So very important. Linda Ronstadt. Desperado. The Eagles. Heat Waves.
So very important. Linda Ronstadt. Desperado. The Eagles. Heat Waves.

Das ist irgendwas mit Atomenergie oder Forschung und Entwicklung am Rande des Universums. Der Schritt, der vor Apollo 11 stattfand, damals. Menschen umrunden den Mond. Heise.de berichtet auf seiner Seite aktuell über etwas vermutlich sehr bedeutsames für die Menschheit, „all mankind“ : „Die Rakete der NASA, die zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Menschen zum Mond bringen soll, rollt Richtung Startrampe.„
Wenn ich das richtig sehe, soll der Start wohl etwa am 6. Februar erfolgen. Materialeinsatz und Technik am obersten Limit und mit Menschen an Bord.
Menschheit? Männer? Wikipedia schreibt zur Besatzung: „Das Orion-Raumschiff bietet Platz für bis zu vier Personen. Die Besatzung von Artemis 2 wurde am 3. April 2023 bekanntgegeben.[8] Sie wird sich wie folgt zusammensetzen:
Immerhin. So ein paar mehr als 50 Jahre nach der Apollo Mond Mission sind nun 2 von 6 maximal Mitfliegenden Frau. Ziemlich knapp die Hälfte, aber eben doch nur 33,33 Prozent. Interessant: Würde Hansen ausfallen, würde Sidney-Gibbons nachrücken. Dann wären zwei Frauen bei einer Startcrew von vier Personen dabei. In jedem Fall eine Person aus Kanada.
Und was hat das mit Atomenergie zu tun? Siehste hier, wieder heise.de: Artemis-Programm: NASA bekräftigt Pläne für Atomreaktoren auf dem Mond – Die NASA will wieder Menschen zum Mond bringen, diesmal sollen sie auch bleiben. Nötig seien dafür auch Atomreaktoren, hat die US-Weltraumagentur bekräftigt.
Exile on Broad Street – schon irgendwie ne Ansage. Aber passt. Irgendwie: Rolling Stone – Torben Möller-Meissner, Songwriter und Sänger, Rantanplan. Und immer ein klares Statement für die Menschen. Skapunk. Auf Youtube ist jetzt zu sehen, wie die Aufnahmen entstanden. Warum in New York. Und eine Art Traum. Jetzt der Film neu aber von neulich. Und das neue Album ist auf dem Weg. Geschwedet. Cover-Versionen handmade by Rantanplan. Wie die Band, grad vonne Bühne und Mannheim ist, vielleicht. Und dann weiter in die Schweiz. 30 Jahre Rantanplan. Skapunk – Stopp Faschismus! Kaufen statt Spotify.
Rantanplan auch gegen Atomtransporte. Seinerzeit gegen Castortransporte nach Gorleben. Hier hatte ich in einem anderen Projekt über Rantanplan und das Konzert informiert.
Berlin/Düsseldorf | Nachdem das Verwaltungsgericht Berlin den Eilantrag des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Genehmigung der CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus am 8. Januar für unzulässig erklärte, hat der Verband nun Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt. Gleichzeitig haben die Umweltschützer*innen um unverzügliche Abgabe des Verfahrens an das für die Entscheidung über die Beschwerde zuständige Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gebeten. Der BUND beantragt nun beim OVG per Zwischenverfügung sicherzustellen, dass mit den Atomtransporten nicht während des laufenden Eilverfahrens begonnen wird. In seinem Beschluss hatte das VG Berlin die Erfolgsaussichten in der Hauptsache nämlich „zum gegenwärtigen Zeitpunkt als offen“ beurteilt und auf eine eingeschränkte Bewertung aufgrund von Schwärzungen zentraler Teile in den Genehmigungsunterlagen verwiesen.
Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND: „Wenn Gerichte anerkennen, dass Sicherheitsfragen nicht umfassend zu beurteilen sind, aber gleichzeitig verhindern, dass sie überhaupt überprüft werden können, läuft effektiver Rechtsschutz ins Leere. Hier wurde nicht über Sicherheit entschieden, sondern darüber, wer überhaupt fragen darf. Doch wir lassen uns unser Recht nicht nehmen – deshalb gehen wir in die Beschwerde. Von der Politik erwarten wir, dass der Ausgang des Verfahrens abgewartet wird, und die CASTOREN jetzt nicht auf die Straße geschickt werden.“
In seiner Beschwerde macht der BUND geltend, dass das VG den Anwendungsbereich des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes viel zu eng ausgelegt hat. Der dort geregelte Auffangtatbestand solle gerade sicherstellen, dass Umweltverbände Zugang zu Gerichten haben, wenn umweltbezogene Rechtsvorschriften betroffen sind. Entscheidend sei nicht, ob eine Maßnahme „anlagenbezogen“ oder dauerhaft sei, sondern ob sie Umweltgefahren auslöse und unter Anwendung umweltrechtlicher Vorschriften genehmigt werde.
