Erblast Atomenergie: Teure Atomruinen in Lubmin und Rheinsberg

Bis weit in die 2040er Jahre wird sich die Stilllegung und der Rückbau der DDR-Träume einer heilen nuklearen Atomstromwelt hinziehen. Nach der „Wende“ sind die Atomanlagen der DDR abgeschaltet worden. Immer neue Probleme haben die geplanten Rückbauzeiten deutlich verlängert und damit natürlich auch die Kosten in die Höhe getrieben. Nicht anders sieht es beim mit dem Rückbau des ersten DDR-Atommeilers in Rheinsberg aus. „Erblast Atomenergie: Teure Atomruinen in Lubmin und Rheinsberg“ weiterlesen

Klimakatastrophe schaltet Atomenergie ab – Atomenergie als Machtpolitik

Während dezentrale Windkraftwerke und Solaranlagen die Stromerzeugung in Europa und anderswo immer weiter absichern und obendrein die Strompreise senken, kommt das fossil-nukleare System zentraler, auf Wasserkühlung angewiesener Großkraftwerke mit Kohle, Gas und Atom an seine Grenzen. Schweiz, Frankreich, Ungarn, Rumänien und möglicherweise noch weitere Ländern haben die Leistungen von Atomreaktoren heruntergefahren oder komplett abgeschaltet. In Frankreich musste sogar ein AKW mit mehreren Reaktoren wie schon im letzten Jahr wegen Quallen im Kühlwasserkanal abgeschaltet werden. Obwohl sich zeigt, dass Atomenergie sowohl bezüglich der Kosten als auch mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit unbrauchbar ist, setzen weiterhin viele Staaten auf den Ausbau. Der Grund: Die Atomenergie zur Stromerzeugung ist auch der Aufstieg zur Atommacht. Die Fähigkeit, Atomenergie zu betreiben und damit in der einen oder anderen Weise auch den Zugang zu Atomwaffentechnik zu bewerkstelligen, spielt in einer immer mehr krisengeschüttelten Welt offenbar eine immer gewichtigere Rolle. „Klimakatastrophe schaltet Atomenergie ab – Atomenergie als Machtpolitik“ weiterlesen

TÜV-Verband und die Kernfusionsforschung – ein Positionspapier

Während die Bundesregierung und einige Landesregierungen die Kernfusionsforschung gesetzlich regeln und finanziell ausbauen, unterstützt von einigen Bundesländern, nehmen auch immer mehr Wissenschaftseinrichtungen oder Gutachter Stellung zu den Plänen. Auch die „Technischen Überwachungsvereine“, also der die als TÜV bekannten Gutachter, haben sich mit einer Stellungnahme positioniert. „TÜV-Verband und die Kernfusionsforschung – ein Positionspapier“ weiterlesen

Bundesregierung forciert Kernfusionforschung – Bundestag soll Gesetzentwurf und Haushaltsmittel beschließen

Bereits nach der Sommerpause könnte das Thema Kernfusion den Deutschen Bundestag beschäftigen. Dann soll der Regierungsentwurf für die gesetzlichen Regelungen der Fusion eingebracht werden. Begleitet wird das durch den Ausbau staatlicher Forschungsmittel: Im kommenden Jahr soll das Bundesforschungsministerium die Fusionsforschung in Deutschland mit einer Summe 179 Millionen Euro fördern. Weitere Finanzmittel kommen von mehreren Bundesländern hinzu, wo Projekte für die Fusionsforschung betrieben werden. Außerdem sind z.B. unter dem Titel „685 55 -165″ Investitionen in die regulatorische Fusionsforschung – Strategischer Ausbau der Forschungs-Ökosysteme“ für das Haushaltsjahr 2027 Investitionen von 5 Millionen Euro geplant. Bist zum Haushaltsjahr 2030 soll dieser Betrag auf insgesamt neun Millionen Euro erhöht werden. Insgesamt will die Bundesregierung bis zu zwei Milliarden Euro bis 2029 für den Ausbau der Kernfusionsforschung investieren. „Bundesregierung forciert Kernfusionforschung – Bundestag soll Gesetzentwurf und Haushaltsmittel beschließen“ weiterlesen

Strahlendes Atomerbe Uranbergbau Wismut – Fast neun Milliarden Euro Sanierungskosten

143 Millionen Euro kostet es den Steuerzahler*innen voraussichtlich im Jahr 2027, das strahlende Erbe des DDR-Uranbergbaus für die russische Atomenergie bei der Wismut in Ostdeutschland aufzuräumen. Insgesamt, so ist im Haushaltsentwurf der Bundesregierung zu lesen, wird mit Kosten von 8,9 Mrd. Euro für die Sanierung gerechnet. Der Clou: Um Kosten zu sparen, hat die damalige Bundesregierung die Sanierung der weiträumig radioaktiv belasteten Uranbergbaugebiete in Thüringen und Sachsen nicht wie sonst üblich im Rahmen des Atomgesetzes geregelt. Der Uranbergbau für die ehemalige Sowjetunion seit den 1950er Jahren in der DDR hat nicht nur über Jahrzehnte für massive Umweltschäden, sondern auch für erhebliche Gesundheitsschäden gesorgt. Vor allem die im Uranbergbau Beschäftigen erkrankten oftmals an Lungenkrebs und starben daran. „Strahlendes Atomerbe Uranbergbau Wismut – Fast neun Milliarden Euro Sanierungskosten“ weiterlesen

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