Zurück in die Vergangenheit: CDU und FDP greifen Ergebnisse des Volksentscheids „Unser Hamburg – Unser Netz“ an

Zurück in die Vergangenheit: CDU und FDP machen sich in der Hamburger Bürgerschaft stark für die alten Energieriesen und gegen eine kommunale und bürgerorientierte Energiewende. Mit dem Ergebnis des Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ wollen sich die beiden Fraktionen offenbar nicht abfinden und stellen sich schützend vor die Energiekonzerne E.on und Vattenfall. Den neuen Energienetzbeirat, in dem Behörden, Unternehmen und Klimaschutz-Gruppen vertreten sind, wollen sie abschaffen und die vom erfolgreichen Volksentscheid durchgesetzte Rekommunalisierung der Energienetze unter ein Moratorium stellen. Darüber berichten das Abendblatt (FDP) und die Welt (FDP, CDU).

Die FDP-Bürgerschaftsfraktion sieht nur Verluste bei der vom Volksentscheid durchgesetzten Rekommunalisierung. Das Stromnetz von Vattenfall ist inzwischen wieder vollständig städtisch, demnächst sollen die Fernwärme (Vattenfall) und das Gasnetz (E.on) folgen. Das aber will die FDP offenbar verhindern. Sie hält schon jetzt die Übernahme des Stromnetzes für einen Verlust. Aber – so zitiert das Abendblatt: „Umweltbehördensprecher Jan Dube wies die Einschätzung der FDP am Freitag als „nicht haltbar“ zurück. „Die Stromnetz Hamburg (SNH) macht durchgängig Gewinne, auch für die kommenden Jahre sind diese prognostiziert – sogar in steigender Höhe“, so Dube. „Die SNH ist seit dem Rückkauf auf einem stabilen Pfad unterwegs.“

Anlass für die Wut-Attacke gegen die Rekommunalisierung: Bei der Übernahme des Stromnetzes von Vattenfall hat es diverse Maßnahmen gebraucht, um die städtische Gesellschaft aufzubauen. Dabei sind Kosten entstanden, die als Einmaleffekt die Gewinne schmälerten. Langfristig aber werde das Stromnetz für Einnahmen bei der Stadt sorgen, so wie es vorher für Vattenfall Gewinne lieferte.

So zitiert das Abendblatt auch den BUE-Sprecher weiter: „Die Integration der Service-Töchter ist abgeschlossen, und die Einmaleffekte sind in der Bilanz eingepreist. Die Gewinnprognosen zeigen: Obwohl die Energiewende und der Umbau der Stromversorgung in vollem Gange sind und die Rahmenbedingungen sich immer wieder geändert haben, ist von steigenden Nettogewinnen auszugehen, die die Kapitalkosten aus dem Kauf des Unternehmens komfortabel decken.“ Die Stromnetz Hamburg werde „kräftig in eine Modernisierung der Infrastruktur investieren und so das Netz fit machen für die Anforderungen an eine immer klimafreundlichere und dezentralere Energieversorgung“.“

Das Abendblatt macht den aktuellen Anlass klar, warum jetzt die Breitseite gegen den Volksentscheid kommt: „Nachdem das Stromnetz bereits 2014 an die Stadt übergegangen ist, steht im Oktober 2017 die Übernahme des Gasnetzes von HanseWerk (früher: E.on Hanse) an. Im Januar 2019 soll Hamburg von Vattenfall auch das Fernwärmenetz übernehmen. Für Gas- und Fernwärme hat der Senat bereits vertraglich Kaufoptionen vereinbart. Diese soll er nun aber nicht ziehen, wenn es nach der FDP geht.“

Auch der neue Energienetzbeirat steht jetzt in der Kritik der CDU- und FDP-Fraktion. Dort wird seit seiner Gründung vor über einem Jahr vor allem intensiv um den Ersatz des alten klima- und umweltschädlichen Heizkraftwerks in Wedel gestritten. Auch hier geht es um Konzerninteressen, denn nach wie vor versucht Vattenfall in der Hamburger Energiepolitik ein Bein in der Tür zu behalten. Bei einem Ersatz von Wedel will Vattenfall erreichen, dass das Klimamonster in Moorburg besser bei der Wärmeauskopplung ins Spiel kommt und damit die heute kaum vorhandene Wirtschaftlichkeit dieser Klimakatastrophen-Anlage verbessert wird.

