Die Bundesregierung bleibt bei ihrer Geheimhaltung, wenn es darum geht, welche Rolle das teilweise deutsche Uranunternehmen URENCO für die militärische Verteidigungspolitik von Großbritannien spielt. Auf eine Schriftliche Frage im Bundestag antwortet sie auch nur zur Hälfte. „Bundesregierung hält geheim: URENCO Uran und die Verteidigung“ weiterlesen
Kategorie: Atomenergie
Radioaktiv: Mehr als 6.000 Krebstote jährlich in der Nähe von US-Atomkraftwerken
Das Risiko an Krebs zu erkranken, steigt, je näher Menschen in der Umgebung von Atomkraftwerken wohnen. Dieses Ergebnis hat eine umfangreiche Studie der renommierten Harvard-Universität bereits im Frühjahr 2026 aufgezeigt (umweltFAIRaendern hatte berichtet). Nun kommentiert die Atom- und Strahlenschutzkommission des BUND (BASK) diese Studienergebnisse: Im Untersuchungszeitraum von 2000-2018 wurden demnach insgesamt 115.586 zusätzliche Krebstodesfälle in Wohnnähe zu Atomkraftwerken festgestellt. Das „entspricht etwa zusätzlich 6.080 Todesfälle pro Jahr in den USA“, heißt es in der Zusammenfassung der BASK. „Radioaktiv: Mehr als 6.000 Krebstote jährlich in der Nähe von US-Atomkraftwerken“ weiterlesen
Abnehmende Sicherheit? Immer weniger Polizeischutz für Atomtransporte mit hochradioaktivem Atommüll in NRW
Ausgerechnet die FDP fragt in NRW nach den Einsätzen der Landespolizei von NRW im Zusammenhang mit extrem gefährlichen Atomtransporten von hochradioaktivem Atommüll, die derzeit rund vier fünf Mal pro Monat für die nächsten Jahre von einem fragilen Zwischenlager in Jülich in ein auch nicht wirklich überzeugendes Zwischenlager mit wahrscheinlich verlängerter Laufzeit in Ahaus rollen (sollen). Eine Erkenntnis: Waren im März, als die ersten Transporte nach lange politischen Konflikten noch von 2700 Polizist*innen begleitet, sind es inzwischen nur noch 500 bis 400 im Juli. So heißt es in der Antwort der Landesregierung NRW auf die Kleine Anfrage: Castor-Transporte nach Ahaus – Welche Folgen hat die Bindung tausender Polizeikräfte, Beamtinnen und Beamten, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? „Abnehmende Sicherheit? Immer weniger Polizeischutz für Atomtransporte mit hochradioaktivem Atommüll in NRW“ weiterlesen
Atom? Waffe? Energie? How Military Tritium Production in Civilian Reactors Can Further Non-proliferation Goals
Ich denke, über sowas sollten wir uns Gedanken machen. Sehr gründliche Gedanken. Sehr speziell. Sehr riskant. Jedenfalls wäre es für eine AntiAtomBewegung wichtig. Tritium. Der Traum?, – für die Kernfusion, von der grad alle schwätzen. Technik vom Universum, von Sonne und Erde. Oder ein Alptraum: Der Booster in jedem nuklearen Sprengkopf. Und der so schwer herzustellen ist. Verdammt teuer und hält nur knapp 12 Jahre. Blöde Physik. Der Stoff, für die Mega-Bomben. Bin selbst gespannt. „How Military Tritium Production in Civilian Reactors Can Further Non-proliferation Goals“ by Taylor Loy* – aber zum Stichwort/Suchwort Tritium gibt es viel auf umweltFAIRaendern.de. Wichtig aber hier ist hier weiter zu lesen und darüber reden: (FOTO: Screenshot der Startseite vom Center. Siehe Logo, die Quelle, von der der folgende Text stammt!) „Atom? Waffe? Energie? How Military Tritium Production in Civilian Reactors Can Further Non-proliferation Goals“ weiterlesen
Hiroshima-Jahrestag: BUND fordert Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag
Angesichts immer neuer Dimensionen nuklearer Gefahren und als Erinnerung und Mahnung an die hunderttausenden Opfer der Atombombenabwürfe vor 81 Jahren auf Hiroshima und Nagasaki fordert der BUND den bundesdeutschen Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen. Gemeinsam mit Friends of the Earth Japan warnt der Umweltverband vor der zunehmenden nuklearen Aufrüstung und neuen Risiken in Verbindung mit militärischen Konflikten und Atomanlagen. Der BUND ist seit einigen Jahren Partner der Internationalen Kampagne für ein Atomwaffenverbot (ICAN). (Foto und Zitat aus März 2023, siehe hier) „Hiroshima-Jahrestag: BUND fordert Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag“ weiterlesen
