Wille zur Wende – IG Metall Vize zur Energiewende

Energieverschwendung im Bild: Die Kühltürme des Vattenfall-Braunkohlekraftwerks Jänschwalde/Cottbus

In der aktuellen Ausgabe der IG Metall-Zeitung äußert sich IG Metall-Vize Detlef Wetzel zur Energiewende und warum die größte deutsche Einzelgewerkschaft sich in den nächsten Monaten verstärkt mit ihr befassen will. Die IG Metall-Zeitung finden sie auch online hier (PDF), das Interview steht auf Seite 8f. Die Fragen stellte Sylvia Koppelberg.

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Mittelständische Wirtschaft für Atomausstieg und dezentrale Energiewende

„Trotz allen Belastungen stehen 60 Prozent der Unternehmer zum Ausstieg aus der Kernenergie.“ Das ist ein nicht ganz selbstverständliche Statement des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft. In einer Anfang Juli veröffentlichten Umfrage des Verbandes, kritisieren die Verbände aber die mangehalfte Umsetzung durch die Bundesregierung. Außerdem kritisiert der Verband scharf die einseitige Strompreispolitik, nach der immer mehr große Unternehmen von der EEG-Umlage zulasten kleiner und mittelständischer Verbraucher befreit werden.

Der Mittelstands-Verband spricht sich insbesondere auch für eine dezentralere Energieversorgung aus, damit Strom bezahlbar, sicher und nachhaltig ist. Bleibe es bei der heutigen Planung, so der Verband, könnten die Strompreise bis 2030 um rund 50 Prozent steigen. „Schaffen wir dagegen eine echte Energiewende hin zur Dezentralität, können die Strompreise langfristig sogar sinken.“

Die PRessemitteilung des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft finden sie hier:

Mittelstand: Note 5 für Merkels Energiewende

Deutschlands Mittelstand ist sehr unzufrieden mit der Energiewende. Zu hohe Strompreise und eine ungerechte Verteilung der Kosten gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen. Das könnte fatale Folgen für den gesamten Arbeitsmarkt haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft.

Deutschlands Mittelstand steht der Energiewende äußerst kritisch entgegen. Die tragende Säule der deutschen Wirtschaft droht unter der Last der steigenden Energiekosten einzuknicken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Unternehmerumfrage des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW), die am 4. Juli in Berlin vorgestellt wurde. „In Deutschland explodieren die Stromkosten. Das ist ein Alarmzeichen für die Wirtschaft. Die Bundesregierung muss jetzt handeln und die Stromsteuer für alle Unternehmen senken“ sagte BVMV-Präsident Mario Ohoven in Berlin.

Jedes zweite der befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) würde der Bundesregierung die Note „5“ oder „6“ für die Umsetzung der Energiewende geben. „Das sollte Frau Merkel mit Blick auf die Bundestagswahl zu denken geben“, so Ohoven weiter.

Fast 90 Prozent der befragten KMU’s erwartet höhere Energiekosten. Bei einem prognostizierten Anstieg der Energiekosten von zehn Prozent gaben 60 Prozent an, dass sie die eigenen Produktpreise erhöhen würden. Ein Drittel der Unternehmen würde sogar geplante Investitionen und Neueinstellungen zurückstellen. Ohoven warnte vor den fatalen Folgen für den Arbeitsmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Wenn die Regierung bei den bisherigen Plänen bliebe, müsste mit einer Erhöhung der Strompreise um rund 50 Prozent bis 2030 gerechnet werden. Bereits jetzt zahlen Deutschlands Verbraucher, nach Österreich, die zweithöchsten Stromkosten.

Trotz dieser negativen Bewertung wird die Energiewende jedoch nicht grundsätzlich abgelehnt. 60 Prozent der befragten Unternehmen befürworten den Atomausstieg und halten die Wende dank Erneuerbarer Energien für machbar.

Die Forderungen des Mittelstandes

Der BVMW fordert allerdings eine gerechtere Verteilung der Kosten für die Energiewende. KMU’s seien gegenüber großen, energieintensiven Unternehmen klar im Nachteil. „Großunternehmen mit besonders hohem Stromverbrauch sparen dank Netzentgelt-Befreiung und besonderer Ausgleichsregelung im EEG in diesem Jahr fast eine Billion Euro“, so Ohoven. Da diese Kosten auf andere Verbraucher umgelegt werden, läge hier „eine klassische Verzerrung des Wettbewerbes zu Lasten der kleinen und mittleren Unternehmen vor“. Im Zuge der geplanten Offshore-Haftungsregelung wird außerdem befürchtet, dass bald für Strom bezahlt werden müsse, der noch gar nicht produziert wird.

