FUKUSHIMA – SIEBEN JAHRE ATOMKATASTROPHE

„Vor sieben Jahren, am 11.März 2011, havarierte das Atomkraftwerk Fukushima. Für Deutschland der Trigger, der, nach den Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Harrisburg und 40 Jahren Auseinandersetzung, das Ende der nationalen Atomstromnutzung besiegelte. Aber vorbei ist „Fukushima“ noch lange nicht“, schreibt die Journalistin Juliane Dickel in ihrem Blog. Während zwischen Stuttgart und Neckarwestheim etwa 60.000 Menschen gegen die Laufzeitverlängerung der Regierung Merkel mit der FDP mit einer Menschenkette demonstrieren, kommt es in Japan nach einem Erdbeben und einem verheerenden Tsunami zur Katastrophe. Die Stromversorgung von drei Reaktoren bricht in Fukushima zusammen, die Kühlung versagt, Explosionen sprengen die Reaktoren und setzen die Radioaktivität frei.

Die Menschen in Japan gedachten heute der Katastrophe. Immer noch 70.000 Menschen leben laut FAZ in Notunterkünften. Die taz berichtet: „Fukushima – sieben Jahre später„. Vielerorts finden Demonstrationen und Mahnwachen statt. Anika Limbach sagt im Freitag „Danke, Habeck“ und stellt fest: „In Deutschland hängen immer noch überalterte Atommeiler am Netz, die gefährlich störanfällig sind.“ Im Neuen Deutschland fordert der Linke Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel unter „Ein Spiel mit dem Feuer“ eine internationale Bewegung gegen die Atomenergie. Mit einer ganzseitigen Anzeige (PDF) fordert die internationale Ärzteorganisation gegen den Atomkrieg, IPPNW: „Vollständiger Atomausstieg – jetzt: Atomfabriken in Gronau und Lingen schließen! Verbliebene Atomkraftwerke umgehend abschalten“.

Dokumentation: Die Anzeige der IPPNW mit tausenden UnterstützerInnen:

 

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