Unverantwortliche Atomenergie: AKW-Betreiber Hamm meldet Insolvenz – Wer zahlt die Milliarden-Euro-Zeche?

Der Betreiber des seit Jahren stillgelegten Hochtemperatur-Reaktors in Hamm-Uentrop (NRW) hat Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte die „Hochtemperatur-Kernkraftwerk Gesellschaft mit begrenzter Haftung (GmbH)“ (HKG) per Gerichtsverfahren versucht, die Stilllegungs- und Rückbaukosten des in den 1980er Jahren havarierten Atommeilers auf das Bundesland NRW abzuwälzen und war damit gescheitert. Es geht dabei um Kosten, die offiziell bei rund 750 Mio. Euro veranschlagt werden, die aber ohne Probleme auch die Milliarden-Euro-Grenze überschreiten können. Hinter der GmbH stehen die Energieriesen RWE und Preußen Elektra, die nun die Kosten auf die Steuerzahler:innen abwälzen wollen, nachdem schon der Betrieb wirtschaftlich ein Desaster war. In kleinerem Umfang sind an der GmbH aber auch die NRW-Städte Bielefeld, Aachen, Hagen und Wuppertal beteiligt, die für die Kosten grade stehen müssten.

Über die Betreibergesellschaft berichtet „energiefirmen„:  „RWE Power, Eon-Tochter Preussen Elektra und kommunale Energieversorger betroffen – Die Betreibergesellschaft des THTR-Reaktors in Hamm-Uentrop ist die Hochtemperatur-Kernkraftwerk GmbH (HKG). Hauptanteilseignerin ist die RWE Power AG mit rd. 39 Prozent, gefolgt von der Eon Tochter Preussen Elektra (ca. 39%) sowie der Arbeitsgemeinschaft Versorgungsunternehmen (AGV) mit rd. 22 Prozent. Die AGV ist ein Zusammenschluss von kommunalen Energieversorgern, darunter u.a. die Stadtwerke Bielefeld, Stadtwerke Hagen, Stadtwerke Aachen und die Stadtwerke Wuppertal (WSW).“ Außerdem werden auf der Betreiberseite THTR auch Dortmund und Bremen genannt.

Aktuell berichtet u.a. die Wirtschaftswoche jetzt zu der Insolvenz der HKG und schreibt: „Die HKG-Gesellschafter sehen sich nicht in der Pflicht, einzuspringen. „Die Gesellschafter der HKG sind über die bereits geleisteten Beiträge hinaus nicht zu weiteren Zahlungen verpflichtet“, heißt es dazu etwa vom Energiekonzern RWE. HKG-Geschäftsführer Dannert verweist wiederum auf den Bund und das Land NRW: Man habe nichts unversucht gelassen, durch Verhandlungen mit den Rahmenvertragsparteien eine Insolvenzanmeldung zu vermeiden. „Da diese Gespräche jedoch bislang ohne Ergebnis geblieben sind, ist es nun Sache der für die Kernenergie zuständigen Behörden beim Bund und im Land NRW, die weitere Abwicklung zu organisieren“, so Dannert.“

Update 06102025 – auf Telepolis wird über die Kosten berichtet, die für den Bau des THTR entstanden: „Die Baukosten von insgesamt 2.045 Millionen Euro für den THTR-300 wurden maßgeblich vom Steuerzahler finanziert. Mit 1.284 Millionen Euro war der Bund und mit 233 Millionen Euro war das Land NRW beteiligt, während sich der Anteil der Betreibergesellschaft auf 167 Millionen Euro beschränkte und die Hersteller 100 Millionen Euro zu den Baukosten beitrugen. 261 Millionen Euro wurden über Darlehen finanziert.“

Und Telepolis erwähnt auch einen wichtigen Aspekt, der für den Bau dieser Reaktorlinie damals sehr wichtig war. „Der Hochtemperaturreaktor war eine Weiterentwicklung der militärischen Graphitreaktoren zur Plutoniumerzeugung, und in den Brennelementkugeln war offensichtlich auch auf 93 Prozent angereichertes, waffenfähiges und leicht abtrennbares Material enthalten. Mit der Technik des Hochtemperaturreaktors wollte sich die damalige Bundesregierung wohl auch die Zugriffsmöglichkeit auf waffenfähiges Material erhalten.“ In dem Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass die deutschen Pläne zu heftigen Auseinandersetzungen mit den USA führten. Dabei spielten auch die deutschen Deals mit Brasilien eine wichtige Rolle. Bezogen auf den THTR schreibt Christoph Jehle auf Telepolis: „Die Lieferungen von hochangereichertem Uran für Hochtemperaturreaktoren wurden allerdings im Jahre 1977 von US-Präsident Jimmy Carter wegen der erhöhten Proliferationsgefahr bei diesem Brennstoff gestoppt“.