Die Auseinandersetzungen im Energienetzbeirat werden mit vielfältigen Gutachten untermauert und fachlich intensiv diskutiert. Kurios die Einschätzung aus den Reihen von CDU und FDP, die die Welt zitiert: „CDU-Umweltexperte Stephan Gamm und der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Michael Kruse, bezeichnen den Beirat gegenüber der WELT als „Einsteigerseminar“ (Gamm) und als „Kaffeekranz“ (Kruse) für energiepolitisch Interessierte.“ Die Einrichtung dieses Netzbeirates hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dressel nach dem Volksentscheid auf den Weg gebracht. Seine Einrichtung war unter dem derzeitigen rot-grünen Senat erfolgt.

Weiter kritisiert die FDP: „„Mit der Errichtung des Energienetzbeirates hat Rot-Grün die wichtige energiepolitische Debatte aus dem dafür zuständigen Bürgerschaftsausschuss verlagert und dieses demokratisch legitimierte Gremium damit seiner Kontrollfunktion beraubt“, so Kruse. „Wir fordern deshalb die Abschaffung des Energienetzbeirates und die Behandlung der wichtigen energiepolitischen Themen im zuständigen Ausschuss für Umwelt und Energie.“

Dieser Vorwurf ist besonders absurd, wenn man bedenkt: Bis zum Volksentscheid haben allein die Vorstände von Vattenfall und E.on in Hamburg bestimmt, wohin die energiepolitische Reise in der Hansestadt gehen sollte. Die Bürgerschaft und ihre Ausschüsse hatte bis dahin kaum noch Instrumente, um sich wirksam einzumischen. Erst unter dem Druck der Volksentscheidsorganisatoren aus Kirche, Verbrauchzentrale und Umwelt-Verbänden hatte der Senat sich an den jeweiligen Energienetze mit einem Minderheitsanteil von 25 Prozent beteiligt und einen gewissen Einfluss zurück gewonnen. Dieser Hintergrund aber ficht einen strammen privat-wirtschaftlichen Kämpfer der FDP natürlich nicht an.

Das nicht alles eitel Sonnenschein ist, macht BUND-Geschäftsführer Manfred Braasch, Mitglied im Energienetzbeirat, in der Welt deutlich: „„Ich finde, wir sind mit dem Gremium auf einem guten Weg, und ich bin nicht unzufrieden mit der bisherigen Arbeit“, sagt Braasch. „Was ich aber noch nicht sagen kann, ist, inwieweit der Beirat seinem Auftrag nachkommen kann, die Behörde für Umwelt und Energie auch tatsächlich zu beraten, also inwieweit die Behörde das zulässt und annimmt.“ Da hätte es bisher noch keinen Präzedenzfall gegeben. „Das werden wir sehen, wenn die Entscheidung über eine Nachfolgeregelung für das Kraftwerk Wedel fällt.““

Der Energienetzbeirat ist in seinem Format auch eine Art Neuland, vor allem mit Blick auf die Bürgerbeteiligung bzw. die Beteiligung von Umweltorganisationen. Da gibt es sicher gute Gründe, die eine oder andere Festlegung oder Form untereinander zu diskutieren und evtl. nachzuregeln. Aber – so das verbindlich beschlossene Zeil des Volksentscheids – mit dem Ziel einer weiteren Demokratisierung der Energieversorgung. Ein zurück in die Vergangenheit kann es auch hier nicht geben. Das mag einigen Bürgerschaftsabgeordneten komisch vorkommen, wenn sie nicht ungestört in ihren Ausschüssen vor sich hinwerkeln dürfen, sondern sich regelmäßig auch in einem solchen Beirat der intensiven Debatte stellen müssen. Die Entscheidungen, das sollten CDU und FDP eigentlich wissen, trifft am Ende immer noch die Bürgerschaft.

Nachgefragt: URENCO-Uran und Unterstützung für US-Atomwaffen-Produktion?

