Frankreich nimmt neuen mobilen Atomreaktor in Betrieb

Frankreich nimmt seit Anfang Januar schrittweise einen neuen Atomreaktor in Betrieb. Nach dem über viele Jahre verzögerten und extrem überteuerten Groß-Reaktor EPR in Flammanville ist es bereits der vierte „Mini-Reaktor“, der seit 2019/20 in Betrieb geht. Zwei weitere Reaktoren dieser Baureihe sind in Arbeit und sollen bis 2030 fertiggestellt sein. Der vergleichsweise kleine Reaktor hat eine Leistung von 150 MW. Zuvor war ein solcher Atomreaktor nach einer üblichen Testphase im April 2024 offiziell in Dienst gestellt worden. Der neue Reaktor wird an Bord eines mit Atomwaffen bestückten U-Boots namens De Grasse eingesetzt und die sowohl dem Antrieb als auch der Energieversorgung. Darüber berichtet u.a. das Online-Portal Militär-Aktuell. Foto: KI generiert.

Der erste Reaktor dieser Baureihe wurde laut ES&T (2020) ca. 2019/20 in Betrieb genommen: „Die Aufnahme in den aktiven Dienst ist – so das französische Verteidigungsministerium – für 2021 geplant. Bis 2025 sollen drei weitere Barracuda-Boote („Duguay-Trouin“, „Tourville“, „de Grasse“) ausgeliefert werden, zwei weitere werden die Flottille der nuklearangetriebenen Barracudas bis 2029/2030 vervollständigen („Casabianca“ und „Rubis“).“

Atomangriffs-U-Boot Duguay-Trouin (S636)  Über diese Boote heißt es bei itamilradar.com: “A few weeks after the Chief of the Defense Staff, Thierry Burkhard, praised them before the Senate Defense Committee in November 2023, the Chief of the Naval Staff also had high praise for the SNAs built by the Cherbourg shipyard of Naval Group. A successful milestone for the nuclear submarine Suffren, built in Cherbourg “These are excellent vessels. I often say that these Suffren-class nuclear attack submarines are war beasts,” he explained. Facing the senators, Admiral Vaujour detailed the high level of performance of these “sea hunters.””

Auf NAVAL heißt es mit  Stand 2007 weiter: „Barracuda Kernantriebssystem – Das Kernantriebssystem ist ein neues Hybriddesign, das elektrischen Antrieb für wirtschaftliche Geschwindigkeiten und Turbo-Mechanischen Antrieb für höhere Geschwindigkeiten bietet. Das Kraftwerk wird auf Technologien basieren, die für den 150MW K15 Druckwasserreaktor entwickelt wurden, der im U-Boot der Triomphant-Klasse und im Flugzeugträger Charles de Gaulle installiert ist. Thermodyn von Le Creusot wurde ausgewählt, um die beiden Turbogeneratoren und eine Antriebsturbine für jedes Schiff bereitzustellen.“

Wikipedia schreibt: Die Boote haben einen Druckwasserreaktor K15 mit einer Leistung von 150 MW, der zwei Turbosätze mit je 10 MW antreibt, die zwei Elektromotoren speisen. Als Notaggregate sind zwei MAN-Dieselgeneratoren mit je 480 kW (653 PS) Leistung verbaut.

Die Suffren-Klasse, auch als Barracuda-Klasse bezeichnet, ist eine Klasse von im Zulauf befindlichen nukleargetriebenen Jagd-U-Booten der französischen Marine. Die „De Grasse“, das vierte nuklear angetriebene Angriffs-U-Boot der Barracuda-Klasse.

Weitere zum Hintergrund auf umweltFAIRaenern.de

NASA fliegt Saudi-Arabien CubeSat an Bord des Testflugs Artemis II

Artemis2. Start nicht mehr im Februar. Zur Geschichte, Gegenwart und zu den Realitäten gehört auch: „NASA fliegt Saudi-Arabien CubeSat an Bord des Testflugs Artemis II“ https://www.nasa.gov/blogs/missions/2025/05/13/nasa-to-fly-saudi-arabia-cubesat-aboard-artemis-ii-test-flight/