Neuordnung Entsorgung 2017 – AKW Betreiber zahlen Rückbau – Staat übernimmt Atommüll-Entsorgung

Für Stilllegung und Rückbau der alten Atommeiler sind in Deutschland die ehemaligen AKW-Betreiber zuständig. Aus den über die Jahre des Betriebs gebildeten steuerfreien ! Rückstellungen werden die Kosten des Rückbaus, der meist deutlich über zehn Jahre dauert, finanziert. Nach dem Atomausstieg in Folge der Katastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung im Jahr 2017 einen „Neuordnung der nuklearen Entsorgung“ beschlossen, weil schon damals die Atomkonzerne „drohten“, sich Arm zu rechnen, um sich nach den fetten Jahren mit großen Atomstromgewinnen von den Kosten der Atommüll-Entsorgung zu drücken.

Darauf hatte die damalige Bundesregierung die Atomkonzerne zwar für die Kosten zum Rückbau der Atommeiler weiterhin in der Pflicht belassen, ihnen aber die Kosten für die dann erforderliche langfristige Lagerung aller Atomabfälle gegen eine einmalige Zahlung von rund 24 Mrd. Euro abgenommen. Damit sind die Atomkonzerne seit 2017 per Gesetz und mit einem zusätzlichen Vertrag von der weiteren Haftung für die Kosten der Atommüllentsorgung entlastet und die Steuerzahler:innen in der Verantwortung. CDU/CSU und SPD sowie FDP und Grünen hatten dem damals im Bundestag zugestimmt.

Damit blieb aber grundsätzlich das Risiko bestehen, dass die jeweiligen AKW-Betreiber weiterhin die Möglichkeit hatten und haben, sich im Zweifelsfall von der Verantwortung für die Finanzierung für Stilllegung und Rückbau zu verabschieden.

Aus den rund 24 Mrd. Euro der Atomkonzerne für den Atommüll wurde der im staatlichen Besitz befindliche Kerntechnische Entsorgungsfond KENFO gegründet. Dessen Aufgabe ist es, die von den Atomkonzernen eingezahlten Beträge künftig derart anzulegen, dass damit die langfristigen Kosten der Atommüll-Entsorgung bezahlt werden können.

Welt-Nuklear-Industrie-Status-Report 2025 veröffentlicht – wissenschaftliche Fakten statt Behauptungen

Wo viele behaupten, schwadronieren oder einfach nur plappern, liefert ein Bericht Fakten, Knowhow, Zahlen und Daten: Der neue 589 Seiten starke Jahresbericht „World Nuclear Industry Status Report“ (WNISR) ist jetzt in Rom veröffentlicht worden. Seit Jahren wird der unter maßgeblicher Regie von Mycle Schneider herausgegebene unabhängige Bericht von vielen Fachleuten mit großem Aufwand und vielseitiger Expertise recherchiert und publiziert. Während in vielen Medien von einem neuen nuklearen Mega-Hype in allen Länder außer Deutschland berichtet wird, zeigt der Report in aller Nüchternheit auf Basis technischer und ökonomischer Grundlagen auf, dass es mit einer weltweiten Renaissance der Atomenergie nicht weit her.

Dokumentation: Von der Homepage des „Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung“ 

Global Launch des World Nuclear Industry Status Report 2025 in Rom

Pressemitteilung, Stand: 16.09.2025

Am 22. September wird in Rom bei einem Global Launch die 2025er Ausgabe des World Nuclear Industry Status Report (WNISR) vorgestellt. In der italienischen Hauptstadt steht Herausgeber Mycle Schneider nach Brüssel (WNISR 2023) und Wien (WNISR 2024) der internationalen Presse sowie den deutschsprachigen Korrespondent:innen fachkundig zur Verfügung, um Fragen zur aktuellen Lage und den Aussichten der internationalen Atomindustrie zu beantworten.

Umfangreiches Referenzwerk zu den Fragen der Atomkraft

Wo werden Atomkraftwerke gebaut und wo welche außer Dienst gestellt? Welche Mittel werden für neue Reaktormodelle bereitgestellt? Wie sind die zeitlichen, finanziellen Perspektiven? Antworten auf die vielen Fragen rund um die Atomkraft ermöglichen solide recherchierte Fakten, weltweit zusammengetragen und einmal jährlich übersichtlich aufbereitet – in dieser Tradition steht der WNISR.

