Die Bedrohungen wachsen, die Atommülllagerung in oberirdischen Hallen bleibt noch für viele Jahrzehnte oder gar 100 Jahre. Und trotz der ungelösten Atommüllentsorgung wird munter an einem radioaktiven Neustart gearbeitet. Dabei würden die Erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind für Klimaschutz und Energiewende ausreichen. Die bundesweiten Anti-Atom-Gruppen wollen am 10. Oktober in Göttingen bei über die aktuelle Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie beraten. Der Atommüllreport, ein eher wissenschatlich ausgerichteter Zusammenschluss mehrer Umwelt- bzw. Anti-Atom-Verbände, lädt am 20. November zu einer Fachtagung nach Hannover ein. Thema dort: Kleine Reaktoren, große Fragen: Was steckt wirklich hinter SMR? „Radioaktives Atomerbe und nukleare Zukunftsdrohungen: Atommüllkonferenz (AMK) und Fachtagung vom Atommüllreport“ weiterlesen
Kategorie: Atomenergie
Energiewende retten: Ausbauen statt ausbremsen – 9. Oktober – Berlin – Reichstagswiesen: „Reiche sabotiert, die Windbranche verliert“
Die Bundesregierung mit ihrer fossilen Wirtschaftsministerin Katharina Reiche ist dabei, die Erneuerbare Energiewende zu zerschlagen. Die Klimakatastrophe wird mit ihren Auswirkungen immer massiver, aber die Bundesregierung will mit einem Gesetzespaket den Ausbau der Windenergie in Deutschland ausbremsen. Während neue Gaskraftwerke sogar mit Unterstützung der EU gefördert werden, drohen jetzt einseitige Kostenbelastungen gegen die Windenergiebranche. Die geplanten Maßnahmen gefährden die Finanzierung neuer Windenergieanlagen. Selbst das in vielen Ländern anstehende Repowering alter Anlagen stünde damit möglicherweise vor dem Aus. Die Unternehmen der Erneuerbaren, aber auch die Beschäftigen in der Windenergiebranche und die IG Metall Küste sind alarmiert. Klimaschutz- und Umweltorganisationen unterstützen den Protest am 9. Oktober in Berlin, 14Uhr, Reichstagswiese. „Energiewende retten: Ausbauen statt ausbremsen – 9. Oktober – Berlin – Reichstagswiesen: „Reiche sabotiert, die Windbranche verliert““ weiterlesen
Wachsende nukleare Aufrüstung: Nordkorea baut laut IAEA-Bericht Urananreicherung aus
Laut einem Bericht der IAEA ist der Atomwaffenstaat Nordkorea dabei, eine neue Urananreicherungsanlage in Yongbyon mit bis zu 28 Zentrifugensätzen aufzubauen. Unter anderem Reuters berichtet mit Bezug auf diesen Bericht. Außerdem nahm das Land den Meldungen zufolge in seiner Urananreicherungsanlage in Kangson einen erweiterten Anbau in Betrieb. Das habe die IAEA aufgrund der Analyse von Satelliten-Bildern mitgeteilt. Nordkorea hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet und unterliegt keinen internationalen Kontrollen der IAEA. „Wachsende nukleare Aufrüstung: Nordkorea baut laut IAEA-Bericht Urananreicherung aus“ weiterlesen
Statusbericht Atomenergie Deutschland: Insgesamt 134 Standorte bzw. Atomanlagen und das radioaktive Erbe
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat den „Statusbericht Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland 2025 – Nutzung und Entsorgung. In den Übersichten der Atomanlagen, die in diesem Bericht bilanziert werden, sind insgesamt 134 Atom-Standorte angeführt, die im laufe der Atomenergienutzung in Deutschland relevant waren bzw. sind. Die gute Nachricht: Von den insgesamt aufgelisteten 42 Atomkraftwerken ist keines mehr in Betrieb. Die schlechten Nachrichten: 1. Allein rund zwei Milliarden Euro kostet das radioaktive Atomerbe allein beim Bundesumwelt- und beim Bundestagsforschungsministerium für das kommende Haushaltsjahr 2027. Und …. „Statusbericht Atomenergie Deutschland: Insgesamt 134 Standorte bzw. Atomanlagen und das radioaktive Erbe“ weiterlesen
Kernfusion in Deutschland: Ein Gesetzentwurf und ein Pilotprojekt ReFus: Jenseits des Atomgesetzes? Tritium, Atomwaffen und die Fusion
Die Bundesregierung will die nukleare Kernfusion fördern: „Der erste Fusionsreaktor der Welt soll in Deutschland stehen.“ CDU/CSU und SPD nennen das sogar „neuartige Klimatechnologie“. Im Haushalt für 2027 werden weitere Gelder zur Forschung bereit gestellt. Und für den rechtlichen Rahmen heißt es klipp und klar: „Wir regulieren die Fusionskraftwerke außerhalb des Atomrechts.“ So ist es im Koalitionsvertrag nachzulesen. Ein Regierungsentwurf ist inzwischen beschlossen und auf dem Weg in den Bundestag. Eine Gruppe von Wissenschafts- und Gutachter-Instituten unter dem Dach der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) haben im Auftrag des Bundesforschungsministerium in einem unter dem Kürzel „ReFus“ betitelten Bericht die Regularien in den Blick genommen. In dem Zwischenbericht werden Lücken deutlich, die auch Regelungen im Atomgesetz erforderlich machen. Für Umweltverbände ist klar Kernfusion hilft nicht gegen die Klimakrise und berge zuviele Risiken, auch in militärischer Hinsicht. „Kernfusion in Deutschland: Ein Gesetzentwurf und ein Pilotprojekt ReFus: Jenseits des Atomgesetzes? Tritium, Atomwaffen und die Fusion“ weiterlesen
