Vattenfall-Kohlemonster Moorburg: EU-Rechtsvorschriften nicht angewendet

Nächste Woche erwartet die EU-Kommission Post von der Bundesregierung. Es geht um ein Verfahren zum Kohlekraftwerk Moorburg, das Vattenfall am 23. Dezember nun mit vielen Jahren Verspätung ans Netz bringen will und damit die Klimakatastrophe und auch die Elbe weiter anheizen wird. Die EU wirft der Bundesregierung vor, bei der Genehmigung des Kohlekraftwerks europäische Rechtsvorschriften… Vattenfall-Kohlemonster Moorburg: EU-Rechtsvorschriften nicht angewendet weiterlesen

Atommülltransporte aus Jülich? NRW erwartet bis Ende März gutachterliche Bewertung

Bis Ende März 2015 bewerten im Auftrag der Atomaufsicht unter Minister Duin in NRW Gutachter die Alternativen für die weitere Lagerung bzw. den Abtransport von hochradioaktivem Atommüll aus Jülich. Weil die Erdbebensicherheit im Lager in Jülich nicht nachgewiesen ist, muss der Betreiber, das Forschungszentrum Jülich, aufzeigen, wie Abhilfe geschaffen werden kann, um die Sicherheit dauerhaft… Atommülltransporte aus Jülich? NRW erwartet bis Ende März gutachterliche Bewertung weiterlesen

Atomwaffentechnik der URENCO soll an die Börse

Während die Bundesregierung gerade um Fristverlängerung für ihre Antwort auf eine Kleine Anfrage zum geplanten Verkauf der Uranfabriken der URENCO des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel vom 4.12. auf den 18.12. gebeten hat, berichtet die Nachrichtenagentur reuters, dass offenbar ein Verkauf über die Börse als beste Variante für möglichst hohe Erlöse angesehen wird. Die Agentur bezieht sich… Atomwaffentechnik der URENCO soll an die Börse weiterlesen

Hochangereichertes Uran: Kuriose Logik der Bundesregierung bei atomwaffenfähigem Uran

„Kuriose Logik der Bundesregierung beim Umgang mit hochangereichertem Atommüll aus Uran-Brennelementen. Angeblich hochangereicherter Uran-Atommüll aus Jülich soll nach den Planungen der Bundesregierung unbedingt in die USA exportiert werden, um die Risiken für die Weiterverbreitung von atomwaffenfähigen Kernbrennstoffen (Proliferation) zu reduzieren. Die deutlich höher angereicherten und in jedem Fall waffenfähigen Brennelemente aus dem Forschungsreaktor Garching aber… Hochangereichertes Uran: Kuriose Logik der Bundesregierung bei atomwaffenfähigem Uran weiterlesen

E.on in der Endlager-Kommission: Rückstellungen sind sicher, wenn wirtschaftlich nichts schief geht

Wachmacher zu Beginn der Doppelsitzung der Endlager-Kommission im Bundestag. Der E.on-Vertreter in der Kommission, Bernhard Fischer, war aufgefordert, zu den jüngsten Ankündigungen von E.on zur Aufspaltung des Konzerns Stellung zu nehmen. Neben einigen Aussagen zu Marktentwicklungen und Wirtschaftsfragen dementierte Fischer, dass diese Aufspaltung irgendwas mit der Gründung einer Bad-Bank zu tun habe. Rechtsanwalt Hartmut Gassner… E.on in der Endlager-Kommission: Rückstellungen sind sicher, wenn wirtschaftlich nichts schief geht weiterlesen

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie: Kohleausstieg und Ressourcenschutz

Debatte im Bundestag über den Bericht der Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung zum Bericht des Peer Review 2013 zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie „Sustainability – Made in Germany“ Drucksache 18/3214 Rede von Hubertus Zdebel (DIE LINKE): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Der Bericht der acht internationalen Expertinnen und Experten zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie liegt seit vergangenem… Nationale Nachhaltigkeitsstrategie: Kohleausstieg und Ressourcenschutz weiterlesen

Vattenfall steigt aus – Schweden wählt neu

Nach nur wenigen Monaten und einem gescheiterten Haushalt wird in Schweden eine neue Regierung gewählt. An dem Ausstieg von Vattenfall aus der Braunkohle ebenso wie aus anderen Geschäftsfeldern in Deutschland ändert sich jedoch nichts. Da berichtet RBB, dass Vattenfall „versichert: Egal wie die Neuwahl ausgeht, Brandenburgs Braunkohle wird verkauft.“ Weiter heißt es dort: „Ein Sprecher… Vattenfall steigt aus – Schweden wählt neu weiterlesen

Kernfusion: Deutsche Forschungszentren und Firmen dick im Geschäft

Geplant waren Kosten von fünf Milliarden Euro, das Bundesfinanzministerium spricht von derzeit 14,5 Mrd Euro und die Süddeutsche Zeitung berichtet nun mit Bezug auf eine Kleine Anfrage der Grünen vom August 2013 (PDF) von 17 Milliarden Euro. Das ist die aktuelle finanzielle Bilanz für eines der größten Forschungsprojekte: Der Kernfusion. Im französischen Cadarache – sonst… Kernfusion: Deutsche Forschungszentren und Firmen dick im Geschäft weiterlesen

