Nicht nur verstrahlt: Vattenfalls Kohlekraftwerke vergiften Umwelt und Menschen

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Verstrahlt oder vergiftet? Vattenfalls Energiepolitik schadet in jedem Fall der Gesundheit. Foto: Dirk Seifert

Kohleverstromung schädigt nicht nur das Klima, sondern auch die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Greenpeace. „Durch Deutschlands Kohlekraftwerke sterben statistisch gesehen rund 3.100 Menschen verfrüht. Sie verlieren zusammen rund 33.000 Lebensjahre. Das sagt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie aus, welche die Organisation am gestrigen Mittwoch unter dem Motto „Tod aus dem Schlot“ vorstellte“, schreiben die Klimaretter. Dort kann man sich ausführlicher über die Studie informieren.

Neben RWE richtet sich die Studie auch gegen Vattenfall, die über 80 Prozent ihres Stroms mit Braunkohle vor allem in der ostdeutschen Lausitz erzeugen. Vattenfall hat natürlich schon festgestellt, dass das Unsinn ist, was Greenpeace behauptet. Die Pressemitteilung gibt es hier. Selbstverständlich verfügt Vattenfall über die modernsten Kraftwerke, allesamt ordentlich saniert und mit allen Meßwerten bliebe man deutlich unter den Genehmigungsgrenzwerten. Greenpeace verfolge mit der Studie die klare „Absicht, den Energieträger Kohle zu diskreditieren und den Menschen Angst zu machen“, so Vattenfall.

Zur Kohleverstromung siehe auch hier: Klimakatastrophe in und aus Australien: Weltweit größte Kohleminen sollen erschlossen werden

und hier: Kolumbien: “Blutige Kohle” für deutschen Strom – Menschrechtsverletzungen und Umweltzerstörung

Weitere Hintergrundinfos bei Greenpeace: Hier die Übersichtsseite über die Studie und hier die Studien:

27.03.2013 Kohle-Gesundheitsreport

02.04.2013 Uni Stuttgart: Health Impacts of Coal Fired Power Stations in Germany

28.03.2013 Todesfälle durch Kohle

 

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