Keine Uran-Brennstoff-Connection in Lingen: Kooperationsantrag zurückgezogen

Keine Uran-Brennstoff-Connection in Lingen: Kooperationsantrag zurückgezogen

Wirtschaftsminister Robert Habeck hat heute auf einer Pressekonferenz erklärt, dass die von dem französischen Atomkonzern Framatome und dem russischen Pendant TVEL angestrebte nukleare Kooperation bei der Uranbrennelemente-Fertigung der ANF in Lingen nicht zustande kommen wird. Habeck erklärte, das russische Unternehmen, das zum Staatskonzern Rosatom gehört, den im Frühjahr 2021 gestellten (update: der ) Antrag zu einer Kooperation (sei) zurückgezogen (worden) hat.* “Der Antrag ist nicht mehr zur Bearbeitung in diesem Ministerium.” Diese Maßnahme sei schon ein paar Tage her, ergänzte der Minister auf Nachfrage. Weitere Hintergründe nannte er nicht. Noch am Dienstag hatte sein Ministerium auf Nachfrage zum Thema Auskünfte verweigert. (Foto: Habeck 2016)

UPDATE 250202022: * Es gibt Hinweise, dass der französische Konzern Framatome und nicht TVEL den Antrag zurückgezogen hat. Tatsächlich hatte Habeck nur gesagt, der ‘Antrag sei zurückgezogen worden`, ohne konkret zu sagen, wer das getan hat. Dass Russland das getan hätte, war meine – vermutlich falsche  – Schlussfolgerung. Dafür bitte ich um Entschuldigung. 

Siehe zum Hintergrund auch:

Dirk Seifert

Ein Gedanke zu “Keine Uran-Brennstoff-Connection in Lingen: Kooperationsantrag zurückgezogen

Kommentare sind deaktiviert.