Atommüll-Tagung Schweinfurt: Castor-Zwischenlagerung ist mangelhaft

OdaBecker-Schweinfurt
Atomexpertin Oda Becker: Von Waffen und Flugzeugen und der Unsicherheit der Atommülllager. Foto: Dirk Seifert

AKWs werden abgeschaltet, aber was passiert dann? Auf einer Fachtagung in Schweinfurt gab es dazu auf einer Fachtagung des dortigen Aktionsbündnisses jede Menge Informationen. Voraussichtlich um den 20. Juni herum wird das benachbarte E.on-AKW Grafenrheinfeld endgültig abgeschaltet. Sowohl über die Probleme beim Rückbau als auch bei der Lagerung gab es Vorträge. Unter anderem von der Physikerin Oda Becker, die über die Unsicherheit der Standortzwischenlager für hochradioaktive Brennelemente in Castor-Behältern berichtete.

Im Zentrum standen die Kritikpunkte und Mängel hinsichtlich von Terroranschlägen, sowohl was den gezielten Absturz von Flugzeugen als auch den Beschuss mit panzerbrechenden Waffen angeht. Oda Becker sorgte mit ihren Recherchen auf fachlicher Ebene dafür, dass das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Genehmigung für den Betrieb des Castor-Standortlagers am AKW Brunsbüttel aufhob. Der Vortrag von Oda Becker auf der Schweinfurter Tagung ist hier als PDF online.

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2 Gedanken zu „Atommüll-Tagung Schweinfurt: Castor-Zwischenlagerung ist mangelhaft

  1. Auch wenn es schon ein Jahr ist, haben wir um dieselbe Zeit auch eine solche Tagung veranstaltet. Es war sehr interessant zu hören was mit Atommüll passiert. Wahrscheinlich werden wir in nächster Zeit wieder so eine Tagung veranstalten.

    Viele Grüße

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