Dem WNISR-Team ist es auch in diesem Jahr gelungen, ein umfangreiches Referenzwerk zur Atomkraftpolitik und -programmen zusammenzustellen. Der Jahresbericht wird von einem internationalen Expert:innen-Team erstellt, das an Universitäten und Thinktanks in Österreich, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Norwegen, Singapur, Südafrika, Südkorea, der Türkei und den USA tätig ist. Es handelt sich um eine umfassende, transparente Datensammlung und -analyse zu Planung, Bau, Betrieb und Stilllegung von Atomkraftwerken weltweit.

Der aktuelle Bericht behandelt wirtschaftliche sowie technische Aspekte und beschäftigt sich eingehend mit Themen wie den Small Modular Reactors (SMR), dem Status in Fukushima oder dem Stand der AKW-Stilllegungen. In einer Sonderanalyse geht es um die Systemkompatibilität von Atomkraft und Erneuerbaren Energien sowie der Frage, ob diese komplementär oder widersprüchlich zu bewerten sind.

Hintergrund zum World Nuclear Industry Status Report (WNISR)

Der WNISR erscheint seit 2007 jährlich in verschiedenen Formaten. Im Laufe der Jahre hat es sich zu einem Referenzwerk entwickelt, das wissenschaftlich unabhängig erarbeitet wird und Ankündigungen aus dem privatwirtschaftlichen Sektor kritisch hinterfragt.

Das BASE fördert die Studie finanziell, gemeinsam mit einer Reihe weiterer Institutionen. Für Fragen / Gespräche steht in Rom der BASE-Abteilungsleiter Forschung Jochen Ahlswede gern zur Verfügung.

Medien Briefing in Rom

Wann: 22. September 10.00 bis 12.30 Uhr, Wo: Europa Space, Akkreditierung: Journalist:innen vor Ort können sich über die Webseite des Kyoto Clubs anm-elden., Livestream: Streaming per YouTube-Kanal

Nukleare Aufrüstung: Saudi-Arabien will 16 Atomkraftwerke bauen. Und eine Urananreicherungsanlage?

Zahlreiche Medien melden: „Bis zu 16 neue KernkraftwerkeSaudi-Arabien plant den Atom-Einstieg“ heißt es z.B. bei N-TV. Bereits seit vielen Jahren ist Saudi-Arabien mit den USA im Gespräch. Aber auch mit China, Russland und Frankreich und Südkorea sollen die Saudis über den Bau von Atommeilern gesprochen haben. Dabei strebt Saudi-Arabien mit Blick auf den Iran auch eine Urananreicherungsanlage an. Technisch sind solche Anlagen in der Lage, nicht nur Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken herzustellen, sondern auch atomwaffenfähiges Uran. (Foto: SPA)

Darauf verweist N-TV in seiner Meldung: „Kritiker äußerten die Befürchtung, dass Saudi-Arabien sein Atomprogramm auch mit Blick auf die rivalisierende Regionalmacht Iran aufbaut. Die Islamische Republik Iran arbeitet seit Jahren selbst an der Nutzung der Atomenergie. In einem internationalen Atomabkommen verpflichtete sich das Land, auf eine militärische Nutzung zu verzichten. Die Regierung in Riad beteuert, dass sie keine militärischen Absichten mit ihrem Nuklearplan verfolge.“

  • Weitere Informationen auch hier bei AgenziaNova. „Abdulaziz bin Salman, sagte er laut der saudischen Presseagentur SPA auf der 69. Tagung der Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien. „Angesichts der Bedeutung der Kernenergie für die sozioökonomische Entwicklung hat sich das Königreich der Nutzung der Kernenergie für friedliche Zwecke zugewandt“, sagte Minister Bin Salman.“
  • Der Spiegel in 2020: Saudi-arabisches Atomprogramm „Die Chinesen helfen, und sie wissen, wie man anreichert“
  • Auch die Bundesrepublik Deutschland ist auf der IAEA-Versammlung. Bundesumweltministerium
    Rita Schwarzelühr-Sutter unterstreicht dort Deutschlands Expertise bei der 69. IAEO-Generalkonferenz, heißt es. Vom 15. bis 19. September 2025 findet die 69. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien statt. Siehe dazu:
    https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/rita-schwarzeluehr-sutter-unterstreicht-deutschlands-expertise-bei-der-69-iaeo-generalkonferenz

N-TV teilt auch mit: Für den Bau der Kraftwerke sind etwa 80 Milliarden Dollar (64,5 Milliarden Euro) veranschlagt. Unternehmen aus den USA, Russland, Frankreich, China und Südkorea bemühen sich bereits um Aufträge. Das Thema dürfte auch bei dem für kommende Woche geplanten Washington-Besuch von Kronprinz Mohammed bin Salman eine Rolle spielen.

