Dschungelmelodie – Die Schmetterlinge auf umweltFAIRaendern

mitdemkopfdurchdiewende-schmetterlingeDas gesamte Album „Herbstreise – Lieder zur Lage“ von den Schmetterlingen hat umweltFAIRaendern mit Erlaubnis der Band in den letzten Wochen erstmals im Internet online gebracht. Obendrauf gibt es nun noch die „Dschungelmelodie“ aus dem 1986 veröffentlichten Album „Mit dem Kopf durch die Wende“.

Alle Songs und die Texte der „Herbstreise – Lieder zur Lage“ aus dem Jahr 1979 von den Schmetterlingen sind hier. Wikipedia sagt über dieses Album: „Soundtrack des deutschen Herbst“ „Dschungelmelodie – Die Schmetterlinge auf umweltFAIRaendern“ weiterlesen

umweltFAIRaendern auf „Herbstreise – Lieder zur Lage“: Die Schmetterlinge – Das letzte Lied

cover6umweltFAIRaendern schließt die vollständige Veröffentlichung des Albums „Herbstreise – Lieder zur Lage“ von den Schmetterlingen mit „Das letzte Lied“ ab. Erstmals ist das 1979 auf Vinyl veröffentlichte Album damit auch als Stück musikalischer Zeitgeschichte vollständig im Internet verfügbar. Nach fast 40 Jahren, als die Songs entstanden, sind viele der Themen, die die Schmetterlinge auf der Herbstreise sangen, von einer manchmal beklemmenden Aktualität. Aber sie sind immer auch Mutmacher, weil sie auch die Erfolge eines gemeinsamen Kampfes für Freiheit und Selbstbestimmung im Munde führen. Für dieses Album und für die Erlaubnis, es online zu bringen, bedanke ich mich bei allen Schmetterlingen! „Das letzte Lied“ als Video ist hier …

  • Beachte die weiteren Links unter dem Video.

Die Texte:

Von der „Herbstreise – Lieder zur Lage“ sind auf umweltFAIRaendern als Video bereits die Lieder veröffentlicht:

umweltFAIRaendern auf „Herbstreise – Lieder zur Lage“: Die Schmetterlinge – Der große Stahlarbeiterstreik 1978/79

cover6Einer der wichtigsten sozial-ökonomischen Konflikte der westdeutschen Geschichte war der große Stahlarbeiterstreik für die 35 Stunden Woche in den Jahren 1978/79. Mit massenhaften Aussperrungen reagierten die Stahl-Unternehmen von Mannesmann und Krupp auf die Forderungen der ArbeiterInnen nach Arbeitszeit-Verkürzung und Lohnausgleich. Während des Streiks engagierten sich in den Betrieben die Beschäftigten, ertrugen Einkommenseinbußen und Medien, die ihren Kampf nieder schrieben. Der Streik wurde mit einem faulen Kompromiss beendet. Auch in der Druckindustrie wurde Anfang der 80er Jahre für die 35-Stunden-Woche gestritten. Dem Streik von Hundertausenden und ihren Familien setzten die „Schmetterlinge“ auf ihrer „Herbstreise – Lieder zur Lage“ 1979 ein Denkmal mit dem Song über den „Großen Stahlarbeiterstreik 1978/79“, den umweltFAIRaendern mit Erlaubnis der Band jetzt erstmals im Internet veröffentlicht.

Beachte die Links unter dem Video!

Die Texte:

Von der „Herbstreise – Lieder zur Lage“ sind auf umweltFAIRaendern als Video bereits die Lieder veröffentlicht:

umweltFAIRaendern auf „Herbstreise – Lieder zur Lage“: Die Schmetterlinge – Liebesgrüße aus Österreich (Zwentendorf)