Atommüll in Ahaus: Immer mehr – immer länger

Bis 2036 sollte der hochradioaktive Atommüll im Zwischenlager Ahaus in NRW bleiben. Danach sollte er in ein unterirdisches Dauer-Lager verbracht werden.  Inzwischen ist klar, das strahlende Erbe der Atomenergie wird erheblich länger in Ahaus bleiben.“Über das Jahr 2040 hinaus“, so teilte der GNS-Geschäftsführer auf einer Veranstaltung jetzt mit, würden diese Abfälle in Ahaus bleiben. Und… Atommüll in Ahaus: Immer mehr – immer länger weiterlesen

Vattenfall nimmt Kohlekraftwerk Moorburg in Betrieb – AKW Brokdorf könnte sofort abgeschaltet werden

Mit einem echten Gespür für sinniges Timing hat Vattenfall ein letztes Geschenk für den weihnachtlichen Gabentisch bereit gelegt: Am 23. Dezember soll nun der erste 800 MW-Block des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg in Betrieb gehen. Den Strom braucht kein Mensch und das Kraftwerk kommt nach einer Serie von Pannen und Montagefehlern Jahre später als geplant. Bis… Vattenfall nimmt Kohlekraftwerk Moorburg in Betrieb – AKW Brokdorf könnte sofort abgeschaltet werden weiterlesen

Risiko Atomenergie in der Ukraine

Die Bundesregierung informiert, dass es sich bei den Meldungen über einen Atom-Störfall in der Ost-Ukraine um ein „Missverständnis“ handelt. Demnach habe es vor einigen Tagen einen Brand außerhalb des nuklearen Teils des Atomkraftwerks Saporischschja gegeben, bei dem aber keine Radioaktivität freigesetzt worden sein soll. So oder so: Atomkraftwerke in einem militärischen Krisengebiet wie der Ukraine… Risiko Atomenergie in der Ukraine weiterlesen

Tschernobyl/Ukraine: Neuer Sarkophag – 600 Millionen Euro fehlen

Fast 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 gehen von der Reaktorruine noch immer radioaktive Gefahren aus. Seit Jahren wird an einem Ersatz für den damals in aller Eile errichteten Sarkophag gearbeitet, mit dem der explodierte Reaktor überspannt worden ist, um zu verhindern, dass weiter Radioaktivität an die Umwelt gelangt. Mit internationaler… Tschernobyl/Ukraine: Neuer Sarkophag – 600 Millionen Euro fehlen weiterlesen

AKW-Rückbau darf nicht auf Kosten der Steuerzahler finanziert werden

„Trotz gegenteiliger Beteuerungen von E.ON und des Bundeswirtschaftsministers wachsen die Risiken für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, dass am Ende sie die Kosten für den AKW-Rückbau und die Atommüll-Entsorgung zahlen müssen. Insgesamt sollen bislang für alle Atomkonzerne rund 36 Milliarden Euro zurück gestellt worden sein. Schätzungen gehen jedoch schon heute von Kosten in Höhe von 48… AKW-Rückbau darf nicht auf Kosten der Steuerzahler finanziert werden weiterlesen

Atommüll – Probleme? Zwei grüne Minister wollen auf die Tube drücken

Die Atommüll-Welt kann so einfach sein: „„Statt darüber zu lamentieren, was alles nicht geht und warum es länger dauert, sollten wir die Bedingungen dafür schaffen, dass wir im gesetzlichen Zeitplan bleiben“, sagte Habeck“, grüner Minister aus Schleswig-Holstein. Dabei wird er unterstützt von seinem grünen Amtskollegen aus Baden-Württemberg, Franz Untersteller. Nachzulesen in den Kieler Nachrichten. Anlass… Atommüll – Probleme? Zwei grüne Minister wollen auf die Tube drücken weiterlesen

Atommüll: E.ON darf nicht aus der Verantwortung entlassen werden

„Die angekündigten Maßnahmen zur Umstrukturierung bei E.ON kommen mehr als zehn Jahre zu spät. Die schwere Krise, in der sich E.ON befindet, ist Folge einer völlig verfehlten Energiepolitik, mit der der Konzern versucht hat, die Energiewende zu verhindern“, so Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE, zu den Ankündigungen von E.ON, das konventionelle… Atommüll: E.ON darf nicht aus der Verantwortung entlassen werden weiterlesen

Atomkonzern E.on gründet Bad-Bank für Atom, Kohle und Gas

Wie die anderen Stromkonzerne steckt E.on in einer schweren Krise. Der Konzern hat jetzt angekündigt, sich selbst aufspalten zu wollen. Die ehemals gewinnträchtige Sparte Atom, Kohle und Gas soll bis 2016 abgespalten und in eine eigene Gesellschaft überführt werden. Quasi die Gründung einer Bad-Bank unter neuem E.on-Label. Über diese Ankündigungen berichten zahlreiche Medien wie n24… Atomkonzern E.on gründet Bad-Bank für Atom, Kohle und Gas weiterlesen

Atommüll und Protest am Schacht Konrad – „Die Katze ist aus dem Sack“

In der Region Salzgitter rund um den als Atommülllager geplanten Schacht Konrad rumort es. Ober-Bürgermeister, die IG Metall, das Landvolk, der BUND, der NABU und viele Initiativen sind alarmiert, nachdem vor wenigen Tagen die Bundesregierung erstmals eingestanden hat, dass es deutlich mehr leicht- und mittelradioaktiven Atommüll gibt, als bislang für die Einlagerung im Schacht Konrad… Atommüll und Protest am Schacht Konrad – „Die Katze ist aus dem Sack“ weiterlesen

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