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Das Nazi-Verbrechen geht weiter: Richter und die Verweigerung der Ghetto-Rente

Vor dreißig Jahren am 09. November 1967 störten Detlev Albers (l.) und Gert Hinnerk Behmler (r.) im Audimax der Hamburger Universität die trditionelle Rektoratsübergabe zu Beginn des Semesters und sind mit ihrem Banner "Unter den Talaren Muff von 1 000 Jahren" zum Symbol des Studentenprotests der 68er geworden.(Foto oben nur in s/w) Am Samstag (08.11.97) erinnerten Albers, heute Jura-Professor und Vorsitzender der Bremer SPD, und Behlmer, Staatsrat der Hamburger Senatskanzlei, im Audimax mit dem gleichen Banner von damals an ihre Aktion, mit der sie auf die verkrusteten und autoritären Strukturen an deutschen Universitäten aufmerksam machen wollten. dpa COLORplus Am 9. November 1967 störten Detlev Albers (l.) und Gert Hinnerk Behmler (r.) im Audimax der Hamburger Universität die traditionelle Rektoratsübergabe zu Beginn des Semesters. Mit ihrem Banner "Unter den Talaren Muff von 1 000 Jahren" wurden sie zum Symbol des Studentenprotests der 68er.

Im November 1967 störten Detlev Albers (l.) und Gert Hinnerk Behmler (r.) im Audimax der Hamburger Universität die traditionelle Rektoratsübergabe zu Beginn des Semesters mit ihrem Banner „Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren“. Aktuelle Verfahren zur Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus zeigen: Der Muff ist immer noch vorhanden!

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Atomausstieg und eidgenössische Abstimmung: Schweizer Atomlobby geht der Pfuus aus

mehr-demokratieDie Atomenergie in der Schweiz am Ende? „Das Nuklearforum ist das Mutterschiff der Schweizer Atomlobby. Hier sammeln sich die Befürworter der Kernenergie. Doch nun ist die Schlagkraft dieses Panzerkreuzers erheblich geschwächt. Wie SonntagsBlick erfahren hat, beendet das Forum die langjährige Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Burson-Marsteller (BM)“, ist im Blick zu lesen. Im November wird noch in der Schweiz über eine Atomausstiegsinitiative für ein geordnetes Ende abgestimmt. Dafür hat sich das Nuklearforum noch die Zusammenarbeit mit der Werbeagentur gesichert. Doch zum Jahreswechsel 2017 läuft der Vertrag aus. Zu teuer für eine Branche, mit der sich immer weniger Geld verdienen lässt. Über das Volksbegehren zum Atomausstieg in der Schweiz berichtet die NZZ unter der Überschrift „Eidgenössische Abstimmung im November: Stimmvolk entscheidet über Atomausstiegsinitiative“.

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Atommüllkonferenz: Auf dem Prüfstand – Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle und der Strahlenschutz

Castoren-Fertigung bei GNS - Wie sehen die künftigen Anforderungen an die Zwischenlagerung aus? Foto: GNS

Castoren-Fertigung bei GNS – Wie sehen die künftigen Anforderungen an die Zwischenlagerung aus? Foto: GNS

Die Anti-Atom-Initiativen stellen auf ihrer nächsten Atommüllkonferenz (AMK) am 24. September in Göttingen die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle und den Strahlenschutz auf den Prüfstand. Atommülllager in Jülich und Brunsbüttel ohne ausreichende Atomrechts-Genehmigungen, der mögliche Neubau einer Castor-Halle in Lubmin, laufende Nachrüstungen im Zuge des Terrorschutzes an allen Zwischenlagern, fehlende heiße Zellen und die Erkenntnis, dass die Zwischenlagerung 80 und mehr statt der bislang genehmigten 40 Jahre dauern kann, werfen erhebliche sicherheitsrelevante Fragen auf. Der Atommüllreport plant außerdem für den 25. November eine Fachtagung zum Thema Zwischenlagerung. Zweites Schwerpunktthema der AMK ist die eher im Stillen laufende nationale Umsetzung der EU-Strahlenschutz-Richtlinie 2013/59/Euratom. Bis Februar 2018 muss die auch in der Bundesrepublik umgesetzt werden – mit der Möglichkeit, strengere Regelungen als die derzeit kritisierten zu treffen.