Der BVMW fordert zudem eine dezentralere Energieversorgung. Damit könnten die Kosten des geplanten Netzausbaus verringert und der Einfluss der „Stromoligopole“ zurückgedrängt werden. Bei einer echten Energiewende hin zu mehr Dezentralität könnten laut Ohoven die Energiekosten langfristig sogar sinken. Der BVMW sieht die Kanzlerin auch persönlich in der Pflicht. Sie solle ihrer Chefrolle endlich nachkommen und sich für die Schaffung eines Bundesenergieministeriums einsetzen. Das forderte jedes zweite der befragten Unternehmen im Mittelstandsverband.

An der Umfrage nahmen rund 2.500 Mitgliedsunternehmen des BVMW teil. Insgesamt gibt es in Deutschland nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn etwa 2,8 Millionen kleine und mittlere Unternehmen. Damit zählen mehr als 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland zu den KMUs. Im Jahr 2009 entfielen auf die KMU-Unternehmen 39 Prozent des Gesamtumsatzes und 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland.

Umweltbundesamt – Deutschland braucht keine neuen Kohlekraftwerke

Mit einem neuen Hintergrundpapier stellt sich das Umweltbundesamt gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken. In Deutschland gibt es derzeit genügend Kraftwerkskapazitäten, so das UBA. Es besteht kein Bedarf an zusätzlichen Kohlekraftwerken über die bereits im Bau befindlichen Anlagen hinaus. Eine Erkenntnis, die sich langsam auch bei Unternehmen durchsetzt, die bislang neue Kraftwerke bauen wollten. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Neubauprojekt in Mainz beendet und in den nächsten Tagen dürften auch die Pläne für ein neues Kohlekraftwerk in Brunsbüttel eingemottet werden (siehe: Die Klimaretter).

Der Zuwachs erneuerbarer Energien, die effizientere Stromnutzung und die bereits im Bau befindlichen fossilen Kraftwerke können die wegfallende Kernenergie auch in den nächsten Jahren kompensieren, teilt das UBA mit. In den kommenden 3 Jahren werden zwar voraussichtlich ca. 6,6 Gigawatt der vorhandenen Kraftwerksleistung stillgelegt, im gleichen Zeitraum werden jedoch Kraftwerke mit einer Leistung von ca. 12,5 Gigawatt in Betrieb genommen. Erst gegen Ende des Jahrzehnts besteht ein Bedarf von rund 8 Gigawatt an neuen fossilen Kraftwerken. Diese sollten als klimafreundliche und flexible Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerke oder Gasturbinen-Kraftwerke realisiert werden.

 

Energienetze – wie viele, wo lang, für welche Energie?

Vor einigen Wochen haben die Stromnetzbetreiber ihren „Netzentwicklungsplan“ vorgestellt. Noch bis zum 11. Juli können BürgerInnen gegen diese Pläne Einwände erheben. Aus gutem Grund. Zwar ist klar, dass die Energienetze modernisiert, umgebaut und auch erweitert werden müssen. Höchst strittig ist aber in welchem Umfang. Denn: Kommt die dezentrale Energiewende endlich in Schwung, dürften mache heute noch sinnvoll erscheinende Verbindungen vom Norden in den Süden sinnlos werden. Was genau es beim Netzausbau braucht, ist aber nur schwer zu sagen, denn die Bundesregierung unterlässt es bis heute, mit allen Beteiligten aus Bund, Ländern und Kommunen sowie den Verbänden ein Konzept zu entwickeln.

Beitrag vom Deutschlandfunk zum Anhören: Umwelthilfe zu Netzentwicklungsplan MP3

Die Deutsche Umwelthilfe hat heute in Berlin ihre Kritik an den bislang vorliegenden Plänen formuliert und hat Lob und Tadel: „Es ist gut, dass ein transparentes Verfahren in Gang gekommen ist“, sagt Peter Ahmels, der bei der Organisation für erneuerbare Energien zuständig ist. „Denn jeder, der will, kann noch bis nächste Woche eine Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan, den die Bundesnetzagentur Ende Mai vorgelegt hat, abgeben.“ (Einen Muster-Brief und die Mailadresse gibt es hier.)