Dokumentation PM der staatlichen Presseagentur Saudi-Arabien, SPA

Vienna, September 15, 2025, SPA — Minister of Energy, Chairman of the Board of King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy, and Chairman of the Nuclear and Radiological Regulatory Commission Prince Abdulaziz bin Salman bin Abdulaziz delivered Saudi Arabia’s statement at the 69th session of the International Atomic Energy Agency (IAEA) General Conference, convened in Vienna.

Prince Abdulaziz said that the Kingdom reaffirmed the importance of strengthening nuclear and radiological emergency preparedness and response capabilities at the national and international levels. He stressed that international cooperation and knowledge-sharing enhance the effectiveness of the nuclear and radiological emergency response systems to ensure people’s safety and environmental protection.

The minister conveyed the Kingdom’s appreciation for the IAEA’s efforts under the leadership of Director General Rafael Grossi to advance initiatives that support member states in building national systems, developing human capabilities in nuclear technology, and enhancing oversight of nuclear and radiological practices. He noted that holding the conference affirms the agency’s key role in advancing international cooperation to harness atomic energy for peace and sustainable development.
Prince Abdulaziz congratulated Ambassador of the Slovak Republic Peter Burian on his appointment as President of the IAEA’s 69th General Conference. He wished him success in leading the conference, which underscores the agency’s vital role in promoting international cooperation to harness atomic energy for global development and peace. The minister expressed confidence that this collaboration will help achieve the conference’s objectives.

“Given the importance of nuclear energy in socioeconomic development, the Kingdom has moved towards utilizing nuclear energy for peaceful purposes,” he said. “The Kingdom, in cooperation with the agency, is continuing to implement its national nuclear energy project in all its components, including the construction of the first nuclear power plant in the Kingdom, to achieve multiple objectives: contributing to the diversification of the national energy mix, enhancing the security of supply chains, and advancing sustainable development”.
Prince Abdulaziz stressed that these efforts are being pursued in line with the Kingdom’s national requirements and within the framework of international obligations. He added that the Kingdom is committed to ensuring its national program promotes knowledge and technology transfer and supports the development of national human and technical capabilities in line with international best practices.

The minister further noted that Saudi Arabia has completed the essential administrative preparations to rescind the Small Quantities Protocol in cooperation with the IAEA and has fully implemented the Comprehensive Safeguards Agreement, as of early 2025.

Looking ahead, Prince Abdulaziz announced that the Kingdom will host the International Conference on Nuclear and Radiological Emergencies in Riyadh from December 1 to 4, 2025, organized by the IAEA. He expressed the Kingdom’s aspiration for the conference to deliver practical outcomes and forward-looking that enhance both national and international capabilities, with the Kingdom aiming to lead by example in this field.

The minister also highlighted the Kingdom’s active international engagement, including its participation in the IAEA’s ConvEx-3 international emergency exercise hosted by Romania.
Reaffirming Saudi Arabia’s investment in human capital, Prince Abdulaziz stressed that investing in national talent is key to maximizing the benefits of peaceful nuclear applications. He underlined the Kingdom’s cooperation with the IAEA in supporting programs that develop and equip young professionals in the nuclear field to support national goals and achieve sustainable development.

The minister also underscored Saudi Arabia’s support for the IAEA’s efforts to encourage member states to join multilateral nuclear safety agreements, noting that the Kingdom recently hosted a regional workshop in Riyadh to promote the Joint Convention on spent fuel and radioactive waste management in collaboration with the IAEA.
Concluding his remarks, Prince Abdulaziz reiterated the Kingdom’s determination to deepen cooperation with the IAEA and advance the peaceful use of atomic energy in support of national development goals and in line with international obligations.
— SPA
15:26 Local Time 12:26 GMT
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Nukleare Aufrüstung läuft: Frankreich installiert neue Trägerrakete und gibt neues Atomwaffensystem in Auftrag

Weltweit wachsen die Risiken eines Nukleareinsatzes. Auch kriegerische oder terroristische Angriffe auf Atomanlagen könnten zu großen Freisetzung von Radioaktivität führen. In diesem Umfeld teilt die französische „ArianeGroup“ mit, dass sie im Rahmen der „nuklearen Abschreckung“ den Auftrag erhalten hat, die Weiterentwicklung einer neuen M51-Atomrakete in Angriff zu nehmen. Demnach soll hat die französische Beschaffungsbehörde DGA den Auftrag für „Entwicklung und Fertigung der M51.4 erteilt“, heißt es dort. Das geht auch aus einer Meldung des Unternehmens selbst hervor. (Foto: ArianeGroup)

