Demokratie und ChatGPT – KI: Nutzen Sie Mister Google. Wie geht Politik?

(COP29, Baku, 45zuspät) ChatGPT40 kostenlos antwortet: „Hier sind konkrete Maßnahmen, um den Blog umweltFAIRaendern.de besser auffindbar zu machen“… : Warum wäre das wichtig? Die Antwort geht so weiter… “ (Daten, gefühlt als Bild: KI- Lasst uns demokratisch abstimmen über die Algorithmen!) So sind die Regeln: “

  1. Keyword-Recherche: Nutzen Sie Tools wie Google Keyword Planner oder Ubersuggest, um Begriffe zu identifizieren, die Menschen in Bezug auf Themen wie HALEU, Atomenergie und Umweltthemen häufig suchen. Beispielsweise könnten Keywords wie „HALEU Risiken“, „Atomkraft Deutschland 2024“, oder „erneuerbare Energien Politik Deutschland“ relevant sein. Platzieren Sie diese Keywords in Überschriften (H1, H2) und natürlich im Text.
  2. SEO-optimierte Titel und Meta-Beschreibungen: Erstellen Sie für jeden Artikel individuelle, ansprechende Titel-Tags und Meta-Beschreibungen. Diese sollten das Haupt-Keyword enthalten, etwa „HALEU – Risiken und Chancen der neuen Atomkraft-Technologie“, um potenzielle Leser neugierig zu machen. Die Meta-Beschreibung sollte eine kurze Zusammenfassung bieten und das Keyword einbauen (z. B. „Erfahren Sie, wie HALEU die Atomindustrie verändern könnte“).
  3. Strukturierte Daten (Schema Markup): Verwenden Sie Schema Markup für Blog-Posts, um den Suchmaschinen zusätzliche Informationen über den Inhalt bereitzustellen. Für einen Blog eignet sich etwa das Article-Markup (für die allgemeinen Artikelinformationen) und Breadcrumb-Markup (für die Navigationsstruktur). Damit verbessern Sie die Anzeige in Suchergebnissen und erhöhen die Klickrate.
  4. Optimierung der Ladegeschwindigkeit: Seiten mit langen Ladezeiten haben schlechtere Rankings. Nutzen Sie Tools wie Google PageSpeed Insights oder GTmetrix, um die Seitengeschwindigkeit zu testen. Komprimieren Sie große Bilder, aktivieren Sie Caching und entfernen Sie nicht benötigte Plugins oder Skripte, um die Ladezeiten zu verbessern.
  5. Backlinks und externe Verlinkungen: Erweitern Sie das Linknetzwerk von umweltFAIRaendern.de, indem Sie auf relevante, vertrauenswürdige Quellen verweisen und umgekehrt. Schreiben Sie Gastartikel auf befreundeten Blogs oder Umweltseiten und verlinken Sie auf den eigenen Blog. Solche Backlinks signalisieren den Suchmaschinen, dass der Blog als vertrauenswürdig und relevant eingestuft wird.
  6. Aktualisierung und konsistente Veröffentlichung: Suchmaschinen bevorzugen aktuelle Inhalte. Aktualisieren Sie regelmäßig bestehende Artikel mit neuen Informationen und veröffentlichen Sie konsistent neue Beiträge zu den aktuellen Umweltthemen.
  7. Bildoptimierung und Alt-Tags: Die Nutzung von Alt-Tags in den Bildern ist entscheidend. Versehen Sie jedes Bild mit einem Alt-Text, der das Hauptthema beschreibt (z. B. „HALEU-Brennstofflager“), damit die Bilder auch über Google-Bildsuche gefunden werden können.
  8. Content-Vermarktung in sozialen Medien: Teilen Sie die Artikel regelmäßig über Kanäle wie Twitter, Facebook und umweltrelevante Foren. So ziehen Sie mehr Besucher an, was die Sichtbarkeit in Suchmaschinen verbessern kann.“

Wer Nummer 6 nicht schafft, ist nach dieser Auskunft #unauffindbar.

(((Und ich habe für diesen Test „bis zu“ 10 mal mehr Strom verbraucht, als über eine bisherige „Google-Anfrage“ (wie viel war die jetzt?). (und wird nicht grad ungefragt in jedem Browser als Standarf „KI“ angeboten? Warum?) Ist das Demokratie oder was habe ich falsch verstanden? Wird nicht umgekehrt ein Schuh daraus? Und wie genau kann ein Unternehmen mit den Daten, die es von den Usern bisher und dabei „kassiert“, noch mehr Geld als nur über Werbung verdienen? Nein, es geht nicht direkt um Bet@Win, auch nicht um die Börse und Bitcoin (aber total CO2-AUCH). Wenn wenige immer mehr Machtmittel bezahlen können, um einfach weiterzumachen und Arme noch elendiger werden zu lassen, dann ist das kein Beitrag für Demokratie, Freiheit oder Gleichheit. Adieu, Thomas Hobbes. Es braucht Menschenrechte! Für jedEn EINEn! Vereinte Nationen für alle! Keine Macht für Niemand!)))