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Atomenergie: Luftabwehrraketen vor iranischer Urananreicherungsanlage

Von George Chernilevsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7012236

Stationiert an der Uranfabrik des Iran: Abschussfahrzeug der russischen Luftabwehrrakete vom Typ S-300. Foto: George Chernilevsky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

An der iranischen Urananreicherungsanlage Fordo sind laut einem Bericht des DLF und anderer Medien russische Luftabwehrraketen vom Typ S-300 zur Sicherung der Atomanlage stationiert worden. Auch weitere Atomanlagen im Iran sollen demnächst mit diesen Raketen unter Schutz gestellt werden. Die Urananreicherung in Zentrifugen ist eine typische Dual-Use-Technologie, mit der nicht nur Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken, sondern grundsätzlich auch hochangereichertes Uran für Atomwaffen hergestellt werden kann. Daher unterliegen derartige Anlagen hohen Sicherheitskontrollen. Deutschland betreibt eine solche Urananreicherung z.B. in Gronau. Die Anlage gehört mit weiteren Standorten in Almelo (NL), Capenhurst (GB) und den USA (New Mexico) zur URENCO.

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Leck mich am Arsch – Rio Reiser lebt

Muss ich mehr sagen?

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Gemeinsam gegen CETA – in Hamburg und überall

CetaTTipStoppWas wir schaffen können, wenn wir gemeinsam aktiv sind? Das haben wir in Hamburg nicht nur bei NOlympia-Hamburg gezeigt, sondern auch beim Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ Dieses Video von Rantanplan und dem Netze-Chor sagt mir immer wieder: Wir schaffen das! Wir haben mehrfach der Old-School-Senatspolitik, Vattenfall, E.on, der Handelskammer und anderen Irrläufern die Grenzen gezeigt. Jetzt geht es um Welthandel, Konzerne, unsere Rechte für eine faire Welt und um CETA!

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Gorleben und die restliche Strahlenwelt – ENTRIA-Tagung mit Personalie über Atommüll, Konflikte, Beteiligung und Akzeptanz

19012016-Gesicht zeigen-Konrad stoppen314Internationale Tagung über die Atommüll-Probleme im Berliner Harnack-Haus. Einem Wissenschafts-Ort, der auch mit den Anfängen der  Atomenergie in Nazi-Deutschland verbunden ist. Damals immer wieder Tagungsort der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und auch ihres Physik-Instituts, das unter Kontrolle des Heereswaffenamts maßgeblich an der Entwicklung der Atomenergie arbeitete. Am 19. und 20. September wird das staatliche Forschungsprojekt ENTRIA an dieser Stätte in Berlin-Dahlem mit internationaler Beteiligung über „Governing Nuclear Waste – Conflicts, Participation and Acceptability“ debattieren. (Programm, PDF) Den Beitrag über die Rolle von Gorleben in der nuklearen Atommüll-Debatte hält ausgerechnet Anselm Tiggemann, der 2010 im Auftrag des Niedersächsischen Umweltministeriums unter Hans-Heinrich Sander (FDP) eine höchst umstrittene Studie zur Standortentscheidung für Gorleben erstellt hatte und Mitarbeiter bei der CDU war/ist. (Mitarbeiter bei der CDU (NRW)).

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Demokratische Energiepolitik in Hamburg: Energienetzbeirat – Die Dritte

HEW1Infolge der Umsetzung des Volksentscheids „Unser Hamburg – Unser Netz“ läuft in kleinen Schritten auch die Demokratisierung der Energiepolitik. Neben der Rekommunalisierung der Energienetze der Hansestadt und damit der Zuständigkeit von Senat und Bürgerschaft statt E.on und Vattenfall, hat sich inzwischen der Energienetzbeirat auf den Weg gemacht, die gesellschaftlichen Akteure der Energiewende einzubeziehen und damit auch die Kontrollmöglichkeiten zu verbessern. Am 1. September steht nun ab 17 Uhr in der Umweltbehörde die dritte öffentliche Sitzung des Energienetzbeirats inkl. einer Bürgerfragestunde an, u.a. mit dem Thema „Ersatz des klimaschädlichen Heizkraftwerks Wedel“ und der Wahl einer dreiköpfigen „Koordinations-Gruppe“. Den Entwurf einer Tagesordnung findet man hier online.