Die Auftragserteilung für die neue Atomrakete erfolgt zu einem Zeitpunkt, während die ArianeGroup die Inbetriebnahme der aktuellen M51.3 vornimmt und die Produktion dieser nuklearen Trägerrakete für den Einsatz auf den französischen Atom-U-Booten hochfährt. Das teilt Vincent Pery, Leiter für Verteidigungsprogramme bei ArianeGroup in den genannten Meldungen mit. Weiter heißt es dort: „Die M51.4 soll eine größere Reichweite und Präzision sowie eine bessere Fähigkeit, in die gegnerische Abwehr einzudringen, aufweisen. Das soll die Glaubwürdigkeit der ozeanischen Abschreckung gegenüber einer sich verändernden Bedrohungslage aufrechterhalten, so ArianeGroup.“

Die FlugRevue zitiert in ihrem Bericht weitere Informationen von der ArianeGroup: „Die M51 ist eine dreistufige Rakete mit Feststoffantrieb vom Typ MSBS (Mer-Sol Balistique Stratégique), einer Gesamtmasse von über fünfzig Tonnen und einer Höhe von zwölf Metern. Jedes Atom-U-Boot (SNLE) der strategischen ozeanischen Streitkräfte ist mit sechzehn Raketen bestückt, die ihre Nutzlast über eine interkontinentale Entfernung von mehreren tausend Kilometern transportieren können. Die M51 wird unter Wasser von einem U-Boot aus gestartet, durchquert die Atmosphäre und erreicht im Weltraum eine Höhe von über 2.000 Kilometern, d. h. weit jenseits des niedrigen Erdorbits. Anschließend tritt sie mit einer Geschwindigkeit von 20.000 km/h (Mach 20) wieder in die Atmosphäre ein. Die M51 verfügt über geballte Weltraumtechnologie, die Höchstleistung, Präzision und Zuverlässigkeit kombiniert. Da die Glaubwürdigkeit der Abschreckung auf Kontinuität beruht, muss das System jederzeit seine volle Einsatzbereitschaft nachweisen können.“

Die FlugRevue teilt mit: „Zur Reichweite gibt es keine Angaben, sie wird auf 8000 bis 9000 Kilometer geschätzt. Die M51 kann sechs bis zwölf TN-75-Gefechtsköpfe mit einer Sprengkraft von je 100 Kilotonnen tragen.“

  • Immer mehr Atomwaffen einsatzbereit … SIPRI und ICAN warnen
  • Der Spiegel berichtet über einen weiteren mißglückten Versuch von Großbritannien: „Nuklearwaffen  Britischer Raketentest von Atom-U-Boot gescheitert – Bereits zum zweiten Mal gab es bei einem Atomraketentest einen Patzer, berichten britische Medien. Das Verteidigungsministerium beharrt, die nukleare Abschreckung Großbritanniens sei weiter »sicher und wirksam«.“

Weiter heißt es bei der ArianeGroup auf der  zuletzt genannten Seite ausführlich: „ArianeGroup, Hauptauftragnehmer für das M51-System

ArianeGroup entwickelt das Raketensystem M51 als industrieller Hauptauftragnehmer für die französische Beschaffungsbehörde DGA. In dieser Funktion ist das Unternehmen am gesamten Lebenszyklus des Programms beteiligt: Vorstudien, Entwicklung, Produktion, Wartung/Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft (MCO) bis hin zur Demontage der Systeme am Ende des Lebenszyklus.

Die Teams von ArianeGroup sorgen für eine optimale und ständige Verfügbarkeit des Raketensystems an Bord der U-Boote der französischen Marine und am Marinestützpunkt Île Longue in der Bucht von Brest. Die Aktivitäten von ArianeGroup umfassen sowohl die Rakate selbst als auch die Mittel für Integration und Tests, die Einsatzmittel am Stützpunkt zur Verladung der Raketen in die U-Boote sowie die Kontroll-/Steuersysteme an Bord der Atom-U-Boote.

Ballistische Raketen der fünften Generation

Die M51 ist seit 2010 in Betrieb und die fünfte Generation der französischen ballistischen Raketen. Die Rakete wird inkrementell weiterentwickelt, um den wechselnden geostrategischen Rahmenbedingungen und dem Bedarf Frankreichs Rechnung zu tragen. ArianeGroup ist als einziges europäisches Unternehmen in der Lage, eine strategische Rakete zu entwickeln und zu produzieren. In dieser Position muss der Konzern ständig auf dem neuesten Stand der Technik bleiben und seine Leistung auf höchstem Niveau halten.

Derzeit ist die Version M51.2 in Betrieb. Ihr Nachfolger wird die Version M51.3 sein, die im November 2023 ihren Qualifikationsstart auf der ballistischen Startbasis (BLB) der DGA Essais de Missile in Biscarrosse erfolgreich absolviert hat. Die M51 wird regelmäßig mit Übungsraketen ohne nukleare Ladung getestet, entweder in Form von Starts im Testbecken der Anlage in Biscarrosse oder durch Abnahmestarts von einem Atom-U-Boot aus.