DUH-Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan lobt neue Form der öffentlichen Netzplanung und kritisiert Tendenz zu „so viel Netz wie möglich, statt so viel Netz wie nötig“ – Bei beantragtem Ausbau ist auch Rückkehr zum alten Stromsystem möglich – Leiter Erneuerbare Energien Peter Ahmels: „Priorisierung der geplanten Trassen entscheidend für Akzeptanz“ – Energiemarktgetriebene Modellierung führt zu unrealistischer Auslastung fossiler Kraftwerke

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat das Konsultationsverfahren zum Um- und Ausbau der Stromnetze im Rahmen der Energiewende als fortschrittlich gelobt. Gleichzeitig wirft die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation den Netzbetreibern vor, ein zukünftiges Stromnetz anzustreben, dass zwar die Energiewende ermöglicht, aber ebenso die Rückkehr zu einem zentralistischen Stromsystem auf Basis großer Kohlekraftwerke.

„Der gesetzliche Auftrag der Übertragungsnetzbetreiber ist es, auf Basis des vorgegebenen Szenariorahmens ein Stromnetz für die Energiewende zu konzipieren“, sagte Peter Ahmels, der Leiter Erneuerbare Energien der Deutschen Umwelthilfe. Hier schieße der Entwurf der Netzbetreiber teilweise über das Ziel hinaus. Da angesichts sich ständig ändernder technischer und energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen niemand im Detail sagen könne, welche Stromtrassen unverzichtbar seien, komme es jetzt darauf an, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben einen offenen Prozess zu organisieren, der Korrekturmöglichkeiten möglichst lange offenhalte. Ahmels: „Dafür brauchen wir eine klare Priorisierung der vorgeschlagenen Trassen.“ Ohne eine solche Priorisierung und den eindeutigen Nachweis der energiewirtschaftlichen Notwendigkeit jeder Trasse sei Akzeptanz in der Bevölkerung nicht zu erreichen.

Als Beispiele für die Tendenz der Übertragungsnetzbetreiber, eher nach der Maxime „so viel Netz wie möglich, statt so viel Netz wie nötig“ zu handeln, nannte Ahmels die Wahl des außergewöhnlich windreichen Jahres 2007 als Basis für ihre Berechnungen, die Nicht-Berücksichtigung der Tatsache, dass niemals alle Erneuerbare-Energieanlagen gleichzeitig ins Netz einspeisen und fehlende Analysen des reduzierten Netzausbaubedarfs, falls auf die Einspeisung absoluter Spitzeneinspeisungen verzichtet würde. So könne sich der Netzausbaubedarf um immerhin etwa zehn Prozent reduzieren, wenn auf nur zwei Prozent der im Jahr von Windrädern erzeugten Stromenge verzichtet würde.

Nach Überzeugung der DUH berücksichtigen die Übertragungsnetzbetreiber zu wenig tendenziell den Netzbedarf entlastende Übertragungstechniken wie so genannte Hochtemperaturleiterseile und netzentlastende Effekte durch technologische Entwicklungen, wie Speicher oder Smart Grids, die sich vor allem in dem bis 2032 reichenden Leitszenario B 2032 des Szenariorahmens zeigen müssten. „Es gibt in dem Entwurf der Netzbetreiber leider nur wenige Hinweise auf Bemühungen zur konkreten Einsparung von Übertragungskapazitäten“, erläuterte Anne Palenberg, Projektmanagerin für Netzintegration bei der DUH. Sie begrüßte, dass die Netzbetreiber die besonders effektive Technik der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) in dem Planentwurf eindeutig als neue Säule des Übertragungsnetzes der Zukunft einbeziehe, auch wenn möglicherweise nicht alle vier vorgesehenen HGÜ-Stromautobahnen im Betrachtungszeitraum notwendig seien.

Fragen werfen nach Überzeugung der DUH auch die von den Netzbetreibern gewählte Modellierung der Energiemarktsimulation auf, auf deren Basis der Netzbedarf berechnet wurde. Einerseits führt dieses Marktmodell offenbar zu einer immer höheren Jahresauslastung der verbliebenen Kohlekraftwerke, obwohl deren Volllaststundenzahl in der Realität und nach den Prognosen zahlreicher Studien mit zunehmender Einspeisung aus Erneuerbaren Energien ständig sinkt. Außerdem ergibt das Modell praktisch keinen Effekt auf den Netzausbaubedarf, wenn die von der Bundesregierung angestrebte Reduzierung des nationalen Strombedarfs tatsächlich eintritt.

Die DUH lobte das Konsultationsverfahren, das im Prinzip einen großen Fortschritt gegenüber der früheren „Geheimniskrämerei“ bei der Netzplanung darstelle. Allerdings gelinge es bisher insbesondere wegen der Komplexität der Materie, diejenigen rechtzeitig und systematisch in die Diskussionen einzubeziehen, die am Ende vom Netzausbau betroffen seien. Hier bedürfe es weiterer öffentlicher Hilfestellung. Die DUH kündigte an, hierzu nach Abschluss des laufenden Verfahrens Vorschläge zu unterbreiten.