Darf das zivile Atomunternehmen URENCO mit Zustimmung der Bundesregierung Uran an Atomkraftwerke liefern, in denen auch Tritium für die Sprengköpfe des US-Atomwaffenprogramms erzeugt wird? Dazu will die Bundesregierung bislang nichts sagen, streng vertraulich ist das. Damit lässt sich Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) nicht abspeisen. Daher hat er eine weitere mündliche Frage an die Regierung in dieser brisanten Geschichte auf den Weg gebracht.

Die Nutzung der Atomenergie ist offiziell streng nach „ziviler“ und militärischer Nutzung getrennt. Darüber wachen angeblich strengste Kontrollen der IAEO oder von EURATOM. Doch das „zivile“ Anreicherungsunternehmen URENCO sieht laut Berichten des US-Energieministeriums keine rechtlichen Probleme, Uran an Atomkraftwerke zu liefern, in denen nicht nur Strom, sondern auch noch Tritium hergestellt wird, mit dem die Sprengkraft der US-Atomwaffen vervielfältigt wird. Über die Tätigkeit der URENCO und dass dieses Unternehmen auch tatsächlich nur „zivilen“ Zwecken dient, wacht ein internationales Gremium, in dem auch die Bundesregierung mit Veto-Recht beteiligt ist. Auch dieser „Gemeinsame Ausschuss“ – so der Bericht es US-Energieministeriums – teile die Rechtsauffassung von URENCO. Hat also die Bundesregierung keine Probleme damit, dass URENCO mit seinen Uranlieferungen die Tritium-Erzeugung für US-Atomwaffen unterstützt?

Darüber hatte jüngst die Tagesschau berichtet und Hubertus Zdebel Dokumente veröffentlicht. Auf eine erste mündliche Frage reagierte die Bundesregierung schweigsam: Alles streng vertraulich, hieß es (siehe die Links dazu oben).

Jetzt hat Zdebel eine weitere schriftliche Frage auf den Weg gebracht. Er will von der Bundesregierung wissen:

„In welchen Atomkraftwerken des US-amerikanischen Betreibers Tennessee Valley Authority (TVA, bitte die einzelnen Anlagen und die jeweiligen Blöcke angeben) wird nach Kenntnis der Bundesregierung im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in den Kontrollgremien der URENCO nach den Verträgen von Almelo und Washington oder aufgrund anderer Informationen seit 2006 von URENCO angereichertes Uran eingesetzt und von welchem Unternehmen werden aus dem von URENCO gelieferten Uran die Brennelemente für den Einsatz in den TVA-Reaktoren nach Kenntnis der Bundesregierung hergestellt?“

Evangelische Akademie Loccum diskutiert hochradioaktive Atommülllagerung

Auch in diesem Jahr widmet sich die Evangelische Akademie in Loccum dem Thema Atommülllagerung mit einer Tagung. Vom 9.-11. Juni geht es um die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle und um die anlaufende Endlagersuche nach dem Standortauswahlgesetz. Organisiert wird die Veranstaltung wie auch in den letzten Jahren von Monika Müller, die inzwischen auch Mitglied im Nationalen Begleitgremium zur Endlagersuche ist. Seit dem Herbst 2016 ist dieses Gremium im Amt, derzeit läuft hinter den Kulissen die Diskussion um die Erweiterung des Gremiums von derzeit neun auf 18 Mitglieder. Das Programm der Tagung in Loccum ist hier als PDF online und unten nachzulesen.

Während am Freitag Nachmittag sich die neuen Institutionen bei der Endlagersuche der kritischen Diskussion stellen, steht am Samstag die Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle an den zahlreichen Atommüll-Standorten im Mittelpunkt. Nicht nur, dass davon auszugehen ist, dass die Zwischenlagerung dieser Abfälle wohl deutlich länger als die bislang genehmigten 40 Jahre dauern wird und sich aus diesem Grund viele Fragen der künftigen Sicherheit stellen. Auch neue Terrorszenarien führen zu der Frage nach der Sicherheit der bestehenden Zwischenlager. Dabei spielt die zunehmende Geheimhaltung der Behörden eine nicht unwichtige Rolle. Längst wird hinter den Kulissen über neue Zwischenlager gesprochen.