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Geschichte Atomenergie: Plutonium – Das lebensbedrohliche Vermächtnis der Wiederaufarbeitung

plutoniumIm Zeitalter des Internets ist der Glaube weit verbreitet, alles wäre Online zu finden. Leider ist dem nicht so und deshalb widmet sich umweltFAIRaendern immer wieder der Aufgabe, alte Materialien zur Geschichte der Atomenergie zu digitalisieren und online zu bringen. Diesmal mit einer Greenpeace-Broschüre (*) aus dem Jahr 1989, die in der Reihe „Restrisiko“ als Nr. 5 unter dem Titel „Das lebensbedrohliche Vermächtnis der Wiederaufarbeitung – Plutonium – Reichtum und Tod“ erschienen ist. AutorInnen waren Dipl-Ing. Lutz Gärtner und Ulrike Fink von Rabenhorst, die damals beide bei der Gruppe Ökologie (heute Intac) in Hannover tätig waren.

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Angereichertes Uran im Krisengebiet: URENCO beliefert die Ukraine mit Brennstoff für AKWs

URENCO-Ukraine-VertragTrotz der anhaltenden, zum Teil bewaffneten Konflikte, wird der Uran-Konzern URENCO künftig die Ukraine mit dem erforderlichen angereicherten Brennstoff für den Einsatz in den dortigen Atommeilern beliefern. URENCO ist im Besitz der Niederlande und Großbritannien sowie der deutschen Konzerne E.on und RWE. Das Unternehmen betreibt Anreicherungsanlagen u.a. im westfälischen Gronau. Deren Betrieb ist vom Atomausstieg ausgenommen und ohne jede Befristung. Ein entsprechender Liefervertrag ist im Beisein der britischen Botschafterin zwischen URENCOs CEO Thomas Haeberle und dem Präsidenten Yuriy Nedashkovskyider von der ukrainischen Energoatom in Kiew unterzeichnet worden. Angaben zum finanziellen Umfang des neuen Liefervertrages wurden offenbar nicht gemacht. Die Fertigung der Brennelemente für die ukrainischen Atommeiler erfolgt bei Westinghouse im schwedischen Västeras.

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Austern, Krieg und Joan Baez

Joan Baez - Lorient - France - Bretagne 2016Da war ich ja nun mal endlich Sommerurlaub machen in der Bretagne oder Breizh, wie die Einheimischen sagen. Nicht nur wunderschön dort. Nicht nur, dass ich endlich die Gelegenheit genutzt habe, das bedrohte Exemplar der Gattung Meeresfrüchte sprich Auster (Welt) am Wegesrand genauer zu studieren. Nicht nur, weil an vielen touristischen Orten und auf Veranstaltungen der Ausnahmezustand durch Polizei- und Militärpräsenz deutlich wahrnehmbar ist. Nicht nur, dass mir in erschreckendem Maße bei der Durchreise über die Normandie in die Bretagne mehr als deutlich wurde, in welcher Weise Deutschland mit seinen zwei Weltkriegen bis heute Spuren hinterlassen hat, die nicht nur in Friedhöfen, sondern auch unendlich vielen Bunker-Anlagen bis heute eine Mahnung gegen Krieg, Nationalismus und Faschismus sind. Beeindruckend auch das „Interceltic-Festival“ in Lorient, wo ich endlich auch ein Konzert mit Joan Baez (Youtube, ihre Homepage hier) erleben konnte: Ein vielleicht altmodisches, aber schönes Plädoyer für eine „andere Welt“ ohne Kritik, Rassismus und Ausbeutung! Leider reichte die Zeit nicht mehr für die Corrs.

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Vattenfall: Finanz-Vorstand geht

Bond-Vattenfall-Vorstand

Künftige Ex-Finanz-Vorständlerin von Vattenfall: Ingrid Bonde, Chief Financial Officer (CFO) and Deputy Chief Executive Officer. Foto: Vattenfall/Jeanette Hägglund

Bekommt da etwa irgendwer kalte Füße? Vattenfall braucht zum Jahresende eine neue Person im Vorstand für die Finanzen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird die bisherige Finanzchefin Ingrid Bonde im Gesamtkonzern in Schweden das Unternehmen nach „fantastischen Jahren“ verlassen. EinE NachfolgerIn gibt es bislang noch nicht.

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