Die DUH-Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan Strom 2012 finden Sie hier:

http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2885

Für Rückfragen:  Dr. Peter Ahmels, Leiter Erneuerbare Energien, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867 91; Mobil: 0151 16225863; E-mail: ahmels@duh.de

Anne Palenberg, Projektmanagerin Netzintegration, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867 961; Mobil: 0151 40249440; E-Mail: palenberg@duh.de

 

Jetzt einwenden – Betreff Netzentwicklungsplan Strom

An: ‚konsultation@netzentwicklungsplan.de‘
Netzentwicklungsplan Strom
Postfach 100 572
10565 BERLIN

Datum

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich entschieden gegen den Plan der 4 großen Übertragungsnetzbetreiber zur Errichtung von 3.800 km neuen Höchstspannungstrassen von Nord- nach Süddeutschland die angeblich für das Gelingen der Energiewende unverzichtbar sind. Insbesondere habe ich folgende Einwände:

1) Der Netzentwicklungsplan ignoriert das enorme Ausbaupotenzial der Erneuerbaren Energien, besonders der Windenergie, in Süddeutschland. Ein hohes Windstromangebot aus dem Norden behindert den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen aus erneuerbaren  Energien im Süden sowie die regionale Wertschöpfung.

2) In dem Szenario mit dem stärksten Zubau an Erneuerbarer Energie (C) geht der Netzentwicklungsplan von einer installierten Solarstromleistung von 48,8 GW für das Jahr 2022 aus. Das bedeutet ab jetzt einen jährlichen Zuwachs von 2,4 GW. In den Jahren 2010  und 2011 lag der Zuwachs bei jeweils mehr als 7 GW. Bereits für Ende April 2012 meldet die Bundesnetzagentur einen Zubau von über 2,3 GW. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die  Netzbetreiber davon ausgehen, dass die Solarenergie, wie von der Bundesregierung gewollt, ausgebremst wird.

3) Viele Bundesländer treiben ihre Pläne zur regionalen Ausschöpfung ihrer Energiepotenziale voran. Sichtbares Zeichen dafür sind die zahlreichen jetzt schon funktionierender 100%- Erneuerbare Energien-Regionen. Diese Entwicklung findet keine angemessene Beachtung im Netzentwicklungsplan und lässt an den dort propagierten Ausbauzahlen zweifeln.

4) Sechs von rund zwanzig im Bau befindlicher oder geplanter Kohlekraftwerke befinden sich in der Küstenregion, wo ohnehin schon ein (angeblicher) Windstromüberschuss besteht, der zur Begründung des Leitungsausbaues herhalten muss. Der Bedarf an Leitungen verringert sich gravierend, wenn Kraftwerke dort gebaut werden, wo die Energie auch benötigt wird. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die geplanten Leitungen vornehmlich zum Abtransport des Kohlestroms genutzt werden sollen um eine Reduzierung der Kraftwerksleistung bei hohem Windstromangebot zu vermeiden. Dieser Aspekt macht eine Neubewertung des Leitungsbedarfs durch unabhängige Einrichtungen dringend nötig.

5) Zum Ausgleich der schwankenden Angebote bei Wind- und Sonnenstrom stehen zahlreiche Möglichkeiten bereit : Anpassung des Verbrauchs an das wechselnde Angebot durch Lastverschiebung, Kombination von Sonnen- und Windenergie mit Biogasanlagen und Blockheizkraftwerken, Speicherung von Stromüberschuss durch Batterien, Elektrolyse und  Windgas oder in Speicherseen sowie grundsätzlich die Ausschöpfung der  Energieeffizienzpotenziale. Die konsequente Förderung und Nutzung dieser Möglichkeiten reduziert den Leitungsbedarf, was jedoch im Netzentwicklungsplan keine Beachtung findet.

6) Insgesamt ist es mehr als fragwürdig, die Netzausbauplanung den Netzbetreibern zu überlassen, die an Bau und Betrieb von Leitungen verdienen, eng mit den 4 Energiekonzernen verbunden sind und ein Interesse an der Festigung des derzeitigen zentralistischen Systems der Energieerzeugung und -verteilung haben. Der  Netzentwicklungsplan behindert somit eine zügige Energiewende und erhöht die Kosten für die Verbraucher.

Mit freundlichen Grüßen

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