Einladung zur 28. Atommüllkonferenz am 7. Februar in Göttingen

Die Risiken bei der Lagerung hoch radioaktiver Abfälle aus der Atomstromerzeugung benötigt enorme Ressourcen und technischen Fähigkeiten. Fast überall auf der Welt wird das Ewigkeitsproblem auf mehr oder weniger hohem Niveau „hantiert“. Trotzdem sollen in NRW über 150 Atommülltransporte über Autobahnen unter hohem Sicherheitsaufwand stattfinden, wenn eine Klage des BUND in NRW das nicht verhindert. Dieser Atommüll darf auf Teufel kommt raus nicht ungeschützt mit der menschlichen Umwelt in Verbindung kommen. Aber Atomenergie ist politische Macht. Ist technologisch Nobelpreisniveau. Und es ist Leben und Gesundheit der Menschen dort, die an Standorten sind, die mit Atommüll wohnen oder wohnen sollen. Gute Idee, darüber unter betroffenen zu ratschlagen und zu prüfen. Anmeldung erforderlich.

Einladung zur 28. Atommüllkonferenz am 7. Februar in Göttingen

Am 7. Februar findet die nächste bundesweite Atommüllkonferenz statt. Sie startet mit zwei Fachvorträgen, in denen wir uns mit dem aktuellen Stand der „End“lager-Suche und dem BGZ-Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung beschäftigen werden.
Im November 2025 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) neue Arbeitsstände veröffentlicht. Die Gebiete, die für ein tiefengeologisches Atommülllager in die engere Auswahl kommen, werden immer konkreter. Gleichzeitig wird unter dem Deckmantel der Optimierung eine Beschleunigung des Suchverfahrens propagiert. Die jetzt vorliegenden Eckpunkte der StandAG-Novelle des Bundesumweltministeriums werfen deutliche Fragen auf, ob das ohne Abstriche für Sicherheit und Beteiligung abgehen wird.
Gleichzeitig stellte die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) die mittlerweile 3. Version ihres Forschungsprogramms zur Zwischenlagerung vor. Wir berichten über den aktuellen Stand und werfen insbesondere einen kritischen Blick auf die Lücken und offenen Fragen, die im Rahmen der zu verlängernden Zwischenlagerung noch dringend zu schließen sind.
Nach den beiden Fachvorträgen und einer Mittagspause werden vier Arbeitsgruppen angeboten:

Hier ist die Atommüllkonferenz.de. 

Artemis-2-Rakete steht auf ihrem Startplatz

Nasa: Artemis Rakete auf der Startrampe. Die neue Reise von Menschen zum Mond.

Das ist irgendwas mit Atomenergie oder Forschung und Entwicklung am Rande des Universums. Der Schritt, der vor Apollo 11 stattfand, damals. Menschen umrunden den Mond. Heise.de berichtet auf seiner Seite aktuell über etwas vermutlich sehr bedeutsames für die Menschheit, „all mankind“ : „Die Rakete der NASA, die zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Menschen zum Mond bringen soll, rollt Richtung Startrampe.„

Wenn ich das richtig sehe, soll der Start wohl etwa am 6. Februar erfolgen. Materialeinsatz und Technik am obersten Limit und mit Menschen an Bord.

Menschheit? Männer? Wikipedia schreibt zur Besatzung: „Das Orion-Raumschiff bietet Platz für bis zu vier Personen. Die Besatzung von Artemis 2 wurde am 3. April 2023 bekanntgegeben.[8] Sie wird sich wie folgt zusammensetzen:

Ersatzmannschaft

Ja, dass die ErsatzMannschaft benannte Besetzung bei Wikipedia die Frau übersieht ist schon ziemlich dumm.

Immerhin. So ein paar mehr als 50 Jahre nach der Apollo Mond Mission sind nun 2 von 6 maximal Mitfliegenden Frau. Ziemlich knapp die Hälfte, aber eben doch nur 33,33 Prozent. Interessant: Würde Hansen ausfallen, würde Sidney-Gibbons nachrücken. Dann wären zwei Frauen bei einer Startcrew von vier Personen dabei. In jedem Fall eine Person aus Kanada.

Und was hat das mit Atomenergie zu tun? Siehste hier, wieder heise.de: Artemis-Programm: NASA bekräftigt Pläne für Atomreaktoren auf dem Mond – Die NASA will wieder Menschen zum Mond bringen, diesmal sollen sie auch bleiben. Nötig seien dafür auch Atomreaktoren, hat die US-Weltraumagentur bekräftigt.

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