Atomrisiken statt Klimakrise? Die Alternativen sind Erneuerbar

„Die Atomenergie ist kein Ausweg aus der Klimakrise, sondern nur eine andere, sehr gefährliche Art von Umweltkatastrophe“. Mit diesem Statement reagiert der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel  (DIE LINKE) auf immer neue Versuche von interessierter Seite, Atomenergie als neuen Heilsbringer zu positionieren.

Weiter sagte der Abgeordnete: „Auch wenn eine Lobby in Deutschland, der EU und anderen Staaten bis hin zur Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) versucht, die Atomenergie als Ausweg aus der Klimakrise anzupreisen: Bei der Atomenergie fallen in allen Schritten von der Urangewinnung über die Uranverarbeitung bis hin zum Bau von Atomreaktoren nicht zu vernachlässigende CO2-Emissionen an. Die enormen Risiken der Atomenergienutzung beim Betrieb als auch dem weiteren Umgang mit den (hoch)radioaktiven Abfällen, deren dauerhaft sichere Lagerung weltweit ungelöst ist, die enorm hohen Kosten und auch die von der Atomenergie nicht abtrennbaren Risiken eines militärischen Missbrauchs sind Argumente, warum die Atomenergie keine Alternative für den Kampf gegen die Klimakrise sein kann und sein darf. Mit den Erneuerbaren Energien steht einen Lösung bereit. Die muss man nur umsetzen, statt immer neu zu blockieren.“

 

Nachgefragt: Zdebel verlangt Aufklärung über Fracking-Expertenkommission

Die von der Bundesregierung eingesetzte Fracking-Kommission gemäß § 13a Absatz 6 Satz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes arbeitet weitgehend im Verborgenen. Veröffentlichte Protokolle sind nicht aussagekräftig. Nachdem kein Gaskonzern bereit war, eine der vier vorgesehenen wissenschaftlichen Erprobungsbohrungen, die die Kommission begleiten sollte, zu beantragen, hat diese nun beschlossen, Erfahrungen aus anderen Quellen auszuwerten. Dazu sollen zwei Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden. Da nicht offengelegt wurde, welche Aufgabenstellungen bei diesen Projekten behandelt werden sollen, hat der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel hierüber Aufklärung verlangt. Zudem soll die Bundesregierung erklären, warum die Kommission darüber selbständig entscheiden konnte.
Mündliche Frage Nr. 25 in Drucksache 19/13891 des MdB Hubertus Zdebel im Wortlaut:
Zu welchen konkreten Aufgabenstellungen hat die Expertenkommission Fracking nach Kenntnis der Bundesregierung gemäß § 13a Absatz 6 Satz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) die Vorbereitung und Durchführung von zwei Ausschreibungsverfahren zum Stand von Wissenschaft und Technik beschlossen, und wie ist diese Beschlussfassung nach Auffassung der Bundesregierung mit § 6 Absatz 1 der Geschäftsordnung der Expertenkommission Fracking in Einklang zu bringen, wonach die Kommission im Rahmen ihrer Arbeit gegenüber dem BMBF lediglich ein Vorschlagsrecht für die Vergabe externer wissenschaftlicher Gutachten hat, nicht jedoch ein Recht für die Beschlussfassung über Vergabeverfahren, und die Vergabe ausschließlich durch das BMBF erfolgt (https://expkom-fracking-whg.de/lw_resource/datapool/systemfiles/elements/files/93C0153AB6907E90E0539A695E86E0DA/live/document/20190920_Beschlussprotokoll.pdf, https://expkom-fracking-whg.de/lw_resource/datapool/systemfiles/elements/files/88FF0DB321F26FACE0539A695E86E0F2/live/document/GeschaeftsordnungExpKom_160519verabschiedet.pdf)?