Dualität und Know-how

Bei Raumtransportsystemen ist die Dualität eine wesentliche Komponente der Glaubwürdigkeit und Leistung. Innerhalb von ArianeGroup nutzen die zivilen und militärischen Programme gemeinsame Technologien, Fachbereiche, Kompetenzen, Projektführungsmethoden, Produktionsweisen sowie eine ständige Wachsamkeit über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Obwohl ihre Ausstattung naturgemäß unterschiedlich ist, haben die beiden Trägerraketen Ariane und M51 zahlreiche Gemeinsamkeiten: mehrere Stufen, Feststoffantrieb, Austritt aus der Atmosphäre, hohe Präzision bei der Einhaltung der Flugbahn und Positionierung der Nutzlasten.

Bei ArianeGroup arbeiten fast 3.000 Mitarbeiter im Dienste der Verteidigung und des Schutzes der Bürger. Das Programm M51 beruht auf ihrem Fachwissen, in Kombination mit dem Know-how und den technologischen Kompetenzen von fast 900 französischen Industrieunternehmen, davon 400 KMU aus allen Regionen Frankreichs.“

Dokumentation von der ArianeGroup hier: 

Die französische Beschaffungsbehörde DGA hat ArianeGroup den Auftrag für die Entwicklung und Fertigung der vierten Version (M51.4) der strategischen ballistischen Rakete M51 erteilt. Dank ihrer höheren Leistung in Bezug auf Reichweite, Präzision und die Fähigkeit, in die gegnerische Abwehr einzudringen, wird die M51.4 die Glaubwürdigkeit der ozeanischen Abschreckung gegenüber einer sich verändernden Bedrohungslage aufrechterhalten können. ArianeGroup ist industrieller Hauptauftragnehmer der DGA für die strategische M51-Rakete der französischen nuklearen Abschreckungsstreitmacht.

Am 28. August 2025 hat die französische Beschaffungsbehörde DGA ArianeGroup den Auftrag für die Entwicklung und Fertigung der vierten Version (M51.4) der strategischen ballistischen Rakete M51 erteilt.

„Diese Auftragserteilung erfolgt, während ArianeGroup derzeit die Inbetriebnahme der bisher jüngsten Ausführung der M51-Rakete, nämlich der M51.3, vorbereitet und die Produktionsrate im Einklang mit dem vereinbarten Zeitplan hochfährt“, so Vincent Pery, Leiter für Verteidigungsprogramme bei ArianeGroup. „Ich möchte der DGA im Namen von ArianeGroup und allen Teams herzlich für die Erneuerung ihres Vertrauens in unser Know-how und unsere hoch strategischen Kompetenzen danken, die für die französische ozeanische Abschreckung von zentraler Bedeutung sind.“

Dank ihrer höheren Leistung in Bezug auf Reichweite, Präzision und die Fähigkeit, in die gegnerische Abwehr einzudringen, wird die M51.4 die Glaubwürdigkeit der ozeanischen Abschreckung gegenüber einer sich verändernden Bedrohungslage aufrechterhalten können.

Dieser Auftrag umfasst zunächst die Entwicklung der M51.4 und anschließend auch ihre Fertigung, was ArianeGroup und Hunderten ihrer Partnerunternehmen eine durchgängige Aktivität für die kommenden Jahre sichert. Darüber hinaus stellt dieses wichtige Programm mit der Einführung innovativer Vorgehensweisen (technisch, methodologisch, fachlich usw.) zur Erreichung ehrgeiziger technischer und wirtschaftlicher Ziele einen Vektor für die Veränderung dar.

ArianeGroup ist seit 2000 industrieller Hauptauftragnehmer der DGA für die strategische M51-Rakete der französischen ozeanischen Abschreckungsstreitmächte. In dieser Rolle ist ArianeGroup an allen Etappen des Programmlebenszyklus beteiligt: Vorstudien, Fertigung, Betrieb und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft bis hin zur Außerbetriebnahme der Systeme am Ende der Nutzungsdauer.

In der oben genannten PDF ist dieses zu lesen:

Pressemitteilungen

ArianeGroup entwickelt strategische Rakete M51.4 für die französische Behörde für Rüstungsbeschaffung (DGA)

  • Die französische Beschaffungsbehörde DGA hat ArianeGroup den Auftrag für die Entwicklung und Fertigung der vierten Version (M51.4) der strategischen ballistischen Rakete M51 erteilt.
  • Dank ihrer höheren Leistung in Bezug auf Reichweite, Präzision und die Fähigkeit, in die gegnerische Abwehr einzudringen, wird die M51.4 die Glaubwürdigkeit der ozeanischen Abschreckung gegenüber einer sich verändernden Bedrohungslage aufrechterhalten können.
  • ArianeGroup ist industrieller Hauptauftragnehmer der DGA für die strategische M51-Rakete der französischen nuklearen Abschreckung.

