Französische Atom-Interessen – AREVA in Afrika

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Massive Wirtschaftsinteressen in Afrika: Uran und der französische Atomgigant AREVA

Frankreich – AREVA – Uran – Afrika. Im Januar 2012 intervenierten französische Truppen in Mali. Jetzt beteiligt sich Frankreich an einem Militäreinsatz in Zentralafrika. Im Tschad sind französische Truppen stationiert und im Niger haben Spezialkräfte nach dem Einsatz in Mali auf dem Gelände der Uranminen des Atomkonzerns AREVA Stellung bezogen. Die alte Kolonialmacht Frankreich zeigt eine massive Präsenz in der Region südlich der Sahara. Und immer wieder ist dabei die Rede von Bodenschätzen, von Uran, von Gold und von Öl. Und der Name AREVA taucht immer wieder auf und immer wieder geht es um Uran, von dem Frankreich für seine fast 80-prozentige Stromerzeugung aus Atomenergie abhängig ist.

2012 erschien in Frankreich ein Buch von Raphaël Granvaud: Areva en Afrique. Auf der Homepage „Tlaxcala, das internationale Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt“ gibt es in deutscher Übersetzung unter der Überschrift „Frankafrika –  Das Gesetz des Dschungels: Die Machenschaften des frz. Atomkonzerns AREVA in Afrika“ ein Interview mit dem Autor. Dort finden sich auch weitere Hintergrundinformationen über Frankreichs Atomprogramm, über die AREVA und die wirtschaftlichen Interessen in Afrika.

Derzeit läuft mit Blick auf den Uranabbau von AREVA im Niger eine Online-Kampagne. Mehr dazu hier: Uranbergbau: Petition „Areva – Stoppt den Druck auf den Niger“

Weitere Informationen über Frankreich und AREVA, über Uran und Afrika:

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