Nach Bundesrechnungshof-Bericht: „Rückholung des ASSE-Atommülls muss oberste Priorität bleiben.“

„Die Rückholung des radioaktiven Atommülls in der ASSE II muss weiterhin höchste Priorität haben. Nur so können die massiven Umweltfolgen im Falle eines unkontrollierten Absaufens durch die bestehenden Wasserzugänge hoffentlich verhindert werden.“ So kommentiert Hubertus Zdebel, zuständiger Bundestagsabgeordneter für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE die Meldungen über den Bericht des Bundesrechnungshofes. „Wir werden uns den Bericht sehr genau ansehen“, sagte Zdebel weiter und betonte:

„Dass bei der notwendigen Rückholung der ASSE-Abfälle enorme Kosten-Risiken ins Haus stehen, war schon zum Zeitpunkt absehbar, als im Bundestag das Gesetz zur Rückholung der ASSE-Atomabfälle als einzige verantwortbare Umgehensweise verabschiedet wurde. Dass die Kostenrisiken allein beim Steuerzahler liegen, ist Ergebnis einer unverantwortlichen Atom-Förder-Politik zugunsten der Atomkonzerne durch vorherige Bundesregierungen. Das haben wir als LINKE immer kritisiert. Deshalb müssen jetzt alle Beteiligten mit dem Kosten sehr sorgfältig umgehen. Das werden wir prüfen und im Bundestag in den zuständigen Gremien zum Thema machen“, kündigte der Abgeordnete an.

Future? Strike Hamburg! Change System – Save Planet! Code 20/09/2019

Eigentlich ist das ja alles ganz einfach: Aufhören, alles kaputt zu machen! Denen helfen, die nix haben. Statt Ego-Shooter, mehr Gemeinsamkeit. Und dann mal alle miteinander schauen, wie es für alle gut weiter gehen kann. Auch für die , die noch kommen! Jetzt für die, die von woanders kommen. Und für die, die folgen werden. Das neue Global Regional. Das Alte, das Neue, das Andere, das Ungewisse, das Kommende, aber bitte immer: Umwelt FAIR aendern. Andere sagen: „WIR SIND FRIDAYS FOR FUTURE.“ Und was ist mit Montag bis Donnerstag? Und am Wochenende? Vielleicht reicht der Freitag für die Zukunft für Alle nicht? „Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts. Wir fordern eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird.“ Oka.y! Und da war noch Armut, Krieg und noch was? Alles! Genug ist nicht genug! Gemeinsam!

 

 

 

We have a lift off: APOLLO 11 – Armstrong, Aldrin, Collins und der Mond, das alles und die Menschheit

Die Bilder in der Erinnerung sind heute so verschwommen wie die Bilder, die in diesem damals so neuen und modernen Fernseher zu erahnen waren. Schwarz-Weiß, verwaschen, wie vom Mond. Sie waren vom Mond. Unglaublich. Aber kein Zweifel. Und heute: Mondfinsternis.

Im Juli 1969 – noch keine neun Jahre alt, aufwachsend in einer Welt, von der vieles noch völlig unbekannt war, in diesem kleinen Städtchen mit Fährhafen an der Elbe. Aber: wir waren auf dem Mond.

Am 16. Juli 1969 startete Apollo 11 (heise, Chronik bei dlf). Die beiden Astronauten Collins und Aldrin und der dann erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong (Wikipedia). Mit ihnen auf dem Flug etwas von einem Gefühl, dass diese Welt da irgendwas gemeinsam macht, dass man bei ihnen sein wollte.

Von den Trennungen und Ungerechtigkeiten war nichts bekannt. Von einem Kalten Krieg und einem Wettlauf zum Mond zwischen den USA und der Sowjetunion, von einem Konflikt zwischen kapitalistischem Westen und realsozialistischem Osten hatte ich noch nie gehört. Früher, dass war immer irgendwie was von denen, die im Krieg geblieben waren. Die Geschichte von Apollo und Mond, auch eine Geschichte von Krieg und Faschismus.

Aber das kam und kommt viel später. Klar und geblieben: Irgendwie Teil dieser Generation und Menschheit, die erstmals einen Fuß auf einen anderen Himmelskörper setzte. Egal was das wirklich bedeutet. Irgendwie war so viel möglich. Immer noch.

×