Am 28. August 2025 hat die französische Beschaffungsbehörde DGA ArianeGroup den Auftrag für die Entwicklung und Fertigung der vierten Version (M51.4) der strategischen ballistischen Rakete M51 erteilt.

„Diese Auftragserteilung erfolgt, während ArianeGroup derzeit die Inbetriebnahme der bisher jüngsten Ausführung der M51-Rakete, nämlich der M51.3, vornimmt und die Produktionsrate im Einklang mit dem vereinbarten Zeitplan hochfährt“, so Vincent Pery, Leiter für Verteidigungsprogramme bei ArianeGroup. „Ich möchte der DGA im Namen von ArianeGroup und allen Teams herzlich für die Erneuerung ihres Vertrauens in unser Know-how und unsere hoch strategischen Kompetenzen danken, die für die französische ozeanische Abschreckung von zentraler Bedeutung sind.“

Dank ihrer höheren Leistung in Bezug auf Reichweite, Präzision und die Fähigkeit, in die gegnerische Abwehr einzudringen, wird die M51.4 die Glaubwürdigkeit der ozeanischen Abschreckung gegenüber einer sich verändernden Bedrohungslage aufrechterhalten können.

Dieser Auftrag umfasst zunächst die Entwicklung der M51.4 und anschließend auch ihre Fertigung, was ArianeGroup und Hunderten ihrer Partnerunternehmen eine durchgängige Aktivität für die kommenden Jahre sichert. Darüber hinaus stellt dieses wichtige Programm mit der Einführung innovativer Vorgehensweisen (technisch, methodologisch, fachlich usw.) zur Erreichung ehrgeiziger technischer und wirtschaftlicher Ziele einen Vektor für die Veränderung dar.

ArianeGroup ist industrieller Hauptauftragnehmer der DGA für die strategische M51-Rakete der französischen ozeanischen Abschreckungsstreitmächte. In dieser Rolle ist ArianeGroup an allen Etappen des Programmlebenszyklus beteiligt: Vorstudien, Fertigung, Betrieb und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft bis hin zur Außerbetriebnahme der Systeme am Ende der Nutzungsdauer.

Linksfraktion fordert Fernwärmenetz von HanseWerk Natur in Hamburg rekommunalisieren

Allein das könnte ein Grund sein, warum die Hamburger SPD und die Grünen in der Bürgerschaft sich gründlicher mit einem Antrag der Linksfraktion zur weiteren Rekommunalisierung eines Wärmenetzes kümmern sollten:  „Die Verbraucherzentrale klagt gegen HanseWerk Natur wegen stark erhöhter Fernwärmepreise, die aus seiner Sicht ungerechtfertigt sind. Ziel ist die rückwirkende Preisanpassung und Erstattung an Kund:innen.“ Der Abgeordnete Stephan Jersch und die Linksfraktion erinnern mit Bezug auf den Volksentscheid „Unser Hamburg – unser Netz“ daran, dass einige kleinere Fernwärmenetze damals zum Schaden von Fernwärmekund:innen seinerzeit „übersehen“ wurden. Der Antrag „Rückkauf der restlichen Fernwärmenetze“ zielt konkret darauf, dass die Stadt dem HanseWerk Natur regulär zum Ende 2025 den Wegenutzungvertrag kündigt und damit den Rückkauf zum Wohle der Fernwärme-Kund:innen einleitet. (Foto: Aktion für den Volksentscheid)

  • Der Antrag zur weiteren Rekommunalisierung von Fernwärmenetzen in Hamburg mit der Drucksachennummer 23/1434 ist hier als PDF online.
  • Über die laufenden Klagen gegen HanseWerk Natur berichten die Verbraucherzentralen NRW hier und Hamburg hier. Auf der Hamburger Seite wird ausführlich nachgezeichnet, wie das Verfahren seit 2015, also noch während der Umsetzung des Volksentscheids „Unser Hamburg – Unser Netz“, seitdem abgelaufen ist. Doch die kleineren Fernwärmenetze in Hamburg wurden seinerzeit vom Senat „übersehen“ und nicht in die Rekommunalisierung des großen Fernwärmenetzes von Vattenfall einbezogen. Siehe dazu auch Energietisch Hamburg.
  • Alles über den Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ auf umweltFAIRaendern.

