus Lingen angesprochen werden, wurde nach Importen aus Russland gefragt. Einzelheiten zu den AKWs, die Brennelemente erhalten oder zu den Uran-Lieferungen im Rahmen der bestehenden Genehmigunge mochte das Unternehmen nicht beantworten.

Ein weiterer Ausfall von Uran-Lieferungen für die Anlage in Lingen könnte möglicherweise massive wirtschaftliche Folgen haben. Schon bislang war die Uranfabrik in Lingen, die zum französischen Atomkonzern Framatome gehört, kaum ausgelastet. Zuletzt hatten eine Kleine Anfrage der Linksfraktion in 2021 ergeben, dass die Anlage nach Angaben der Bundesregierung nur zur Hälfte ausgelastet war. (Siehe link oben)

Möglicherweise auch deshalb war zwischen dem französischen (staatlichen) Eigentümer Framatome, eine engere Zusammenarbeit mit der russischen Atomwirtschaft geplant. Dafür wollte man den russischen Uran-Brennstoff-Hersteller TVEL, der unter dem Dach des staatlich kontrollieren ROSATOM-Konzerns angesiedelt ist, mit 25 Prozent an den deutschen Aktivitäten – also auch in Lingen – beteiligen. Offenbar unter dem Eindruck des Kriegsbeginns hatte der französische Staatskonzern gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck im März 2022 erforderlichen Genehmigungsantrag zurückgezogen – wie es diplomatisch formuliert hieß.

Russland gehört mit seinem „befreundeten“ Nachbarstaat Kasachstan zu den weltweit großen Playern im weltweiten Uranhandel. Auch Kanada, Australien oder Namibia liefern Uran. Frankreich beutet immer noch im Niger die dortigen Uranminen aus. Aus den Uranminen wird das Uran in verschiedenen Schritten veredelt und für den nuklearen Einsatz vorbereitet. Auch hier hat Russland etwa ein Viertel der Weltproduktion, wenn es um Uran-Brennstoffe geht. Angaben, woher das Uran in deutschen Atommeilern stammt, haben Bundesregierungen über Jahrzehnte verweigert. In den Statistiken der EU wird Uran, das französische Konzerne im Niger ausbeuten, offiziell mit dem Label Made in France gebrandet – weil es in Frankreich weiter verarbeitet wurde.

Schon vor wenigen Tagen gab es wieder einen Flug aus Russland nach Tschechien. Trotz Krieg in der Ukraine mit einer Ausnahmeerlaubnis: Uran-Brennelemente wurden per Flugzeug angeliefert, zum künftigen Einsatz in den aus russischer Fertigung stammenden tschechischen und ungarischen AKW. Insgesamt 18 AKWs vor allem in den ehemaligen sowjetischen Staaten werden aus Russland mit Uran versorgt. Das hatte der Grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Wenzel jüngst mitgeteilt. Auch ein Atommeiler aus Finnland ist dabei.

Nicht mehr dabei ist die Ukraine, die sich schon vor Jahren bemüht hat, sich von der russischen Uranversorgung unabhängig zu machen. Die zum Westinghouse-Konzern gehörende schwedische Uranfabrik in Västeras liefert seit einigen Jahren die Brennelemente für AKWs des russischen Typs. Ein Teil des angereicherten Urans dafür stammt wiederum von der deutschen Uranfabrik in Gronau, die den Uran-Ausgangsstoff herstellt, der dann zu Brennstäben und Brennelementen weiter verarbeitet wird. Das Uran allerdings, das in Gronau angereichert wurde, könnte aber bislang auch aus Russland bekommen sein und nun über Schweden in ukrainischen Reaktoren stecken.

Atommüll Schacht Konrad: Wohin mit aktiviertem Beryllium? Neutronenreflektor für Atomforschung und Atomwaffenverstärker – außergewöhnlich giftig und gesundheitsschädlich

Darf das ins geplante Atommülllager Schacht Konrad? „Beryllium ist ein Industriemetall. Es ist leichter als Aluminium und 6x stärker als Stahl. Es wird vielfach mit anderen Metallen kombiniert und ist eine Schlüsselkomponente in der Luft- und Raumfahrt- und Elektronikindustrie. Beryllium wird auch bei der Herstellung von Atomwaffen verwendet.“ So heißt es auf Microtrace. (Keine Ahnung, was genau das für ein Laden ist. Ist auch hier im Periodensytem der Elemente Info. Aber: ) Entscheidend ist: Es wurde auch in den staatlichen Atomforschungsreaktoren benutzt, die seit den 1950er bis in die 2000er Jahre im Zuge des Atom-Rausches zwischen Bombe und Reaktor auch in der Bundesrepublik an den Start gingen – und muss nun irgendwie „aus der Welt“, irgendwo endgelagert oder amtlich „entsorgt“ werden.

Das Atomerbe der staatlichen Forschung zur Entwicklung der Atomenergie hat ein Problem: Wohin mit dem aktivierten Beryllium, das in den Atomforschungsreaktoren von Berlin über Geesthacht bis nach Karlsruhe im Einsatz war? In der „friedlichen“ Forschung „notwendig“, um die Neutronenzahl deutlich zu erhöhen. Ein Effekt, der aber auch in einer nichtsofriedlichen Atombombe neben Tritium sehr nützlich war und ist, um durch Neutronenvermehrung einerseits die Spaltungen zu erhöhen und als Reflektor die punktgenaue Zündung und den Effekt deutlich zu verbessern. Das ist brisanter Stoff aus dem Periodensystem der Elemente. Kann so ein Zeug ins geplante Endlager im Schacht Konrad?

