Let me roll it: Band on the run, my love – Mister Paul McCartney. Hey Jude.

Dieses Kennedy-Center ist nicht das schlechteste, will ich hoffen. Obwohl eigentlich ein völlig absurder Rahmen. Empire. Aber da ist das Geld, welches eine unglaubliche Zusammenfassung bringt, die es braucht und die gut erzählt. Über was? Über wen! Mister Paul McCartney, die andere Seite von John Lennon und einer Zeit. Die von unten kam! Und eine Musik, die schon da war, als die Beatles nicht mehr waren und die Wings sich ausbreiteten und Paul McCartney Penny Lane längst hinter sich gelassen hatte. Aber nun mit mir. Yesterday. Die Beatles waren ein Anfang und ein Ende. Die Wings sind: Band on the run – Jet – Over America – The long and windin‘ road…. Hier (vermutlich) auf youtube – PAUL McCARTNEY AT KENNEDY CENTER HONORS – und hier datenfreundlich über invidious oder hier über eine Plattform: https://yt.artemislena.eu/watch?v=RL76v3qoEeI&listen=false

Die ganze Rock-Show ist auch hier zu finden: https://yt.artemislena.eu/watch?v=8ahZ1ijLmMY

I feel the earth move – you’ve got a friend – „aufgeklärt, tolerant und strikt demokratisch“

Carole King. Einfach Danke, für all diese wunderbaren Melodien, Songs und Erlebnisse! Taylor Swift, Amy Winehouse, Lady Gaga, …. Aretha Franklin! Bis heute ist sie, Carole King, ein Meilenstein, ein Vorbild. Eine Ikone. Mit Liedern.

FOTO: Screenshot von der Homepage von Carole King.

Jahrestag der Katastrophe: Mehrfacher Super-GAU von Fuskushima – Atomenergie außer Kontrolle

Heute, am 11. März 2024 jährt sich die mehrfache Atomkatastrophe von Fukushima zum 13. Mal. Drei der Atomreaktoren explodierten, die radioaktive Strahlung wurde in weitem Umkreis freigesetzt. Je nach Quelle mussten 150.000 bis 200.000 Menschen aus der Region evakuiert werden, um schwere gesundheitliche oder gar tödliche Schädigungen zu vermeiden. Enorme Mengen radioaktiv belasteter Böden und Wasser sind im Zuge der Aufräumarbeiten angefallen. Gegen internationale Proteste hat Japan im letzten Jahr damit begonnen, belastetes Wasser einfach in den Pazifik abzuleiten und die Radioaktivität im großen Stil zu „verdünnen“. An den geschmolzenen hochradioaktiven Kernbrennstoff im Inneren der Reaktoren, der immer noch gekühlt werden muss, kommen die Fachleute und Arbeiter:innen bis heute nicht heran. Unklar ist, ob es möglicherweise zu neuen Explosionen kommen könnte. Noch für Jahrzehnte werden die Bergungsarbeiten rund um die Atomreaktoren andauern und enorme Summen verschlingen. Die Gefahren der Atomenergie sind unverantwortlich. Eine zukunftsfähige und nachhaltige Welt muss dafür sorgen, dass Atomenergie Geschichte wird. (Fotos: Tepco, Tage nach dem mehrfachen Super-GAU) Bundesweit und international finden aus Anlass der Atomkatastrophe zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt.

Siehe auch:

  • 13 Jahre Super-GAU Fukushima – Hier aktuell bei Heise

Atommüll-Endlagersuche und Partizipation: Selbstorganisation mündet auch in Abhängigkeiten und Kontrolle

Die Suche nach einem Atommülllager für hochradioaktive Abfälle in der Post-Gorleben-Ära baut unter anderem auf den gesetzlichen Anspruch auf umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung. Die ist immer wieder schwer in der Kritik, weil das zuständige Bundesamt sehr eigene Vorstellungen dazu entwickelt, wie die Öffentlichkeit das tun soll – und wie nicht. Gut, dass auch die Sozialwissenschaften immer wieder einen Blick auf das Verfahren und die Dinge werfen, die dort passieren. Das kann Korrekturen ermöglichen. Im Forschungsjournal der sozialen Bewegungen haben Achim Brunnengräber, Albert Denk und Dörte Themann (FU Berlin) einen Beitrag veröffentlicht, der das 2. Forum Endlagersuche im November 2023 unter die Lupe nimmt.

In den Abstracts machen die Autor:innen klar: „Zur Beantwortung der Frage wurden eigene Daten mittels einer teilnehmenden Beobachtung beim 2. Forum Endlagersuche im November 2023 erhoben. Die Fallanalyse zeigt, dass das Beteiligungsverfahren bei dieser Forumsveranstaltung aufgrund der staatlichen Einflussnahme nur teilweise als selbstorganisiert beschrieben werden kann. Staatliche Akteure, allen voran das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), unterstützen zwar die zivilgesellschaftliche Selbstorganisation. Dabei zeigt sich jedoch, dass bestimmte Unterstützungsleistungen auch in Abhängigkeiten und Kontrolle münden können. Das Beteiligungsverfahren war darüber hinaus durch einen hohen Grad der Formalisierung gekennzeichnet sowie durch eine exklusive Selbstorganisation innerhalb der Zivilgesellschaft, die die Teilnahme bisher am Verfahren Unbeteiligter erschwerte.“

  • Der gesamte Beitrag ist hier nachzulesen (auch als PDF): Achim Brunnengräber, Albert Denk und Dörte Themann (FU Berlin): Hemmnisse zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation im Standortauswahlverfahren für hochradioaktive Abfälle. Ein Diskussionsbeitrag zur Öffentlichkeitsbeteiligung beim Forum Endlagersuche , Download, Supplement zu FJ SB Heft 1/2024. Siehe auch hier direkt als PDF
  • Über die sozialwissenschaftliche Begleitung der Endlagersuche bzw. sozialwissenschaftliche Aspekte des gesellschaftlichen Umgangs mit den radioaktiven Abfällen und der Atomenergie hat Achim Brunnengräber von der FU Berlin in vielen Formaten der letzten Jahre mitgewirkt. Siehe auch Sozialwissenschaft.
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