ChatGPT sagt auf Nachfrage auch: Wenn ich diese antwort online stelle, ist das ok?

ChatGPT: Ja, du kannst die Antwort gerne online stellen. Sie basiert auf allgemeinen SEO-Prinzipien und enthält keine geschützten oder urheberrechtlich bedenklichen Inhalte.

Und wieso taucht so oft dieses HALEU auf? Klar: Weil umweltFAIRaendern über diesen GAME.Changer immer wieder berichtet: https://umweltfairaendern.de/?s=haleu

Irgendwas stimmt doch aber nicht? WER WILL HELFEN? MAILT mir.

Zwischenlagerung hochaktiver Atomabfälle: Nachschub für das Forschungsprogramm – Atomtransporte mit bestrahlten Brennstab-Segmenten aus Bayern über Hamburg nach Schweden

Im Rahmen der Abfragen von Daten über Atomtransporte durch Hamburg teilt der Senat den beiden Abgeordneten der Linksfraktion in der Bürgerschaft, Stephan Jersch und Norbert Hackbusch, mit, dass unter den insgesamt 16 Transporten mit Kernbrennstoffen im letzten Quartal auch hoch radioaktives Material aus dem AKW Gundremmingen per LKW über die Elbmetropole nach Schweden geliefert wurde. Dabei handelte es sich um sogenannte bestrahlte Brennstabsegmente (BSS) mit verbranntem Uran, die im Reaktor während der Kernspaltung eingesetzt worden sind. Genau Spezifikationen über diese Segmente hat der Senat nicht mitgeteilt. Insgesamt sind 11 Kilogramm hochaktives Material per Spezialbehälter auf dem LKW nach Schweden gegangen. Eine Rücknahme des Atommülls, in dem sich auch Plutonium befindet, ist nicht vorgesehen. (Foto: Andreas Conradt und im Text: Betreiber BGZ)

Hochradioaktive Brennstäbe im Behälter im Hintergrund.

Diese Transporte werden von einigen AKW-Betreibern nach Studsvik geschickt. Transporteur für diese Art von hochradioaktiven Brennelementen war einige Male der französische Konzern Orano. Dabei kommen NCS-Behälter zum Einsatz (Auf dem Betreiber Foto unten ist der Behälter mit Stoßdämpfern für den Transport zu sehen. Die runden Endstücke sollen den Behälter auf dem Fahrzeug fixieren und gegen schwerste Erschütterungen bis hin zum Unfall schützen).

In Studsvik läuft ein Forschungsprojekt, wie sich die bestrahlen Brennelemente aus den Atomkraftwerken langfristig verhalten werden. Immerhin sind sie nicht nur hochradioaktiv. Wenn im Zwischenlagerbehälter richtig was schiefgeht, könnte es zu nuklearen Kettenreaktionen kommen. Also Explosionen im Inneren des Behälters. Für die Zwischenlagerung ist die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung zuständig. Alle Zwischenlager werden neu genehmigt werden müssen, bevor irgendwann mal ein Endlager zur Verfügung stehen wird. Es geht also darum, Sicherheit für die nächsten 50 bis 100 Jahre zu prüfen. Scheitern verboten!

Hantieren für deutsche Sicherheit bei der langfristigen Zwischenlagerung hochaktiver Atomabfälle – Heiße Zellen im schwedischen Studsvik

Die BGZ hatte im Juli über das Forschungsprojekt LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis) informiert. Kurz nachdem UmweltFAIRaendern über einen entsprechen Atomtransport aus dem AKW Lingen berichtet hatte. In Studsvik wird hochradioaktiver Atommüll in heißen Zellen direkt untersucht, also der Behälter in einer extrem gesicherten und isolierten Kammer geöffnet. Alle manuellen Eingriffe werden per Fernhantierung bedient und erfolgen über Öffnungen, die extrem abgeschirmt sein müssen, um derartige Handhabungen durchzuführen. Über Bleiglas-Fenster und Maschinen-Teleskope wird von Außen im Inneren das Material manipuliert.

Foto Betreiber NCS
Foto Betreiber NCS . Möglicher Transportbehälter

Vom 13.6. bis zum 28. August fanden in Hamburg insgesamt 16 Atomtransporte mit Kernbrennstoffen statt, also mit angereichertem Uran. Insgesamt 22 Mal wurden zusätzlich Transporte mit radioaktiven Stoffen durchgeführt. Das sind Stoffe, die radioaktiv sind, aber kein angereichertes Uran enthalten. Bei den sonstigen radioaktiven Stoffen ist auch Uranerz dabei, das über weitere Verarbeitungsschritte zu angereichertem Uran und damit zu Kernbrennstoff für den Einsatz in Atommeiler verarbeitet wird und nach dem Einsatz im Reaktor zu hochaktivem Atommüll. Solche Transporte kommen über den Hamburger Hafen, der für den Transport von Kernbrennstoff aufgrund politischer Verabredungen zwischen dem rot-grünen Senat und den Hafenunternehmen „gesperrt“ ist. (Alles nicht so einfach.)

