Rot-Grüne Politik des freiwilligen Verzicht: Wieder 44 Atomtransporte im vierten Quartal 2019 durch Hamburg

Die Atomtransporte mit Kernbrennstoffen – also mit angereichertem Uran – sollen aufgrund einer freiwilligen Vereinbarung für den Hamburger Hafen zurückgehen. Doch in der Summe bleibt die Zahl der Atomtransporte in Hamburg weiter hoch. Statt per Schiff gehen Kernbrennstoffe per LKW durch die Hansestadt. Sonstige radioaktive Stoffe, die nicht von der freiwilligen Vereinbarung des rot-grünen Senat mit den Hafenunternehmen betroffen sind, finden weiter ungestört statt. Die Bürgerschaftsfraktion der Linken und ihr zuständiger Abgeordneter Stephan Jersch haben den Senat wie üblich befragt, welche Atomtransporte im letzten Quartal durch Hamburg stattgefunden haben: Allein elf Atomtransporte haben demnach mit solchen Kernbrennstoffen von Oktober bis Dezember 2019 durch Hamburg stattgefunden. Absender waren die Uranfabriken in Lingen und URENCO in Gronau und im niederländischen Almelo. Ziel waren Orte meist in Schweden. Weitere 23 Atomtransporte fanden mit „sonstigen radioaktiven Stoffen“ durch Hamburg statt. Das ist z.B. Uranerz zur Herstellung von Kernbrennstoffen. Die Daten sind hier in der Drucksache 21/19760 veröffentlicht (siehe auch hier (PDF)). Eine detaillierte Auswertung ist auf der Homepage Atomtransporte durch Hamburg stoppen zu finden.

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