Energienetze für Strom, Gas und Fernwärme sollte keinen privatwirtschaftlichen Interessen, sondern dem Gemeinwohl unterliegen, also in öffentlicher Hand sein. Das war 2013 die Grundüberzeugung des erfolgreichen Hamburger Volksentscheids „Unser Hamburger – Unser Netz“. Zwar viel am Ende die Entscheidung knapp aus, aber die bisherigen Eigentümer Vattenfall und E.on hatten mit massiver Überstützung vom damaligen Bürgermeister Olaf Scholz und seiner SPD sowie CDU, FDP und Handelskammer mit aller Macht und Zig-Millionen Euros versucht, den Volksentscheid zu kippen.

Nach der Umsetzung der Rekommunalisierung in Hamburg räumten schließlich auch massive Gegner des damaligen Volksentscheids wie der heutige Finanzsenator Dressel ein, dass das ganze Projekt überaus nützlich und sinnvoll für die Bürger:innen und die Stadt Hamburg war und ist.

Neben ökologischen Belangen hatten die Initiatoren (Umweltverbände, Kirche, Sozialverbände und auch die Verbraucherzentrale Hamburg) damals auch auf die sozialen Motive hingewiesen und damit überzeugt.  Wie notwendig das ist, zeigt in den letzten Jahren der auch auf Hamburger Gebiet aktive Fernwärmenetzbetreiber HanseWerk Natur, der erhebliche Kostensteigerungen gegen seine Kund:innen durchgesetzt hat, die aus Sicht der Verbraucherzentralen nicht zur rechtfertigen und illegal sind.

Allerdings: Kostensteigerungen sind natürlich grundsätzlich auch bei der Fernwärme nicht zu vermeiden. Die Gaspreisentwicklung durch den Ukraine-Krieg und der Umbau von Wärmeerzeugung aus Kohle auf klimafreundlicher Energie sind nicht umsonst. Das zeigt sich auch bei der rekommunalisierten Fernwärme unter dem Dach der Hamburger Energie Werke (HEW). Auch hier sind im Frühjahr Preissteigerungen angekündigt worden, die zu Mitte 2026 wirksam werden sollen. (Siehe NDR: Fernwärme in Hamburg wird deutlich teurer)

Von einem „Heizschock bei Fernwärme“ berichtet aktuell auch Mieter helfen Mietern in Hamburg. „Die Kosten für Fernwärme sind teilweise deutlich angestiegen. Dies trifft in Hamburg auch viele SAGA-Wohnungen.“ Weiter heißt es dort: „Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Sammelklagen gegen die Fernwärmeversorger E.ON und HanseWerk Natur GmbH eingereicht.“ MhM verweist auf die Klagen der Verbraucherzentralen und empfiehlt: „Einen ähnlichen Schritt sollte auch die SAGA für ihre Mieter:innen gehen.“ Aber: Aber anders als bei privaten Unternehmen wie HanseWerk Natur können Bürgerschaft und Öffentlichkeit sich in die Preisgestaltung bei HEW einmischen, die Grundlagen prüfen und ggfls. korrigieren, bevor es per Gericht zur weiteren Klärung kommen muss. Und: Die in öffentlicher Hand befindlichen HEW haben eine Preiserhöhung jetzt erst für 2026 angekündigt, während die private HanseWerk Natur das nicht nachvollziehbar schon vor Jahren gemacht hat!

In der Einleitung zu dem Antrag erläutern Stephan Jersch und die Linksfraktion den Sachverhalt und begründen den Antrag zur weiteren Rekommunalisierung der kleineren Hamburger Fernwärmenetze und konkret den Rückkauf der HanseWerk Natur.

Dann bittet die Linksfraktion die Fraktionen von SPD und Grünen sowie die anderen Fraktionen in der Bürgerschaft:

„Die Bürgerschaft möge vor diesem Hintergrund beschließen:
Der Senat wird aufgefordert:

Den Volksentscheid „Unser Hamburg Unser Netz“ vollständig umzusetzen und dazu

1. den Wegenutzungsvertrag mit HanseWerk Natur zu kündigen.
2. mit HanseWerk Natur über einen angemessenen Rückkaufpreis für die ehemals im Besitz der HEW befindlichen Wärmenetze in ihrem heutigen Umfang zu verhandeln.
3. Darüber hinaus sollte eine Prüfung zum Erwerb der weiteren privaten Fernwärmenetze in der FHH durchgeführt werden. Bis zur Vorlage des Ergebnisses sollten keine weiteren Vertragsverlängerungen mit privaten Wärmenetzbetreibern in Hamburg durchgeführt werden. Dabei ist dafür Sorge zu tragen, dass dies auch für städtische Unternehmen wie die SAGA gilt.
4. Der Bürgerschaft bis zum 31.12.2025 einen ersten Bericht zu erstatten und danach halbjährlich der Bürgerschaft über den Fortgang zu berichten.“

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