Atomkatastrophe Fukushima: Vom Zufluchtsort aus denke ich an meine „Heimat Fukushima“

CA3G0081Anlässlich des zweiten Jahrestages der Atomkatastrophe in Japan veranstaltete die Evangelische Akademie in Tutzing vom 13. – 14.3.2013 die Tagung „Fukushima und die Konsequenzen„.  In der Ankündigung war zu lesen: „Die Dreifachkatastrophe von Fukushima brachte viel Leid in der Region und war ein tiefer Einschnitt für die japanische Energiepolitik. Mit Gästen aus Japan werden wir zum Jahrestag gemeinsam mit dem Bund Naturschutz/BUND einen deutsch-japanischen Austausch zur Energiewende in Japan und Deutschland führen.“ „Atomkatastrophe Fukushima: Vom Zufluchtsort aus denke ich an meine „Heimat Fukushima““ weiterlesen

Nach Fukushima: Japans Anti-Atom-Bewegung wächst

Über ein Jahr nach der Atomkatastrophe in Fukushima ist der erste Reaktor des AKW Oi in der Nähe von Tokio wieder in Betrieb genommen worden. Doch der Anti-Atom-Protest in Japan wächst. Zuletzt demonstrierten weit über 100.000 Menschen für das Ende der Atomenergie und in diesen Tagen kommt es zu Aktionen direkt vor den Toren des AKW Oi, die zeigen, wie viel Empörung und Wut die Menschen haben, wie tief der Schock über die Katastrophe in Fukushima ist.

Die japanische Atomgemeinde hat sich nach Fukushima öffentlich zurückgezogen, aber sie ist nach wie vor mächtig. Der Weltspiegel zeigt in einer aktuellen Reportage, wie sich der Protest in Japan organisiert und zeigt ein Interview mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten, der nach Fukushima von Atomunterstützer zum Atomaussteiger geworden ist.

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