nein-zwentendorf1978 sagten die ÖsterreicherInnen in einem Volksentscheid „Nein“ zum AKW Zwentendorf. Mit einer teuren Medienkampagne hatten Politik und Konzerne für die Inbetriebnahme des fertiggestellten AKWs (vom Typ Brunsbüttel/Krümmel) geworben – entsprechend fassungslos reagierten sie auf das Ergebnis. Auf ihrem Album „Herbstreise – Lieder zur Lage“ vertonten die Schmetterlinge dieses Ereignis auf ihre unnachahmlich großartige Weise in dem Song „Liebesgrüße aus Österreich“. umweltFAIRaendern.de bringt erstmals im Internet dieses Lied als Video. Und Liebesgrüße aus Hamburg gehen nach den erfolgreichen Volksabstimmungen gegen Vattenfall und E.on (Unser Hamburg – Unser Netz) und gegen die Olympia-Bewerbung (FAIRspielen.de) nach Wien und Österreich! „umweltFAIRaendern auf „Herbstreise – Lieder zur Lage“: Die Schmetterlinge – Liebesgrüße aus Österreich (Zwentendorf)“ weiterlesen

umweltFAIRaendern auf „Herbstreise – Lieder zur Lage“: Die Schmetterlinge – Hände über Hönnepel

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Den Song „Hände über Hönnepel“ veröffentlichten die Schmetterlinge auf dem Album „Herbstreise – Lieder zur Lage“ im Jahr 1979 über die Auseinandersetzungen zum Schnellen Brüter in Kalkar. Das Video gibt es jetzt auf umweltFAIRaendern.de

Zwei Songs sangen die Schmetterlinge auf dem 1979 veröffentlichten Album „Herbstreise – Lieder zu Lage“ über den Kampf gegen die Atomenergie. Mit „Hände über Hönnepel“ widmeten sie sich den Auseinandersetzungen um den Schnellen Brüter in Kalkar. In Kalkar sollte eine neue Reaktortechnik eingeführt werden, mit der das auch für Atomwaffen geeignete Plutonium erzeugt worden wäre. Das Lied beschreibt eine Etappe der (erfolgreichen) Auseinandersetzungen, die schließlich Anfang der 90er Jahre zum Aus für diese Plutonium-Technik führten.

Der fertig gebaute Brutreaktor Kalkar ging nie in Betrieb und ist heute ein Freizeitpark. Neben „Drei rote Pfiffe“ war der Song „Hände über Hönnepel“ bereits im Internet veröffentlicht. umweltFAIRaendern veröffentlicht mit Erlaubnis der Schmetterlinge nach und nach jetzt die gesamte „Herbstreise“.

Die Texte:

Beachte den weiteren Text und die Links unterhalb des Videos.

Von der „Herbstreise – Lieder zur Lage“ sind auf umweltFAIRaendern als Video bereits die Lieder der Seite 1 veröffentlicht:

Insgesamt vier Atomstandorte in Deutschland sind mit der Plutoniumtechnik verbunden. Neben Kalkar waren dies Wackersdorf und Hanau und das Atomforschungszentrum in Karlsruhe. In den 80er Jahren eskalierten die Auseinandersetzungen mit heftigen Demonstrationen gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage im oberpfälzischen Wackersdorf. Diese Plutoniumfabrik wurde schließlich in der zweiten Hälfte der 80er Jahre aufgegeben. Im hessischen Hanau wurden Plutonium-Brennelemente hergestellt, sogenanntes Mischoxid. Auch diese Fabriken des Siemens-Konzerns wurden – wie Kalkar – in den 90er Jahren endgültig beendet. Damit waren sämtliche Versuche, die Plutoniumwirtschaft in Deutschland zu etablieren – und damit ein nationaler Zugriff auf die Möglichkeit zum Bau von Atomwaffen – endgültig gescheitert.

1979, als die Schmetterlinge den Song aufnahmen, hatten mehrere Großdemonstrationen in Kalkar stattgefunden. Vor allem die Demo am 24. September 1977 erlebte einen bis dahin nie gekannten Aufmarsch an Polizei im gesamten Bundesgebiet. Während in Kalkar 50.000 Menschen demonstrierten, wurden viele tausend Demonstranten an Polizeisperren weitab des Geschehens von hochgerüsteter Polizei, bewaffnet auch mit Maschinenpistolen, auf Rastplätzen und Straßen an der Weiterfahrt gehindert. Nach den Demonstrationen in Brokdorf und Grohnde markierte die Demonstration in Kalkar in gewisser Weise einen Wendepunkt im Anti-Atom-Widerstand: Ein hochgerüsteter Polizeistaat zeigte seine ganze Härte, um mit allen Mitteln sein Atomprogramm durchzusetzen. Und scheiterte damit zumindest bei der Plutoniumindustrie.

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