We have a lift off: APOLLO 11 – Armstrong, Aldrin, Collins und der Mond, das alles und die Menschheit

Die Bilder in der Erinnerung sind heute so verschwommen wie die Bilder, die in diesem damals so neuen und modernen Fernseher zu erahnen waren. Schwarz-Weiß, verwaschen, wie vom Mond. Sie waren vom Mond. Unglaublich. Aber kein Zweifel. Und heute: Mondfinsternis.

Im Juli 1969 – noch keine neun Jahre alt, aufwachsend in einer Welt, von der vieles noch völlig unbekannt war, in diesem kleinen Städtchen mit Fährhafen an der Elbe. Aber: wir waren auf dem Mond.

Am 16. Juli 1969 startete Apollo 11 (heise, Chronik bei dlf). Die beiden Astronauten Collins und Aldrin und der dann erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong (Wikipedia). Mit ihnen auf dem Flug etwas von einem Gefühl, dass diese Welt da irgendwas gemeinsam macht, dass man bei ihnen sein wollte.

Von den Trennungen und Ungerechtigkeiten war nichts bekannt. Von einem Kalten Krieg und einem Wettlauf zum Mond zwischen den USA und der Sowjetunion, von einem Konflikt zwischen kapitalistischem Westen und realsozialistischem Osten hatte ich noch nie gehört. Früher, dass war immer irgendwie was von denen, die im Krieg geblieben waren. Die Geschichte von Apollo und Mond, auch eine Geschichte von Krieg und Faschismus.

Aber das kam und kommt viel später. Klar und geblieben: Irgendwie Teil dieser Generation und Menschheit, die erstmals einen Fuß auf einen anderen Himmelskörper setzte. Egal was das wirklich bedeutet. Irgendwie war so viel möglich. Immer noch.

Kapitalismus oder Klima? Zdebel diskutiert in Rotenburg (Wümme)

Kann der Klimawandel in einem kapitalistischen Europa überhaupt aufgehalten werden kann? Sind die Interessen von Global-Playern überhaupt auf „grün“ zu stellen? Kann sich die Gesellschaft auf Absichtserklärungen verlassen? Und welche sozialen Folgen kann eine Klimapolitik auslösen, die die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit nicht einbezieht?

LINKE Antworten auf aktuelle Klimafragen. Hubertus Zdebel, Bundestagsabgeordneter der DIE LINKE, referiert zu diesen Fragen am Freitag, den 17. Mai, ab 18:30 Uhr im Rotenburger Rathaus (Große Straße 1, 27356 Rotenburg) und steht zur Diskussion bereit. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Siehe auch:

Solidarische Grüße aus dem Bundestag: Atomwaffen verbieten – Freiheit für Clara

Für ihre Beteiligung an einer gewaltfreien Aktion zur Abschaffung der Atomwaffen auf dem Fliegerhorst in Büchel ist Clara  Tempel von Junepa verurteilt worden. Gemeinsam mit anderen Aktivist*innen des Jugendnetzwerks für politische Aktionen blockierte sie kurzzeitig eine der Startbahnen. Doch die Geldstrafe will sie nicht zahlen. Daher ist sie jetzt im Gefängnis. Bei einem Fachgespräch zur Atommülllagerung auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel und der Fraktion DIE LINKE versammelten sich zahlreiche Teilnehmer*innen zu einer Soliaktion: „Atomwaffen verbieten – Freiheit für Clara“ forderten die Bundestagsabgeordneten Zdebel, Perli und Gabelmann und viele Aktive aus Anti-Atom- und Umweltverbänden.

Soli-Aktion: Atomwaffen abschaffen – Freiheit für Clara!

Deutscher Uranbrennstoff für belgische Atommeiler – Bundesregierung billigt Urangeschäfte

Eine Genehmigung für den Transport neuer Uran-Brennelemente aus der emsländischen Uranfabrik in Lingen zum Einsatz in den belgischen AKWs Doel 1 und 2 hat gerade das zuständige Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) erteilt. „Atomrisken durch belgische Uralt-Reaktoren made in Germany. Statt die deutschen Uranfabriken stillzulegen, genehmigt die Bundesregierung weiterhin Atomtransporte und Uranexporte für marode Reaktoren, die schnellstens abgeschaltet gehören“, so der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE). Erst in der letzten Woche hatten CDU/CSU und SPD, aber auch FDP und AFD Anträge zur Stilllegung der deutschen Uranbrennstofffabriken in Lingen und Gronau abgelehnt.

Die deutschen Brennstofflieferungen aus Lingen und Gronau sichern an vielen Standorten in aller Welt den Reaktorbetrieb und das Risiko schwerster Atomunfälle.

Zu den vom BfE genehmigten Atomtransporte von Lingen nach Doel heißt es außerdem in der Meldung: „Die Ausfuhr nach Belgien hatte das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) am 13. Februar 2019 genehmigt.“

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