 

IPPNW: 40 Jahre AKW Leibstadt – Schweizer Jubiläumsfeier mit Grund zur Sorge – Geplante Laufzeitverlängerung ist gefährlich – auch für Deutschland

Am Wochenende feiern die Schweizer Betreiber 40 Jahre Atomstrom, Super-GAU-Risiko und Atommüll im AKW Leibstadt, direkt an der schweizer-deutschen Grenze. Parallel laufen die Planungen, den Alt-Reaktor noch deutlich über diese 40 Jahre hinaus am Netz halten zu wollen. Und Umwelt-Bundesrat Rösti sowie eine zweifelhafte Initiative „Blackout stoppen“ wollen gegen jede wirtschaftliche und ökologische Vernunft auf unterschiedlichen Wegen die Schweiz sogar auf den Kurs für AKW-Neubauten zu bringen. Die IPPNW Deutschland hatte vor wenigen Wochen den Bundesrat Rösti aufgefordert, das AKW Leibstadt abzuschalten (Siehe den Brief unten). Mindestens aber müssten europäische und internationale Standards eingehalten werden, wenn es einen Betrieb von 40+ Jahren geben soll. Untermauert mit diversen Gutachten hatten bereits im Februar Bürger:innen und Organisationen aus Deutschland und der Schweiz mit rechtsanwaltlicher Unterstützung die Stilllegung gefordert, dass aber mindestens eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und eine grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung erforderliche wären.  Die IPPNW fordert die zuständigen Behörden in Deutschland auf, sich dafür einzusetzen, dass die Schweiz das Espoo-Abkommen und die Aarhus Konvention einhält, statt demokratische Anforderungen zu unterwandern.

Dokumentation PM IPPNW: 40 Jahre AKW Leibstadt: Schweizer Jubiläumsfeier mit Grund zur Sorge Geplante Laufzeitverlängerung ist gefährlich – auch für Deutschland

Anlässlich der geplanten Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen des Schweizer Atomkraftwerks Leibstadt am 7. September 2024 fordert die Ärzt*innenorganisation IPPNW die sofortige Abschaltung des Reaktors. Ohne Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und ohne grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung, dürfe der Betrieb laut EU- und IAEO-Standards nicht fortgesetzt werden. Das AKW Leibstadt liegt unmittelbar an der deutschen Grenze. Ein Störfall in dem Alt-Meiler hätte direkte Auswirkungen auf die Bevölkerung in Deutschland.

„Die Region soll feiern, aber mitreden darf die Bevölkerung nicht”, kritisiert Dr. med. Angelika Claußen, Co-Vorsitzende der IPPNW Deutschland. Sie warnt vor den gravierenden Risiken einer Laufzeitverlängerung und fordert eine UVP sowie eine grenzüberschreitende Beteiligung, wie es nach dem Espoo-Abkommen und der Aarhus Konvention verpflichtend ist. „Kommt es zu einem Unfall, wäre auch die Bevölkerung in Baden-Württemberg und darüber hinaus betroffen. Die Schweiz muss sich an internationale Standards halten. Vorher darf eine Laufzeitverlängerung gar nicht erst in Betracht gezogen werden.“

Laut der Schweizer EUNUPRI-Studie ist das AKW Leibstadt das “bei weitem gefährlichste AKW für Deutschland”. Die Studie berechnet, wie sich eine radioaktive Wolke bei einem schweren Störfall ausbreiten würde. Ein Gutachten der Technischen Hochschule Brandenburg weist zudem auf zahlreiche Sicherheitsdefizite der Anlage hin.

Bereits im Februar haben betroffene Bürger*innen aus Deutschland und der Schweiz rechtliche Schritte eingeleitet, um eine UVP mit grenzüberschreitender Beteiligung durchzusetzen. Diese Forderung hat die IPPNW in einem Schreiben an den Schweizer Bundesrat Albert Rösti (UVEK) unterstützt. Bisher blieb eine Antwort aus.

Claußen betont abschließend: „Die Risiken eines Betriebs über 40 Jahre hinaus sind unverantwortbar. Trotz Nachrüstungen kann der Alt-Reaktor nie das heutige Sicherheitsniveau moderner Anlagen erreichen. Naturereignisse wie Starkregen oder Dürreperioden, aber auch Brände oder Explosionen sowie die zunehmende Gefahr von Anschlägen erhöhen das Risiko exponentiell. Auch deutsche Behörden müssen auf eine umfassende Sicherheitsprüfung mit UVP und öffentlicher Beteiligung drängen!“

Kontakt:

Angelika Wilmen, IPPNW Deutschland, wilmen@ippnw.de, 030 698074 13
Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW-Deutschland, angelika.claussen@ippnw.de

Weitere Informationen:

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