Eine bundesdeutsche Studie zu dem Thema, wie die Entsorgung von aktiviertem Beryllium aus Forschungsreaktoren aussehen kann, liegt seit Sommer 2021 vor. 15S9405B ist die Fördernummer, unter der die Arbeit für die GRS aus dem Forschungszentrum Jülich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geführt wird. B? Ja. Es gab schon ein A!

Kostenlos veröffentlicht – obwohl aus Steuergeldern bezahlt – ist die Studie offenbar bislang nicht, jedenfalls konnte ich keine öffentliche Quelle finden (gern Hinweise geben!).

Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich die bundesdeutsche Atomverwaltung und die damit verbundenen Wissenschafts-Einrichtungen mit diesem Thema. Irgendwo muss das Zeug ja hin, wenn es denn irgendwann mal dazu kommt, dass der Rückbau der staatlichen Atomforschungsprojekte voran kommt und die Endlagerung von Millionen Jahre strahlendem Atommüll mal „gelöst“ ist.

Beides sieht nicht sonderlich erfolgsorientiert aus. Versuchsprojekte zur Endlagerung wie in ASSE und Morsleben sind gescheitert. Und ein Bundesrechnungshof moniert Jahr für Jahr gegenüber dem Haushaltsausschuss, was grausame Realität ist: Der Rückbau des staatlichen Atomerbes zur Förderung der vermeintlich so kostengünstigen nuklearen Stromerzeugung – und niemals ging es um Atomwaffen! – hat sich auf Jahrzehnte verlängert, weil nichts funktioniert, wie es geplant war.

Jährlich gut über 250 Millionen Euro zahlen die Bundesbürger:innen allein dafür! Peanuts. Aber: Das werden sie noch für Jahrzehnte zahlen. Eine viertel Milliarde, eine halbe Milliarde und immer mehr Milliarden. Und keinen Cent dafür zahlen die Atomkonzerne, die sich jahrelang mit dem Atomstrom eine goldene Nase verdienen durften, weil die Bundesrepublik Deutschland und die EU in Form von EURATOM das wollten und ihnen diese und noch viel mehr Kosten einfach zu Lasten der Steuerzahler:innen abgenommen haben. Warum eigentlich? Vielleicht weil es, wie es bei Wikipedia heißt, „außergewöhnlich giftig und gesundheitsschädlich“ ist?

Beryllium ist Thema zum Beispiel beim Rückbau der neulich erst stillgelegten Atomforschungsanlage in Berlin am Wannsee. Dort hat es im März 2021 im Rückbau-Dialog mit einer Begleitgruppe aus der Öffentlichkeit einen Vortrag von Peter Kate gegeben. Der ist hier online (PDF, nach dem Protokoll) oder auch hier direkt: Beryllium Vortrag HZB dg19-20210309-protokoll-1.1-20210511-web.docx.pdf. Ein Blick in die Kostenschätzung hilft weiter, aber auch die Fragen zur Zwischenlagerung und zur Endlagerung, ob das in Konrad reingeht – oder etwa in das noch zu findende Endlager für hochradioaktiven Atommüll.

Schacht Konrad? Genau! Das ist jenes geplante bzw. im Bau befindliche Atommüllendlager, in dem leicht- und mittelradioaktive Abfälle von etwas über 300.000 Kubikmetern für eine Million Jahre sicher !! (was genau ist das?) von der Umwelt abgetrennt werden sollen, an dem seit Jahrzehnten gearbeitet wird, dessen Bauzeiten sich immer wieder verlägert haben, weil entweder Klagen abgewartet oder aber immer neue Sicherheits-Probleme aufgetreten sind. Und erst vor kurzem musste das gesamte Einlagerungskonzept für viel zu viel Atommüll neu erfunden werden: Statt einer direkten Anlieferung des Atommülls soll das Zeug nun vorsortiert werden, damit man im Rahmen der bestehenden Genehmigung für das Endlager möglichst viel Atommüll in Konrad versenken kann. Erst hatten das SPD und CDU/CSU miteinander unter Protest von Grünen und Linken vereinbart. Jetzt haben Grüne im Koalitionsvertrag ohne lange Debatte zugestimmt, dass Würgassen der letzte Hit ist.

Denn bzw. und auch weil: Schon jetzt ist klar, dass die Konrad-Menge wohl nicht ausreichen wird und ein weiteres Endlager gesucht und gefunden werden muss. Entweder zusammen mit weiterem hochradioaktivem Atommüll – wie es im Standortauswahlgesetz ausdrücklich erwähnt wird. Oder: Das bleibt eine Aufgabe der nächsten Generation oder der übernächsten oder … ! Zur laufenden Kampagne, die Bauarbeiten aufgrund vieler vieler Mängel endlich einzustellen, siehe hier.

Nicht nur in Berlin beim Rückbau des dortigen Forschungsreaktors ist das Thema Beryllium für Millionen Jahre auf der Tagesordnung. Auch beim Rückbau-Dialog (*an dem ich als Mitglied der Begleitgruppe beteiligt war/bin) der ehemaligen Atomforschungsanlage GKSS, in der seinerseits ein kleiner nuklearer Bootsreaktor – was sag ich – Schiffsreaktor entwickelt worden ist, steht das Thema auf der ToDo-Liste. Nur um das mal zu sagen bzw. in Erinnerung zu rufen: An der GKSS, heute Helmholtz oder jetzt schon wieder anders genannten Atomforschung in Geesthacht, waren – neben dem Bund – auch die Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg beteiligt. Sie sind es bis heute! Und wenn ich mich grad nicht vertue, ist auch noch Mecklenburg-Vorpommern hinzugekommen.

 

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