Hinzu kommen akute Probleme. In Jülich muss ein Lager mit 152 Castoren wegen fehlender Sicherheitsnachweisen geräumt werden – die Frage ist: Wie soll das geschehen? In Lubmin kann das bisherige Zwischenlager nicht entsprechend neuer Terror-Schutz-Anforderungen nachgerüstet werden und ein Neubau steht auf der Tagesordnung. In Brunsbüttel haben Ober- und Bundesverwaltungsgericht die Genehmigung wegen fehlender Sicherheitsnachweise aufgehoben – das neue Genehmigungsverfahren läuft grad an. Und wärend das Zwischenlager in Brunsbüttel über keine Genehmigung verfügt, lässt Schleswig-Holsteins (Noch-)Energieminister Robert Habeck dennoch weitere Castorbehälter mit hochradioaktivem Atommüll eben in diesem Lager „bereitstellen“.

Und dann kommt noch die Neuordnung der gesamten Atommülllagerung, die nach einem Beschluss von Grünen, SPD, CDU/CSU und gegen die Stimmen der LINKEN künftig den Atomkonzernen gegen eine Einmalzahlung komplett abgenommen und verstaatlicht wird. Der Aufbau der damit verbundenen Strukturen und Unternehmen läuft derzeit an. Jede Menge Zündstoff für Debatten also.

Und auch die Endlagersuche beschäftigt über 40 Jahre nach Beginn der Atomenergienutzung weiterhin die Gemüter. Gorleben als bislang einziger Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle bleibt weiter im Spiel, aber es soll nun bundesweit nach einem bestmöglichen Lager gesucht und unterschiedliche Standorte gegeneinander verglichen werden. Dabei spielen nicht nur geologische und technische Fragen eine Rolle, sondern auch eine von Anfang an breite Öffentlichkeitsbeteiligung und viel Transparenz. So jedenfalls wurde es im Gesetzgebungsverfahren Anfang dieses Jahres und in der vorherigen zweijährigen Arbeit einer entsprechenden Kommission versprochen. Große Teile der Anti-Atom-Bewegung sind jedoch weiterhin skeptisch und lehnen das Verfahren aus einer Vielzahl von Gründen ab. Auch der BUND hat in der Endlager-Kommission zwar Fortschritte gelobt, gleichzeitig aber wegen weiterhin bestehender Mängel das Ergebnis abgelehnt. Auch die LINKS-Fraktion votierte gegen den Bericht der Kommission und gegen die darauf basierende Novellierung des Standortauswahlgesetzes, das vor wenigen Tagen nach Zustimmung des Bundesrats in Kraft getreten ist.

Dokumentation:

Atommüll-Lager:
Was soll wann wie wohin – und wer macht was?

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 9. bis 11. Juni 2017

Pfeil nach rechts Das Programm als pdf >

| Zum Thema | Programm | Organisatorisches | Anmeldung | Anreise | Tagungsstätte |