Der BUND sieht die Entscheidung zudem im klaren Widerspruch zur Aarhus-Konvention und zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Art. 9 Abs. 3 AK garantiere anerkannten Umweltverbänden den Zugang zu gerichtlichen Verfahren, um behördliche Entscheidungen überprüfen zu lassen, die gegen umweltbezogene Rechtsvorschriften verstoßen.
„Wenn hochriskante Atomtransporte der gerichtlichen Kontrolle entzogen werden, steht der Umweltrechtsschutz insgesamt auf dem Spiel“, betont Ciesla. Der BUND hält eine umfassende gerichtliche Klärung der offenen Rechts- und Sicherheitsfragen für unverzichtbar und dringt auf eine entsprechende Entscheidung der Beschwerdeinstanz.
Hintergrund:
Der BUND hatte gegen die am 25. August 2025 vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) erteilte Beförderungsgenehmigung für 152 Castor-Behälter Widerspruch eingelegt. Dieser richtete sich auch dagegen, dass die Behörde den Sofortvollzug der Genehmigung angeordnet hatte. Nachdem der Widerspruch abgelehnt wurde, stellte der Verband beim Verwaltungsgericht Berlin einen Eilantrag. Ziel war es, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs zu erreichen, um die Transportgenehmigung bis zur Klärung der zahlreichen offenen Sicherheits- und Rechtsfragen auszusetzen. Denn der BUND ist davon überzeugt, dass der Transport der Brennelemente nicht hinreichend sicher ist und deren Verbringung von Jülich nach Ahaus insbesondere auch keinen Sicherheitsgewinn bringt.
Hinweis: Der BUND ruft zusammen mit Anti-Atom-Initiativen zur Demo am 24. Januar am Autobahn-Rasthof Bottrop-Süd auf. Sie beginnt um 11 Uhr an der Kreuzung Oberhausener Str. / Hanielstr. / Im Fuhlenbrock unmittelbar an der Autobahn A2.
Save the Date: Der World Nuclear Industry Status Report für das zurückliegenden Geschehen in 2025 wird am 21. Januar in der Berlin live und in Farbe vorgestellt. Dazu versammeln sich unter der Leitung des Initiators und Herausgeber Mycle Schneider weitere hochkarätige internationale Experten in Sachen Atomenergie. Nach einer Pressekonferenz am Vormittag folgt am Nachmittag eine Veranstaltung. Der WNISR ist einer der wenigen unabhängigen Berichte über den Status der Atomenergienutzung in der Welt und analysiert auf Basis vielfältiger Informationen auch mögliche zukünftige Entwicklungen. Natürlich hat auch umweltFAIRaendern.de immer wieder über die Jahresberichte informiert.

Weitere Informationen und Anmeldung zu den genannten Terminen:
Bei der Anmeldung zur Veranstaltung bei der Böll-Stiftung heißt es zur Studie auch: „Nur wenige Fragen in der Energie- und Klimapolitik sind so umstritten wie die Rolle der Atomkraft. Während Befürworter zunehmend Kernenergie als Klimalösung betrachten – eine globale „nukleare Renaissance“ und technologische Versprechen wie Small Modular Reactors (SMRs) -, verweisen Kritiker auf anhaltende strukturelle Herausforderungen: hohe Kosten, lange Bauzeiten, ungelöste Abfallwirtschaft und den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien.
Vor diesem Hintergrund bietet der World Nuclear Industry Status Report 2025 (WNISR2025) eine kritische, unabhängige und datengesteuerte Bewertung des globalen Nuklearsektors. Der Bericht untersucht den aktuellen Stand und die langfristigen Trends der Kernenergie weltweit, einschließlich des Reaktorbaus und der Abschaltungen, der Stromerzeugung, der Investitionsmuster und des globalen Zustands der nuklearen Stilllegung. Sie stellt die Kernenergie im direkten Vergleich mit dem Einsatz erneuerbarer Energien und analysiert geopolitische Abhängigkeiten – einschließlich der dominierenden Rolle der russischen Atomindustrie.
Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit der Nuklearabfallwirtschaft (BASE), der Friedrich-Ebert-Stiftung, der TU Berlin und dem Autorenteam der WNISR freut sich die Heinrich-Böll-Stiftung, die wichtigsten Ergebnisse der WNISR2025 in Berlin zu präsentieren.
WNISR2025 – Die unabhängige Bewertung der nuklearen Entwicklungen in der Welt