Bundesregierung forciert Kernfusionforschung – Bundestag soll Gesetzentwurf und Haushaltsmittel beschließen

Bereits nach der Sommerpause könnte das Thema Kernfusion den Deutschen Bundestag beschäftigen. Dann soll der Regierungsentwurf für die gesetzlichen Regelungen der Fusion eingebracht werden. Begleitet wird das durch den Ausbau staatlicher Forschungsmittel: Im kommenden Jahr soll das Bundesforschungsministerium die Fusionsforschung in Deutschland mit einer Summe 179 Millionen Euro fördern. Weitere Finanzmittel kommen von mehreren Bundesländern hinzu, wo Projekte für die Fusionsforschung betrieben werden. Außerdem sind z.B. unter dem Titel „685 55 -165″ Investitionen in die regulatorische Fusionsforschung – Strategischer Ausbau der Forschungs-Ökosysteme“ für das Haushaltsjahr 2027 Investitionen von 5 Millionen Euro geplant. Bist zum Haushaltsjahr 2030 soll dieser Betrag auf insgesamt neun Millionen Euro erhöht werden. Insgesamt will die Bundesregierung bis zu zwei Milliarden Euro bis 2029 für den Ausbau der Kernfusionsforschung investieren. „Bundesregierung forciert Kernfusionforschung – Bundestag soll Gesetzentwurf und Haushaltsmittel beschließen“ weiterlesen

Strahlendes Atomerbe Uranbergbau Wismut – Fast neun Milliarden Euro Sanierungskosten

143 Millionen Euro kostet es den Steuerzahler*innen voraussichtlich im Jahr 2027, das strahlende Erbe des DDR-Uranbergbaus für die russische Atomenergie bei der Wismut in Ostdeutschland aufzuräumen. Insgesamt, so ist im Haushaltsentwurf der Bundesregierung zu lesen, wird mit Kosten von 8,9 Mrd. Euro für die Sanierung gerechnet. Der Clou: Um Kosten zu sparen, hat die damalige Bundesregierung die Sanierung der weiträumig radioaktiv belasteten Uranbergbaugebiete in Thüringen und Sachsen nicht wie sonst üblich im Rahmen des Atomgesetzes geregelt. Der Uranbergbau für die ehemalige Sowjetunion seit den 1950er Jahren in der DDR hat nicht nur über Jahrzehnte für massive Umweltschäden, sondern auch für erhebliche Gesundheitsschäden gesorgt. Vor allem die im Uranbergbau Beschäftigen erkrankten oftmals an Lungenkrebs und starben daran. „Strahlendes Atomerbe Uranbergbau Wismut – Fast neun Milliarden Euro Sanierungskosten“ weiterlesen

Bundesregierung hält geheim: URENCO Uran und die Verteidigung

Die Bundesregierung bleibt bei ihrer Geheimhaltung, wenn es darum geht, welche Rolle das teilweise deutsche Uranunternehmen URENCO für die militärische Verteidigungspolitik von Großbritannien spielt. Auf eine Schriftliche Frage im Bundestag antwortet sie auch nur zur Hälfte. „Bundesregierung hält geheim: URENCO Uran und die Verteidigung“ weiterlesen

Radioaktiv: Mehr als 6.000 Krebstote jährlich in der Nähe von US-Atomkraftwerken

Das Risiko an Krebs zu erkranken, steigt, je näher Menschen in der Umgebung von Atomkraftwerken wohnen. Dieses Ergebnis hat eine umfangreiche Studie der renommierten Harvard-Universität bereits im Frühjahr 2026 aufgezeigt (umweltFAIRaendern hatte berichtet). Nun kommentiert die Atom- und Strahlenschutzkommission des BUND (BASK) diese Studienergebnisse: Im Untersuchungszeitraum von 2000-2018  wurden demnach insgesamt 115.586 zusätzliche Krebstodesfälle in Wohnnähe zu Atomkraftwerken festgestellt. Das „entspricht etwa zusätzlich 6.080 Todesfälle pro Jahr in den USA“, heißt es in der Zusammenfassung der BASK. „Radioaktiv: Mehr als 6.000 Krebstote jährlich in der Nähe von US-Atomkraftwerken“ weiterlesen

Abnehmende Sicherheit? Immer weniger Polizeischutz für Atomtransporte mit hochradioaktivem Atommüll in NRW

Ausgerechnet die FDP fragt in NRW nach den Einsätzen der Landespolizei von NRW im Zusammenhang mit extrem gefährlichen Atomtransporten von hochradioaktivem Atommüll, die derzeit rund vier fünf Mal pro Monat für die nächsten Jahre von einem fragilen Zwischenlager in Jülich in ein auch nicht wirklich überzeugendes Zwischenlager mit wahrscheinlich verlängerter Laufzeit in Ahaus rollen (sollen). Eine Erkenntnis: Waren im März, als die ersten Transporte nach lange politischen Konflikten noch von 2700 Polizist*innen begleitet, sind es inzwischen nur noch 500 bis 400 im Juli.  So heißt es in der Antwort der Landesregierung NRW auf die Kleine Anfrage: Castor-Transporte nach Ahaus – Welche Folgen hat die Bindung tausender Polizeikräfte, Beamtinnen und Beamten, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? „Abnehmende Sicherheit? Immer weniger Polizeischutz für Atomtransporte mit hochradioaktivem Atommüll in NRW“ weiterlesen

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