Freitag, 9. Juni 2017
15:30 UhrKaffee, Tee, Kuchen
16:00 UhrBegrüßung
Dr. Monika C. M. Müller, Ev. Akademie Loccum
16:15 UhrStandAG 2.0 – Weichenstellung für die Suche
Hiltrud Lotze, MdB, SPD-Bundestagsfraktion, Berlin (angefragt)
Hubertus Zdebel, MdB, Die Linke, Mitglied im Ausschuss für Bau und Reaktorsicherheit, Berlin
Die neuen Akteure – Arbeitsgrundlagen, Erwartungen und nächste Schritte
17:45 UhrBundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit – BfE
Wolfram König, Präsident Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit, Berlin
19:30 UhrVorhabenträger und Betreiber – Bundesgesellschaft für Endlagerung – BGE
Ursula Heinen-Esser, Co-Geschäftsführerin der BGE, Peine
20:15 UhrDas Nationale Begleitgremium – NBG
Klaus Brunsmeier, Mitglied im Bundesvorstand Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und NBG, Berlin
21:15 UhrAusklang auf der Galerie
Samstag, 10. Juni 2017
Was parallel zum Suchverfahren passieren muss:
langfristige Zwischenlagerung
09:30 UhrWie man es nicht machen sollte: Bereitstellungslagerung im Zwischenlager Brunsbüttel
Zum Umgang mit Hochrisikotechnologien im Recht
Dr. Ulrich Wollenteit, Rechtsanwalt, Rechtsanwälte Günther Partnerschaft, Hamburg
10:15 UhrErtüchtigung, Neubau, Konsolidierung.
Gibt es taugliche Konzepte?
Thorben Becker, Leiter Atompolitik, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Berlin
11:10 UhrZwischenlager 2.0?
N.N., Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit, Berlin (zugesagt)
11:50 UhrWie organisieren andere Länder eine langfristige Zwischenlagerung?
Dennis Köhnke, TU Braunschweig, Mitarbeiter des ENTRIA-Projektes, Braunschweig
13:15 UhrGelegenheit zur Besichtigung des 1163 gestifteten Zisterzienser-Klosters Loccum
15:30 UhrParallele Arbeitsgruppen
AG I
Zwischenlager 2.0 – wie müssen sie adaptiert werden?
Jost Heinrich Hain, TÜV Nord, EnSys, Hannover
Wolfgang Neumann, INTAC – Gutachten zu Technik und Umwelt, Berlin
Moderation: Dr. Monika C. M. Müller, Ev. Akademie Loccum
AG II
Zwischenlager-Konzept für Deutschland – wie könnte es gehen?
Oda Becker, Physikerin, Scientific Consulting for Energy and the Environment, Hannover
Thorben Becker, BUND, Berlin
Dennis Köhnke, ENTRIA, Braunschweig
Moderation: Stefan Alt, Öko-Institut e.V., Darmstadt
AG III
Genehmigungen, Klagen und Partizipation – besserer Umgang vor Ort?
Silke Freitag, Moderatorin „HZG im Dialog“, Buchholz
Rudolf Wahl, FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V., Augsburg
Dr. Ulrich Wollenteit, Hamburg
N.N., Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit, Berlin (zugesagt)
Moderation: Prof. Dr. Ulrich Smeddinck, TU Braunschweig
AG IV
Was parallel zum Suchverfahren passieren sollte: Aufarbeitung der Vergangenheit
Daniel Häfner, Forschungszentrum für Umweltpolitik, FU Berlin
Roland Schüler, Fachgruppensprecher, Mediation Planen&Bauen, Bundesverband Mediation e.V., Köln
19:30 UhrWie gehen wir die Aufgaben an?
Vorstellung der Ergebnisse und Austausch im Plenum mit:
Sylvia Kotting-Uhl, MdB, atompolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
21:15 UhrAusklang auf der Galerie
Sonntag, 11. Juni 2017
Was parallel zum Suchverfahren passiert: Rückbau kerntechnischer Anlagen
09:30 UhrErfahrungen aus dem KKW-Rückbau Lubmin
Marlies Philipp, Leiterin Unternehmenskommunikation, EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, LubminStilllegung und Rückbau als einvernehmliche Lösungssuche?
Silke Freitag, Moderatorin „HZG im Dialog“, Buchholz
11:20 UhrKKW-Rückbau – der lange Weg zur grünen Wiese
Gemeinsame Diskussion
12:30 UhrEnde der Tagung mit dem Mittagessen

Pfeil nach rechts Organisatorisches Pfeil nach oben

Tagungsgebühr165,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 85,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben.
Anmeldungan die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-900

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Oder Anmeldeformular (pdf) ausdrucken
> zum Anmeldeformular (pdf)

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 29. Mai 2017 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisungerbitten wir auf ein Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 10793

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50
BIC: GENODEF1EK1

Postbank Hannover
(BLZ 250 100 30) Kto.-Nr. 208687-302
IBAN: DE89 2501 0030 0208 6873 02
BIC: PBNKDEFFi

TagungsleitungDr. Monika C.M. Müller , Tel. 0 57 66 / 81-1 08
E-Mail: Monika.Mueller@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Ilse-Marie Schwarz,  Tel. 0 57 66 / 81-116
E-Mail: Ilse-Marie.Schwarz@evlka.de
PressereferatFlorian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
BahnanfahrtVia IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Busverbindungen bestehen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
ZubringerbusAm 9. 6. 2017 ab Bahnhof Wunstorf um 14:50 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 11. 6. 2017 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 13:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
AutoanfahrtVon Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht’s zur Anmeldung.
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